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SANach Begriff suchen

Abk. für "SturmabteilungAbk. für "Sturmabteilung", seit 1920 parteieigener Ordnerdienst zum Schutz von Veranstaltungen der NSDAP. 1932 ca. 420.000 Mitglieder, 1934 bereits 4,2 Millionen. Die paramilitärischen, braun-uniformierten Sturmtruppen waren Instrument zur Zerschlagung der Demokratie durch Terrorakte und Straßenkämpfe. Nach 1933 erhielt die SA hilfspolizeiliche Vollmachten. Die Machtansprüche des Stabschefs der SA, Ernst Röhm, die SA mit der Reichswehr zusammenzuschließen, veranlassten Hitler, seinen Freund Röhm sowie 85 SA-Führer und Regimekritiker am 1. Juli 1934 von der SS ermorden zu lassen.", seit 1920 parteieigener Ordnerdienst zum Schutz von Veranstaltungen der NSDAPIm Januar 1919 als Deutsche Arbeiterpartei gegründete antimarxistische, antisemitische und völkische Organisation. Im Februar 1920 umbenannt in NSDAP und Verkündung des 25 Punkte umfassenden Parteiprogramms durch Adolf Hitler, nach dem Hitlerputsch vom 8./9. November 1923 verboten. Wiedergründung im Februar 1925. Die Mitgliederzahl stieg von 27.000 im Jahr 1925 auf 2,5 Millionen im März 1933.. 1932 ca. 420.000 Mitglieder, 1934 bereits 4,2 Millionen. Die paramilitärischen, braun-uniformierten Sturmtruppen waren Instrument zur Zerschlagung der Demokratie durch Terrorakte und Straßenkämpfe. Nach 1933 erhielt die SA hilfspolizeiliche Vollmachten. Die Machtansprüche des Stabschefs der SA, Ernst Röhm, die SA mit der Reichswehr zusammenzuschließen, veranlassten Hitler, seinen Freund Röhm sowie 85 SA-Führer und Regimekritiker am 1. Juli 1934 von der SS ermorden zu lassen.

Synonyme: Braunhemden, Sturm-Abteilung, Sturmabteilung
Sachsenhausen (KZ)Nach Begriff suchen

Ab 1936 von Häftlingen des KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. Esterwegen (Emslandlager) in Oranienburg bei Berlin errichtet, wo 1933/1934 schon ein KZ unter SAAbk. für "Sturmabteilung", seit 1920 parteieigener Ordnerdienst zum Schutz von Veranstaltungen der NSDAP. 1932 ca. 420.000 Mitglieder, 1934 bereits 4,2 Millionen. Die paramilitärischen, braun-uniformierten Sturmtruppen waren Instrument zur Zerschlagung der Demokratie durch Terrorakte und Straßenkämpfe. Nach 1933 erhielt die SA hilfspolizeiliche Vollmachten. Die Machtansprüche des Stabschefs der SA, Ernst Röhm, die SA mit der Reichswehr zusammenzuschließen, veranlassten Hitler, seinen Freund Röhm sowie 85 SA-Führer und Regimekritiker am 1. Juli 1934 von der SS ermorden zu lassen.-Verwaltung bestand. Arbeits- und Lebensbedingungen entsprachen dem Konzept der "Vernichtung durch Arbeit". Ausbildungsort für SSAbk. für "Schutzstaffel", gegründet 1925 als Leibgarde Hitlers. Ab 1929 unter Himmler Entwicklung zur Eliteeinheit der Partei. Nach der Entmachtung der SA 1934 selbständige Organisation der NSDAP und schrittweise Verschmelzung mit der staatlichen Polizei. Die SS war zuständig für die innenpolitische Machtsicherung, die Inspektion sowie die Bewachung der KZ durch bewaffnete "Totenkopfverbände". Nach 1939 spielte die SS die entscheidende Rolle bei der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Die Farbe der Uniform war schwarz, Erkennungszeichen ein doppeltes S in Runenform und der Totenkopf.-Führungspersonal u. Wachmannschaften, ab 1938 Sitz der für alle KZ zuständigen Inspektion. Das Hauptlager mit ca. 100 Außenkommandos hatte über 200.000 Häftlinge aus 40 Nationen. Ca. 100.000 Todesopfer. EvakuierungNationalsozialistischer Tarnbegriff für die Deportation und Tötung von Juden, Sinti und Roma und Slawen in Ghettos, Arbeits-, Konzentrations- und Straflagern sowie Tötungszentren. Deportationen wurden sprachlich als "Aussiedlung" und "Evakuierung" getarnt, um das eigentliche Ziel, die Ermordung, zu vertuschen. der meisten Gefangenen in Todesmärschen. Am 22.4.1945 BefreiungBedingungslose Kapitulation Deutschlands, Kriegsende in Europa. durch die Sowjetarmee.

