Israel

1948

Gutachten zur „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ der IHRA

Peter Ullrichs Gutachten problematisiert mögliche Verkürzungen in der Arbeitsdefinition Antisemitismus und bespricht mögliche Konsequenzen.

Über das Verhältnis von Rassismuskritik und Antisemitismuskritik

Floris Biskamp plädiert für eine Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus, die weniger durch jeweilige Bekenntnisse, als durch einen kritischen Zugang geprägt ist, der sich mit den gesellschaftlichen Strukturen und Ideologien auseeinandersetzt.

„Hannas Reise“ – Film und Gespräch in der Reihe Schluss-Strich“ in Fürstenberg/Havel

Im Kino im Kulturgasthof „Alte Reederei“ in Fürstenberg wird in der Reihe „Schluss-Strich“ der deutsch-israelische Spielfilm „Hannas Reise“ (2013) gezeigt.

Studienreise: Dialoge in Jerusalem. Erforschen, gedenken, feiern

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Unsere Studienreise nach Israel ermöglicht ein Kennenlernen und Erforschen der Vielfalt der israelischen Gesellschaft, ihrer Spannungen und Ambivalenzen, sowie eine Auseinandersetzung mit

Antisemitismus in der Linken

Tom David Uhlig und Katharina Rhein widmen sich dem Antisemitismus in der Linken sowie den unterschiedlichen Abwehrmechanismen und -reflexe innerhalb des breiten und heterogenen Feldes der Linken und problematisieren Felder wie beispielsweise israelbezogenen Antisemitismus, regressive Formen von Kapitalismuskritik sowie antiimperialistische Weltbilder einzugehen. Auch in der Linken hat Antisemitismus dabei die Funktion von Komplexitätsreduktion.

Antisemitismus im Rechtspopulismus

Dr. Sebastian Winter widmet sich dem Zusammenhang von extrem rechtem Gedankengut und Antisemitismus am Beispiel der Partei AfD. Dabei ist festzustellen, dass die vergangenheitspolitischen Diskurse sich auch in Positionierungen in der extrem rechten Partei niederschlagen. Winter spricht in diesem Zusammenhang von einem  „Schuldanerkennungsantisemitismus“, der in Verbindung mit der deutschen Aufarbeitung der NS-Vergangenheitsteht.

Islamistischer Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus. Über Gleichzeitigkeiten und die Notwendigkeit zur Differenzierung in pädagogischen Räumen

Saba-Nur Cheema geht von zwei Polen der Diskussion über das Spannunngsfeld von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus aus. Auf der einen Seite ist dies die Rede von einem importierten Antisemitismus, der Muslim_innen in ethnisierender Form per se als antisemitisch bezeichnet, während auf der anderen Seite die Feststellung von antisemitischen Einstellungen unter Muslim_innen mit dem Hinweis auf deren Opferstatus aufgrund rassistischer Zuschreibungen abgewehrt wird. 

Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft

Mit der Frage, wen der schillernde Begriff der „Mitte der Gesellschaft“ überhaupt adressiert und welchen Anteil der Schuldabwehr-Antisemitismus heute spielt, damit setzt sich Olaf Kistenmacher auseinander.

Fortbildung: Christlicher Fundamentalismus und Philosemitismus

Die weltweite Ausbreitung religiös-fundamentalistischer Ideologien und die Vernetzung ihrer Organisationen stellen in vielen Ländern eine ernst zu nehmende Gefahr für den Erhalt demo

Vom Philosemitismus zum Antizionismus. Das Israelbild der "Achtundsechziger"

Der Aufsatz von Jan Alberding beleuchtet den israelbezogenen Antisemitismus in der 1968er Bewegung. Er geht dabei auf den Einfluss des Maoismus in der späteren Phase ein und auf Motive der Erinnerungsabwehr auf Seiten der studentischen Aktivist_innen.

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