Die Deutsche Gesellschaft e. V. veranstaltet vom 14. bis 21. Juni 2026 in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche und der Akademie am Tönsberg eine interdisziplinäre Akademiewoche zum Thema Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft.
Ein Podcast über Antisemitismus an Bildungs- und Kulturorten - Einladung zum Release-Event am 26. Februar 2026, 18.30 Uhr, im Club und Kulturzentrum ://about blank, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin
Johann Henningsen spricht im Interview über den Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992 und wie das Gedenken daran im Rostocker Stadtraum ausgehandelt wurde.
Wie es im Land Berlin 2019 zur Festlegung des Internationalen Frauentags am 8. März als gesetzlichem Feiertag kam, schildert uns Claudia von Gélieu aus erster Hand. Sie war selbst Teil der erfolgreichen Initiative des Netzwerks Frauen in Berlin-Neukölln.
Insa Eschebach analysiert die Gedenkpraxis seit der Weimarer Republik mit Blick auf Ein- und Ausschlüsse. Sie zeigt, dass auch nach 1945 nicht alle Toten in die kollektive Erinnerung an Krieg und Gewaltherrschaft aufgenommen wurden.
Saskia Handro führt in die Geschichte des Tags der Deutschen Einheit ein. Sie diskutiert wesentliche Argumente der Kritik an diesem umstrittenen Feiertag und zeigt, wie sich seine Feierpraxis verändert hat.
In Kooperation laden die Berliner Landeszentrale für politische Bildung sowie das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zur Diskussion (Beginn 18:30 Uhr).