Synonyme: Konzentrationslager Sachsenhausen
SBZNach Begriff suchen

SBZSBZ ist die Abkürzung für Sowjetische Besatzungszone und bezeichnet eine von vier Zonen, in die Deutschland 1945 entsprechend der Jaltaer Konferenz von den alliierten Siegermächten aufgeteilt wurde. Zur SBZ gehörten weite Teile des damaligen Mitteldeutschland sowie ein großer Teil der Mark Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern. 1949 wurde die SBZ das Staatsgebiet der neu gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR).<br />
ist die Abkürzung für Sowjetische Besatzungszone und bezeichnet eine von vier Zonen, in die Deutschland 1945 entsprechend der Jaltaer Konferenz von den alliierten Siegermächten aufgeteilt wurde. Zur SBZ gehörten weite Teile des damaligen Mitteldeutschland sowie ein großer Teil der Mark Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern. 1949 wurde die SBZ das Staatsgebiet der neu gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Synonyme: Ostzone, Sowjetische Besatzungszone
ScheunenviertelNach Begriff suchen

Umgangssprachliche Bezeichnung für die Spandauer VorstandUmgangssprachliche Bezeichnung für die Spandauer Vorstand, Wohnbezirk in der historischen Mitte Berlins westlich des Alexanderplatzes, ursprünglich im 17. Jh. zum Feuerschutz außerhalb der Stadtbefestigung mit Scheunen zur Lagerung landwirtschaftlicher Produkte bebaut. Ab 1671 entstand hier die neugegründete jüdische Gemeinde. Der erste Friedhof  wurde 1672 an der Großen Hamburger Straße angelegt. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts wurde es Zentrum des ostjüdischen Lebens in Berlin. Neben zahlreichen Betstuben, Talmudsschulen und jüdischen Geschäften war das Scheunenviertel in den 1920er Jahren sozialer Brennpunkt und politischer Unruhebezirk in den Straßenkämpfen zwischen Kommunisten und Faschisten., Wohnbezirk in der historischen Mitte Berlins westlich des Alexanderplatzes, ursprünglich im 17. Jh. zum Feuerschutz außerhalb der Stadtbefestigung mit Scheunen zur Lagerung landwirtschaftlicher Produkte bebaut. Ab 1671 entstand hier die neugegründete jüdische Gemeinde. Der erste Friedhof wurde 1672 an der Großen Hamburger Straße angelegt. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts wurde es Zentrum des ostjüdischen Lebens in Berlin. Neben zahlreichen Betstuben, Talmudsschulen und jüdischen Geschäften war das Scheunenviertel in den 1920er Jahren sozialer Brennpunkt und politischer Unruhebezirk in den Straßenkämpfen zwischen Kommunisten und Faschisten.

Synonyme: Spandauer Vorstand
SDNach Begriff suchen

Abkürzung für SicherheitsdienstAbkürzung für Sicherheitsdienst. 1931 unter Leitung von Reinhard Heydrich als Nachrichtendienst der SS und Geheimdienst der NSDAP entwickelt. Aufgabe des SD war die Überwachung der weltanschaulichen Gegner und der innerparteilichen Opposition. Nach 1933 übernahm die Geheime Staatspolizei (Gestapo) einen Teil der Aufgaben. Der SD ermittelte im Inland die Stimmung der Bevölkerung und erstellte die geheimen Lageberichte "Meldungen aus dem Reich". Der Auslandsnachrichtendienst hatte großen Anteil an Sabotageakten sowie den Planungen für die Ausbeutung annektierter Gebiete.. 1931 unter Leitung von Reinhard HeydrichGeboren 1904 in Halle, Vater Musiker. Katholisches Gymnasium, 1919/20 Meldegänger im Freikorps Maercker. 1922-1931 Kriegsmarine, in Unehren entlassen. 1931 Eintritt in die NSDAP und SS. Chef der Sicherheitspolizei und des SD. 1939 Chef des RSHA. Organisator der "Endlösung der Judenfrage". 1941 Reichsprotektor von Böhmen und Mähren. Einberufung und Leitung der Wannsee-Konferenz (20.1.1942). Am 27.5.1942 durch Attentat des tschechischen Widerstands schwer verletzt, starb H. am 4.6.1942. Zur Vergeltung wurde das Dorf Lidice liquidiert. als Nachrichtendienst der SSAbk. für "Schutzstaffel", gegründet 1925 als Leibgarde Hitlers. Ab 1929 unter Himmler Entwicklung zur Eliteeinheit der Partei. Nach der Entmachtung der SA 1934 selbständige Organisation der NSDAP und schrittweise Verschmelzung mit der staatlichen Polizei. Die SS war zuständig für die innenpolitische Machtsicherung, die Inspektion sowie die Bewachung der KZ durch bewaffnete "Totenkopfverbände". Nach 1939 spielte die SS die entscheidende Rolle bei der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Die Farbe der Uniform war schwarz, Erkennungszeichen ein doppeltes S in Runenform und der Totenkopf. und Geheimdienst der NSDAPIm Januar 1919 als Deutsche Arbeiterpartei gegründete antimarxistische, antisemitische und völkische Organisation. Im Februar 1920 umbenannt in NSDAP und Verkündung des 25 Punkte umfassenden Parteiprogramms durch Adolf Hitler, nach dem Hitlerputsch vom 8./9. November 1923 verboten. Wiedergründung im Februar 1925. Die Mitgliederzahl stieg von 27.000 im Jahr 1925 auf 2,5 Millionen im März 1933. entwickelt. Aufgabe des SD war die Überwachung der weltanschaulichen Gegner und der innerparteilichen Opposition. Nach 1933 übernahm die Geheime StaatspolizeiAbk. für Geheime Staatspolizei, am 26.4.1933 von Göring als preußischem Ministerpräsidenten eingerichtet, (Zentralbehörde: Geheimes Staatspolizeiamt Gestapa). 1934 Reichsbehörde unter Himmler als Reichsführer SS und Chef der Dt. Polizei, mit Kriminalpolizei zur Sicherheitspolizei vereinigt, ab 1939 als Amt IV im Reichssicherheitshauptamt. Ohne Bindung an Recht und Gesetz verhängte die Gestapo Haft in Gefängnissen und KZ, folterte, ermordete politische Häftlinge, ausländische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und war beteiligt an den Mordaktionen der Einsatzgruppen. (Gestapo) einen Teil der Aufgaben. Der SD ermittelte im Inland die Stimmung der Bevölkerung und erstellte die geheimen Lageberichte "Meldungen aus dem Reich". Der Auslandsnachrichtendienst hatte großen Anteil an Sabotageakten sowie den Planungen für die Ausbeutung annektierter Gebiete.

