Umgang mit NS nach 1945

1945

Gespräch: Erinnern! Wozu? Ernst Grube – Jude und Kommunist

Ernst Grube ist einer der letzten Zeitzeugen der Shoah und erfährt jetzt endlich breite öffentliche Aufmerksamkeit.

Diskussionsveranstaltung „Aufarbeitung oder Schlussstrich? Vom Umgang mit der NS-Vergangenheit in Deutschland“

Das Jahr 1968 steht für eine historische Zäsur der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte – mit nachhaltigen Wirkungen.

Vortrag und Podiumsdiskussion: Wozu Gedenkstätten? Erinnern an den nationalsozialistischen Zivilisationsbruch heute

Sind die Gedenkstätten an den historischen Orten nationalsozialistischer Verfolgung und Gewalt mehr als „renovierte Überbleibsel alter Schrecken“ (Ruth Klüger)?

Der International Tracing Service. Eine historische Skizze

Der 1948 ins Leben gerufene International Tracing Service ist eine Institution im Wandel. Isabel Panek und Henning Borggräfe zeichnen die institutionelle Entwicklung und die Aufgaben der internationalen Institution nach.

Buchvorstellung: Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit

Sebastian Brünger stellt seine 2017 erschienene Dissertation über vier große deutsche Konzerne und ihren Umgang mit der NS-Vergangenheit vor.

Antisemitismus in der Linken

Tom David Uhlig und Katharina Rhein widmen sich dem Antisemitismus in der Linken sowie den unterschiedlichen Abwehrmechanismen und -reflexe innerhalb des breiten und heterogenen Feldes der Linken und problematisieren Felder wie beispielsweise israelbezogenen Antisemitismus, regressive Formen von Kapitalismuskritik sowie antiimperialistische Weltbilder einzugehen. Auch in der Linken hat Antisemitismus dabei die Funktion von Komplexitätsreduktion.

Antisemitismus im Rechtspopulismus

Dr. Sebastian Winter widmet sich dem Zusammenhang von extrem rechtem Gedankengut und Antisemitismus am Beispiel der Partei AfD. Dabei ist festzustellen, dass die vergangenheitspolitischen Diskurse sich auch in Positionierungen in der extrem rechten Partei niederschlagen. Winter spricht in diesem Zusammenhang von einem  „Schuldanerkennungsantisemitismus“, der in Verbindung mit der deutschen Aufarbeitung der NS-Vergangenheitsteht.

Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft

Mit der Frage, wen der schillernde Begriff der „Mitte der Gesellschaft“ überhaupt adressiert und welchen Anteil der Schuldabwehr-Antisemitismus heute spielt, damit setzt sich Olaf Kistenmacher auseinander.

Vortrag: Die Austellung "Ungesühnte Nazijustiz"

1959 initiierten Reinhard Strecker und andere Mitglieder des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) die Ausstellung "Ungesühnte Nazijustiz - Dokumente zur NS-Jutiz", die ers

Vortrag: Medizin ohne Menschlichkeit. Alexander Mitscherlich und die Aufarbeitung der NS-Medizinverbrechen

Der Mediziner und Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich beobachtete im Auftrag der westdeutschen Ärztekammern 1946/47 den Nürnberger Ärzteprozess.

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