Überleben

1945

Gepräch: Überlebt – und nun?

Hamburg im Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist vorüber. Marianne Wilke (15), von den Nazis als so genannte Halbjüdin verfolgt, darf wieder zur Schule gehen.

„Das eigene Schicksal selbst bestimmen“ Fluchten aus Deportationszügen der „Aktion Reinhardt“ in Polen. Lesung und Diskussion mit der Autorin Franziska Bruder

Von März 1942 bis Herbst 1943 wurden 1,5 Millionen Juden und Jüdinnen, die meisten davon ehemalige polnische Staatsangehörige, zumeist per Zug in die NS-Vernichtungslager Trebli

Frühe Textzeugnisse in der Bildungsarbeit – Datenbank „Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur“

Anika Binsch stellt didaktische Überlegungen zum Einsatz früher Textzeugnisse und der Online-Datenbank in der Bildungsarbeit an und zeigt das Potential der Einbindung der literarischen Werke in unterschiedliche Lehr- und Lernsettings auf.

Stimme/n der Überlebenden. Die Zeitschrift „Fun letstn churbn“

Die jiddische Zeitschrift „Fun letstn churbn“ / „Von der letzten Zerstörung“ ist ein frühes Publikationsorgan aus der Nachkriegszeit, das sich der Aufarbeitung des Holocaust widmete. Dieser sollte alltags- und kulturgeschichtlich aufgearbeitet werden und den Überlebenden eine Möglichkeit gegeben werden, Zeugnis abzulegen. Markus Roth, der aktuell an der AHL ein Editionsprojekt zur jiddischen Zeitschrift betreut, geht auf Hintergründe und Kontexte sowie auf die Motive der Herausgeber für die Sammlung und Veröffentlichung des Materials ein.

Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion, 1939-1946

Markus Nesselrodt widmet sich in seiner Dissertation einem in der bisherigen Holocaustforschung wenig beachteten Kapitel: Dem Überleben polnischer Jüdinnen*Juden in den nicht besetzten Teilen der Sowjetunion.

Zeitzeuginnengespräch: Renata Pavelková und Jiřina Přibylová. Deutsche Besatzung und NS-Judenverfolgung in Tschechien

Im März 1939, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, besetzte die deutsche Wehrmacht die Stadt Prag. Die Zeitzeuginnen erlebten die Besatzungszeit als Kinder.

Gespräch: „Kein Ort. Nirgends“? – Eine Geschichte der Flucht über die Kontinente vor dem NS-Regime, dem Ankommen und einem Leben in Deutschland

Peter Finkelgruen wurde 1942 in Shanghai geboren, wohin seine Eltern vor dem Nazi-Regime geflüchtet waren. Dort starb sein Vater im Ghetto für „staatenlose Flüchtlinge“.

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