Synonyme: Sicherheitsdienst
SelbstschutzNach Begriff suchen

Eine deutsche paramilitärische Organisation, die in den ersten Monaten des Zweiten Weltkrieges in den von den Nazis eroberten polnischen Gebieten von ihrer formalen Gründung im September 1939 bis zum Frühjahr 1940 bestand. Die Anzahl ihrer Mitglieder, die ortsansässige Deutsche waren, die in Nazi-Deutschland geschult wurden, betrug in den eroberten polnischen Gebieten 82.000 Personen. Der SelbstschutzEine deutsche paramilitärische Organisation, die in den ersten Monaten des Zweiten Weltkrieges in den von den Nazis eroberten polnischen Gebieten von ihrer formalen Gründung im September 1939 bis zum Frühjahr 1940 bestand. Die Anzahl ihrer Mitglieder, die ortsansässige Deutsche waren, die in Nazi-Deutschland geschult wurden, betrug in den eroberten polnischen Gebieten 82.000 Personen. Der Selbstschutz beteiligte sich an der Ermordung der polnischen Intelligenz, an der Aussiedlung der Bevölkerung und am Raub fremden Eigentums. beteiligte sich an der Ermordung der polnischen Intelligenz, an der Aussiedlung der Bevölkerung und am Raub fremden Eigentums.

ShoaNach Begriff suchen

Der Begriff stammt aus dem Hebräischen und bedeutet Unheil bzw. große Katastrophe. Er bezeichnet den Völkermord an den 6 Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Dieser Völkermord zielte auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden. Er wurde mit dem staatlich propagierten AntisemitismusIn den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts geprägter Begriff für Judenfeindschaft. Als ein Produkt der bürgerlichen Industriegesellschaft ist der Antisemitismus überwiegend politisch, wirtschaftlich und rassistisch motiviert. Er richtet sich gegen Juden als ethnische und kulturelle Minderheit in Europa. Die seit der Antike vorkommende religiös motivierte Judenfeindschaft bezeichnet man als Antijudaismus. begründet und im Zweiten Weltkrieg seit 1941 systematisch, ab 1942 auch mit industriellen Methoden durchgeführt.

