Überleben

1945

Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion, 1939-1946

Markus Nesselrodt widmet sich in seiner Dissertation einem in der bisherigen Holocaustforschung wenig beachteten Kapitel: Dem Überleben polnischer Jüdinnen*Juden in den nicht besetzten Teilen der Sowjetunion.

Zeitzeuginnengespräch: Renata Pavelková und Jiřina Přibylová. Deutsche Besatzung und NS-Judenverfolgung in Tschechien

Im März 1939, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, besetzte die deutsche Wehrmacht die Stadt Prag. Die Zeitzeuginnen erlebten die Besatzungszeit als Kinder.

Gespräch: „Kein Ort. Nirgends“? – Eine Geschichte der Flucht über die Kontinente vor dem NS-Regime, dem Ankommen und einem Leben in Deutschland

Peter Finkelgruen wurde 1942 in Shanghai geboren, wohin seine Eltern vor dem Nazi-Regime geflüchtet waren. Dort starb sein Vater im Ghetto für „staatenlose Flüchtlinge“.

LINIE 41 in Berlin – Filmvorführung und Gespräch mit Natan Grossmann und Tanja Cummings

Der Film LINIE 41 dokumentiert die Rückkehr eines Überlebenden des Ghettos Litzmannstadt zurück ins heutige Łódź.

Filmvorführung: „Mut zum Leben – Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz“

Die Filmemacher Christa Spannbauer und Thomas Gonschior wollten herausfinden, wie ein Mensch nach dem Grauen der Vernichtungsmaschine Auschwitz weiterleben und jemals wieder Vertrauen fassen kann.

Leben nach dem Überleben. Die Geschichte der Displaced Persons als Thema für Unterricht und außerschulische Bildung

Den Fragen „Wer sind Displaced Persons?“ und welche Potenziale bergen ihre Geschichten nach der nationalsozialistischen Verfolgung für das schulische und außerschulische Lernen, gehen Akim Jah und Elisabeth Schwabauer nach.

Tracing: Auskunftserteilung zu NS-Verfolgten im International Tracing Service (ITS)

Das Tracing, also die Suche nach Überlebenden der NS-Verfolgung und die Auskunftserteilung an Angehörige bildet auch heute noch einen Kern der Arbeit des ITS. Anna Meier-Osińskigibt in ihrem Beitrag einen Einblick in diesen Service.

Lesung mit Horst Selbiger "Verfemt, verfolgt, verraten"

Horst Selbiger liest aus seiner beeindruckenden Autobiographie „Verfemt, verfolgt, verraten“ im Berliner Büro des Dokumentations- und Kulturzentrums deutscher Sinti und Roma.

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