Synonyme: Schoah, Shoah
SintiNach Begriff suchen

Auch CintiAuch Cinti. Bezeichnung für die im deutschen, west- und mitteleuropäischen Sprachraum seit 1400 lebende nationale Minderheit, die Teil der seit 1979 mit beratendem Status bei der UNO akkreditierten Weltorganisation der "Romani-Union" ist. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von der Herkunft aus der nordindischen Region Sindh ab. Die ca. 40.000 heute in Deutschland lebenden deutschen Sinti, deren Vorfahren schon seit mehr als 500 Jahren hier ansässig waren, unterscheiden sich von den Roma durch sprachliche Unterschiede (Dialekte und Lehnwörter) und kulturelle Traditionen ("Zigeuner" Romanes).. Bezeichnung für die im deutschen, west- und mitteleuropäischen Sprachraum seit 1400 lebende nationale Minderheit, die Teil der seit 1979 mit beratendem Status bei der UNO akkreditierten Weltorganisation der "Romani-Union" ist. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von der Herkunft aus der nordindischen Region Sindh ab. Die ca. 40.000 heute in Deutschland lebenden deutschen Sinti, deren Vorfahren schon seit mehr als 500 Jahren hier ansässig waren, unterscheiden sich von den RomaRom bedeutet Mensch in Romanes, der Sprache der Roma. Internationale kollektive Bezeichnung für ca. 10 Millionen Menschen auf der Welt. Roma leben überwiegend in Ost- und Südosteuropa, einige auch seit ca. 100 Jahren in Deutschland und Mitteleuropa. Sie unterscheiden sich von den Sinti durch sprachliche Unterschiede (Dialekte u. Lehnwörter) und in kulturellen Traditionen. Gemeinsam ist ihnen der besondere Zusammenhalt der Familien, die unbestrittene Autorität und Verehrung der älteren Generation durch die Jüngeren sowie die Erfahrung der Verfolgung als "Zigeuner". durch sprachliche Unterschiede (Dialekte und Lehnwörter) und kulturelle Traditionen ("Zigeuner" RomanesAus dem altindischen Sanskrit stammende Sprache der ethnischen Minderheit der Roma. Sie wird von Sinti und Roma seit Jahrhunderten im deutschen Sprachraum gesprochen.).

Synonyme: Cinti
SkierbieszówNach Begriff suchen

In SkierbieszówIn Skierbieszów wurde am 22. Februar 1943 der derzeitige deutsche Bundespräsident Horst Köhler geboren. Die Köhlers waren bis 1940 Bauern in Bessarabien, wurden nach der Annektion dieser Region durch die Sowjetunion ausgesiedelt und als Volksdeutsche im Rahmen der SS-Germanisierungspolitik nach der Vertreibung der polnischen Einwohner Ende November 1942 in Skierbieszów angesiedelt, das in Heidenstein umbenannt wurde. Die Schule des Dorfes trägt heute den Namen des letzten polnischen Vorkriegspräsidenten Ignaz Moscicki. Auch Moscicki stammt aus Skierbieszów. wurde am 22. Februar 1943 der derzeitige deutsche Bundespräsident Horst Köhler geboren. Die Köhlers waren bis 1940 Bauern in Bessarabien, wurden nach der Annektion dieser Region durch die SowjetunionIst die Kurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Sie wurde nach dem Ende des russischen Reiches (1917) im Dezember 1922 gegründet. Bis zu ihrem Zerfall im Jahr 1991 Bildete sie das politische Zentrum des Ostblocks (auch Warschauer Vertragsstaaten) und des real existierenden Sozialismus. Die Sowjetunion umfasste etwa das Territorium der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie Estlands, Lettlands und Litauens.	ausgesiedelt und als Volksdeutsche im Rahmen der SS-Germanisierungspolitik nach der Vertreibung der polnischen Einwohner Ende November 1942 in Skierbieszów angesiedelt, das in Heidenstein umbenannt wurde. Die Schule des Dorfes trägt heute den Namen des letzten polnischen Vorkriegspräsidenten Ignaz Moscicki. Auch Moscicki stammt aus Skierbieszów.

SobibórNach Begriff suchen

Im östlichen Polen nahe dem Dorf SobibórIm östlichen Polen nahe dem Dorf Sobibór im Rahmen der "Aktion Reinhard" zur Durchführung der "Endlösung" im März/April 1942 errichtetes Vernichtungslager, wie Belzec und Treblinka. Sobibór wurde von wenigen Mitarbeitern der Aktion T4 und SS-Hilfspersonal betrieben und bewacht. Aus den Transporten wurden Opfer zu Arbeiten für die Mordmaschinerie aussortiert, nach kurzer Zeit jedoch ebenfalls ermordet. Mehr als 250.000 Juden wurden in Sobibór mit Abgasen von Dieselmotoren in Gaskammern ermordet. Am 14. Oktober 1943 nach dem Aufstand der jüdischen Häftlinge geschlossen. im Rahmen der "Aktion ReinhardNicht eindeutig geklärte, allgemein auf Reinhard Heydrich bezogene Tarnbezeichnung für die planmäßige Durchführung der "Endlösung" durch Giftgas in den drei speziell eingerichteten Todeslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Zwischen März 1942 und Oktober 1943 wurden 1,75 Millionen Juden aus Polen und anderen europäischen Ländern sowie Tausende Sinti und Roma im Rahmen der "Aktion Reinhard" ermordet." zur Durchführung der "EndlösungIm vollen Wortlaut des NS-Sprachgebrauchs "Endlösung der Judenfrage" Tarnbezeichnung im amtlichen Schriftverkehr spätestens ab Frühjahr 1941 für den Plan der Vernichtung der europäischen Juden im deutschen Machtbereich." im März/April 1942 errichtetes VernichtungslagerKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos., wie BelzecErstes der drei Vernichtungslager der "Aktion Reinhard" (Sobibór, Treblinka) im besetzten Polen zu Ermordung der Juden. Anfänglich Arbeitslager, wurde Belzec ab November 1941 Vernichtungslager. Die drei Gaskammern wurden mit Kohlenmonoxydabgasen von Dieselmotoren betrieben. Im Juni 1942 Bau neuer Gaskammern mit der Kapazität von jeweils mehr als 1.000 Menschen. Bis Ende 1942 wurden über 600.000 Menschen, überwiegend Juden, aber auch Sinti und Roma, ermordet. Im Frühjahr 1943 Auflösung des Lagers, Beseitigung der Spuren durch Exhumierung und Verbrennung der menschlichen Überreste. und TreblinkaNordöstlich von Warschau errichtetes größtes Vernichtungslager der "Aktion Reinhard", nach Belzec und Sobibór im Juni/Juli 1942 zur Steigerung der Tötungskapazitäten errichtet. Von Angehörigen der Aktion T4 geplant, mit SS-Hilfspersonal betriebene Mordstätte für ca. 900.000 Menschen, vor allem Juden aus dem Warschauer Ghetto, dem Bezirk Radom und vielen europäischen Ländern sowie Tausenden Sinti und Roma. Nach dem Aufstand der "Arbeitsjuden" am 2. August 1943 Auflösung, Beseitigung der Spuren, Tarnung des Ortes durch Überbauung mit einem Bauernhof.. Sobibór wurde von wenigen Mitarbeitern der Aktion T4Mit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZ-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4 in den "Euthanasie"-Anstalten. und SSAbk. für "Schutzstaffel", gegründet 1925 als Leibgarde Hitlers. Ab 1929 unter Himmler Entwicklung zur Eliteeinheit der Partei. Nach der Entmachtung der SA 1934 selbständige Organisation der NSDAP und schrittweise Verschmelzung mit der staatlichen Polizei. Die SS war zuständig für die innenpolitische Machtsicherung, die Inspektion sowie die Bewachung der KZ durch bewaffnete "Totenkopfverbände". Nach 1939 spielte die SS die entscheidende Rolle bei der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Die Farbe der Uniform war schwarz, Erkennungszeichen ein doppeltes S in Runenform und der Totenkopf.-Hilfspersonal betrieben und bewacht. Aus den Transporten wurden Opfer zu Arbeiten für die Mordmaschinerie aussortiert, nach kurzer Zeit jedoch ebenfalls ermordet. Mehr als 250.000 Juden wurden in Sobibór mit Abgasen von Dieselmotoren in GaskammernGeschlossene Räume in Tötungszentren der Aktion T4, den Vernichtungslagern der "Aktion Reinhard" sowie in Auschwitz , Majdanek und einigen Konzentrationslagern, in denen geistig und körperlich Behinderte, Juden, Sinti und Roma sowie andere Gefangene, insgesamt mehr als 3 Millionen Menschen, mit Giftgas (Kohlenmonoxyd und Zyklon B) ermordet wurden. ermordet. Am 14. Oktober 1943 nach dem Aufstand der jüdischen Häftlinge geschlossen.

Sonderbehandlung 14f13Nach Begriff suchen

Mit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos.-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4Mit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZ-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4 in den "Euthanasie"-Anstalten. in den "EuthanasieGriechisch: leichter, schmerzloser Tod. Im 20. Jh. Begriff für Sterbehilfe. Als "Gnadentod" bzw. Aktion T4 verschleierte Tötung durch Giftgas von über 70.000 körperlich und geistig Behinderten in speziell eingerichteten Tötungsanstalten in Bernburg, Brandenburg, Grafeneck, Hadamar, Hartheim/Linz, Sonnenstein/Pirna zwischen Oktober 1939 und August 1941. Bis 1945 dezentral über 200.000 weitere Opfer durch Giftinjektionen, Nahrungsentzug, Erschießungen, auch Tausende jüdische Patienten, KZ-Häftlinge ("Sonderbehandlung 14f13") und Behinderte in Polen und der Sowjetunion."-Anstalten.

Synonyme: Aktion T4, Euthanasie
SowjetunionNach Begriff suchen

Ist die Kurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Sie wurde nach dem Ende des russischen Reiches (1917) im Dezember 1922 gegründet. Bis zu ihrem Zerfall im Jahr 1991 Bildete sie das politische Zentrum des Ostblocks (auch Warschauer Vertragsstaaten) und des real existierenden SozialismusDer Sozialismus ist eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei großen politischen Ideologien. Der Begriff war nie eindeutig definiert und umfasst neben sozialdemokratischen, nur reformerischen Bewegungen bis zu revolutionär entstandenen, kommunistisch-totalitären oder autoritären Systemen viele Varianten. Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und legen meist Wert auf eine enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik. Dabei vertreten sie meist eine Gesellschaftsauffassung, die im Privateigentum der Produktionsmittel die Wurzel des Übels sieht und deshalb die Verstaatlichung des Privateigentums erstrebt. . Die SowjetunionIst die Kurzbezeichnung für die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Sie wurde nach dem Ende des russischen Reiches (1917) im Dezember 1922 gegründet. Bis zu ihrem Zerfall im Jahr 1991 Bildete sie das politische Zentrum des Ostblocks (auch Warschauer Vertragsstaaten) und des real existierenden Sozialismus. Die Sowjetunion umfasste etwa das Territorium der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie Estlands, Lettlands und Litauens.	umfasste etwa das Territorium der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie Estlands, Lettlands und Litauens.

SozialismusNach Begriff suchen

Der SozialismusDer Sozialismus ist eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei großen politischen Ideologien. Der Begriff war nie eindeutig definiert und umfasst neben sozialdemokratischen, nur reformerischen Bewegungen bis zu revolutionär entstandenen, kommunistisch-totalitären oder autoritären Systemen viele Varianten. Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und legen meist Wert auf eine enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik. Dabei vertreten sie meist eine Gesellschaftsauffassung, die im Privateigentum der Produktionsmittel die Wurzel des Übels sieht und deshalb die Verstaatlichung des Privateigentums erstrebt. ist eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei großen politischen Ideologien. Der Begriff war nie eindeutig definiert und umfasst neben sozialdemokratischen, nur reformerischen Bewegungen bis zu revolutionär entstandenen, kommunistisch-totalitären oder autoritären Systemen viele Varianten. Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und legen meist Wert auf eine enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik. Dabei vertreten sie meist eine Gesellschaftsauffassung, die im Privateigentum der Produktionsmittel die Wurzel des Übels sieht und deshalb die Verstaatlichung des Privateigentums erstrebt.

SpeziallagerNach Begriff suchen

1945 in der sowjetischen Besatzungszone von der Geheimpolizei NKWD[russ. Narodnyj komissariat wnutriennich dieł] Volkskommissariat für innere Angelegenheiten - 1934 gebildetes sowjetisches Unionsministerium, umfasste alle Polizeidienste, Nachrichtendienst, politische Strafjustiz, Gulag und Grenzschutz. Das Kommissariat war das wichtigste Instrument des stalinistischen Terrors, es wirkte auch in den von 1944 bis 1945 durch die Rote Armee besiegten Ländern, u.a. in Polen, wo es die Beseitigung der polnischen Volksarmee als Ziel hatte. Im Jahre 1946 wurde das NKWD in das MWD (Ministerstwo Wnutrennich Del, »Ministerium für innere Angelegenheiten«) umgewandelt. meist auf dem Gelände von NS-KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. eingerichtete Lager für NS-Täter und Täterinnen, Jugendliche unter Verdacht der "Werwolf"-Zugehörigkeit, gering Belastete, Opfer von Denunziationen, willkürlich Verhaftete, sogar gerade befreite KZ-Häftlinge, ab 1947/48 potentielle und tatsächliche Oppositionelle und Kritiker des neuen Regimes. Bis 1950 wurden in 11 Speziallagern 50-60.000 Menschen inhaftiert, von denen mindestens 13.000, wahrscheinlich erheblich mehr, infolge der Haftbedingungen starben.

SSNach Begriff suchen

Abk. für "SchutzstaffelAbk. für "Schutzstaffel", gegründet 1925 als Leibgarde Hitlers. Ab 1929 unter Himmler Entwicklung zur Eliteeinheit der Partei. Nach der Entmachtung der SA 1934 selbständige Organisation der NSDAP und schrittweise Verschmelzung mit der staatlichen Polizei. Die SS war zuständig für die innenpolitische Machtsicherung, die Inspektion sowie die Bewachung der KZ durch bewaffnete "Totenkopfverbände". Nach 1939 spielte die SS die entscheidende Rolle bei der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Die Farbe der Uniform war schwarz, Erkennungszeichen ein doppeltes S in Runenform und der Totenkopf.", gegründet 1925 als Leibgarde Hitlers. Ab 1929 unter Himmler Entwicklung zur Eliteeinheit der Partei. Nach der Entmachtung der SAAbk. für "Sturmabteilung", seit 1920 parteieigener Ordnerdienst zum Schutz von Veranstaltungen der NSDAP. 1932 ca. 420.000 Mitglieder, 1934 bereits 4,2 Millionen. Die paramilitärischen, braun-uniformierten Sturmtruppen waren Instrument zur Zerschlagung der Demokratie durch Terrorakte und Straßenkämpfe. Nach 1933 erhielt die SA hilfspolizeiliche Vollmachten. Die Machtansprüche des Stabschefs der SA, Ernst Röhm, die SA mit der Reichswehr zusammenzuschließen, veranlassten Hitler, seinen Freund Röhm sowie 85 SA-Führer und Regimekritiker am 1. Juli 1934 von der SS ermorden zu lassen. 1934 selbständige Organisation der NSDAPIm Januar 1919 als Deutsche Arbeiterpartei gegründete antimarxistische, antisemitische und völkische Organisation. Im Februar 1920 umbenannt in NSDAP und Verkündung des 25 Punkte umfassenden Parteiprogramms durch Adolf Hitler, nach dem Hitlerputsch vom 8./9. November 1923 verboten. Wiedergründung im Februar 1925. Die Mitgliederzahl stieg von 27.000 im Jahr 1925 auf 2,5 Millionen im März 1933. und schrittweise Verschmelzung mit der staatlichen Polizei. Die SS war zuständig für die innenpolitische Machtsicherung, die Inspektion sowie die Bewachung der KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. durch bewaffnete "Totenkopfverbände". Nach 1939 spielte die SS die entscheidende Rolle bei der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Die Farbe der Uniform war schwarz, Erkennungszeichen ein doppeltes S in Runenform und der Totenkopf.

Synonyme: Schutz-Staffel, Schutzstaffel
StalagNach Begriff suchen

Abkürzung für Stammlager für alliierte KriegsgefangeneAbkürzung für Stammlager für alliierte Kriegsgefangene. Es gab ca. 150 Stalags mit zahlreichen Nebenlagern und Arbeitskommandos. Sie unterstanden der Wehrmacht und unterlagen Regeln des Kriegsgefangenenwesens, die bei Lagern für sowjetische Kriegsgefangene nicht eingehalten wurden.. Es gab ca. 150 Stalags mit zahlreichen Nebenlagern und Arbeitskommandos. Sie unterstanden der Wehrmacht und unterlagen Regeln des Kriegsgefangenenwesens, die bei Lagern für sowjetische Kriegsgefangene nicht eingehalten wurden.

Synonyme: Stammlager für alliierte Kriegsgefangene
StasiNach Begriff suchen

Die Abkürzung StasiDie Abkürzung Stasi steht für Ministerium für Staatssicherheit. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR war der Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR und zugleich Ermittlungsbehörde (Untersuchungsorgan) für „politische Straftaten“. Zudem  war das Ministerium vor allem ein Unterdrückungs- und Überwachungsinstrument der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) gegenüber der DDR-Bevölkerung, das dem Machterhalt diente. Dabei setzte es als Mittel Überwachung, Einschüchterung, Terror und die so genannte Zersetzung gegen Oppositionelle und Regimekritiker ein. steht für Ministerium für Staatssicherheit. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR war der Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR und zugleich Ermittlungsbehörde (Untersuchungsorgan) für „politische Straftaten“. Zudem war das Ministerium vor allem ein Unterdrückungs- und Überwachungsinstrument der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) gegenüber der DDR-Bevölkerung, das dem Machterhalt diente. Dabei setzte es als Mittel Überwachung, Einschüchterung, Terror und die so genannte Zersetzung gegen Oppositionelle und Regimekritiker ein.

StolpersteineNach Begriff suchen

Kunstprojekt zur Erinnerung an die Vertreibung und Ermordung von Juden, SintiAuch Cinti. Bezeichnung für die im deutschen, west- und mitteleuropäischen Sprachraum seit 1400 lebende nationale Minderheit, die Teil der seit 1979 mit beratendem Status bei der UNO akkreditierten Weltorganisation der "Romani-Union" ist. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von der Herkunft aus der nordindischen Region Sindh ab. Die ca. 40.000 heute in Deutschland lebenden deutschen Sinti, deren Vorfahren schon seit mehr als 500 Jahren hier ansässig waren, unterscheiden sich von den Roma durch sprachliche Unterschiede (Dialekte und Lehnwörter) und kulturelle Traditionen ("Zigeuner" Romanes). und RomaDie Sammelbezeichnung "Zigeuner", für die ethnische Minderheit der Sinti und  Roma gilt als diskriminierend. Sinti und Roma, die bekanntesten der 5 Hauptgruppen, kamen als Migranten aus Indien. Seit über 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa. Sie sind meist katholische Christen, die balkanischen Roma häufig Muslime. Die Sinti und Roma sind oft über Generationen in ihren Heimatorten verwurzelt. Von den Nationalsozialisten wurden sie wie die Juden aus rassistischen Gründen verfolgt. Nach Schätzungen wurden ca. 500.000 in KZ, Ghettos und durch Massenerschießungen im Zweiten Weltkrieg ermordet., Euthanasieopfer, politisch und religiös Verfolgte und HomosexuelleHomosexualität, bereits vor dem NS kriminalisiert, galt nach der NS-Ideologie als der Bevölkerungspolitik schädliche, zu bekämpfende "Entartung". Die Verfolgung setzte in den eigenen Reihen der NSDAP 1934 mit dem "Röhm-Putsch"(SA) ein. Ein von Himmler in der Zentrale der Gestapo eingerichtetes "Sonderdezernat Homosexualität" organisierte die Erfassung. Tausende homosexuelle Männer wurden inhaftiert, z. T. kastriert und in KZ ermordet. Der rosa Winkel kennzeichnete H. in den KZ. Es gibt keinen Beleg darüber, dass lesbische Frauen aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt und inhaftiert wurden. durch die Nationalsozialisten. Auf in den Bürgersteig eingelassene Pflastersteine, die vor den Haustüren der ehemaligen Wohnorte von NS Opfern verlegt werden, sind in die Messingoberfläche Namen und wichtigste Lebensdaten der Verfolgten eingraviert. Die Idee des Projekts wurde 1990 von dem Kölner Bildhauer Günter Demnig erstmals entwickelt. Bisher wurden über 5500 Steine in zahlreichen Kommunen verlegt. Unterstützer des Projekts können Patenschaften für die Herstellung und Verlegung von Stolpersteinen übernehmen.

Synonyme: Stolperstein
Struthof (Natzweiler) (KZ)Nach Begriff suchen

KonzentrationslagerKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. für Männer, errichtet 1941 in den Vogesen südwestlich von Straßburg (Elsass). Die Häftlinge, viele aus der Résistance und "Nacht und.Nebel"-Häftlinge, zuletzt 7.000, mussten im Steinbruch in 800 Meter Höhe arbeiten. Viele wurden Opfer rassenanatomischer Untersuchungen von Prof. Hirt an der Universität Straßburg sowie von Tests zur Erprobung chemischer Kampfstoffe. Es gab 50 Außenlager mit insgesamt 45.000 Häftlingen. Das Stammlager wurde im September 1944 aufgelöst, die Häftlinge in Todesmärschen in Richtung DachauAm 20.3. 1933 gab Himmler die Errichtung des KZ in Dachau bei München zur Inhaftierung politischer Gegner bekannt. Der zweite Kommandant, Theodor Eicke, später Inspekteur aller KZ, machte Dachau zum "Musterlager". Schrittweise wurden weitere Häftlingsgruppen nach Dachau überstellt, u.a. viele Geistliche, Zeugen Jehovas, Juden und Kriegsgefangene. Ab 1942 wurde ein Netz von Außenlagern errichtet. Von den über 200.000 Häftlingen zwischen 1933 und 1945 kamen außer den 30.000 registrierten Toten Tausende nicht registrierte Häftlinge ums Leben. Befreiung am 29.4. 1945 durch die US-Armee. getrieben.

Synonyme: Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, Konzentrationslager Struthof, Natzweiler-Struthof, Struthof
Stutthof (KZ)Nach Begriff suchen

Am 2. September 1939 östlich von Danzig als Zivilgefangenenlager für Männer der polnischen Führungsschicht und des Widerstands errichtet, ab 1941 auch Frauenlager. 1942 KonzentrationslagerKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. mit 146 Nebenlagern. In Stutthof wurde Massenmord durch Hinrichtungen und 1944 auch durch Giftgas praktiziert. Insgesamt waren etwa 115.000 Männer, Frauen und Kinder aus vielen Nationen in Stutthof registriert. Im Januar 1945 lebten noch weniger als 50.000. Ein Großteil der meist weiblichen Häftlinge kam auf den Todesmärschen um. Stutthof wurde im April 1945 von der Roten Armee befreit.

Synonyme: Konzentrationslager Stutthof
SwingNach Begriff suchen

Dem Jazz verwandter, populärer Musikstil der dreißiger Jahre, von den Nationalsozialisten als "undeutsch" und "entartet" verboten. Interpreten und Anhänger dieser Musikkultur, zumeist Jugendliche, die in Opposition zur Hitler-Jugend standen, wurden deswegen verfolgt und inhaftiert, vor allem in speziellen KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos., den "Jugendschutzlagern" MoringenKleinstadt zwischen Göttingen und Hannover, in der es von April bis November 1933 ein Männer-KZ, anschließend bis 1938 ein Frauen-KZ und 1940-1945 ein KZ für männliche Jugendliche im Alter von 12-22 Jahren gab. In Moringen waren bis 1945 ca. 1.600 politisch, religiös, rassistisch und sozial verfolgte Jugendliche inhaftiert, u.a. weil sie Swing und Jazz hörten oder spielten. Sie wurden kriminalbiologischen Untersuchungen, Zwangsarbeit, Hunger und drakonischen Strafen ausgesetzt. Viele Jugendliche starben. Seit 1993 besteht in Moringen eine Gedenkstätte. und Uckermark1942 als Jugend-KZ (Moringen) mit ca. 600 Haftplätzen für weibliche Jugendliche ab 16 Jahren in der Nähe des Frauen-KZ Ravensbrück in Mecklenburg eröffnet. Die "Jugendschutzlager" unterstanden dem RSHA, die Einweisung erfolgte durch die Kriminalpolizei und die Gestapo. Die eingelieferten Jugendlichen galten nach "kriminalbiologischer" Begutachtung als "kriminell", "minderwertig" und "unerziehbar". Nur eine Minderheit der inhaftierten Kinder und Jugendlichen kam wieder in Freiheit. bei Ravensbrück. Auch SintiAuch Cinti. Bezeichnung für die im deutschen, west- und mitteleuropäischen Sprachraum seit 1400 lebende nationale Minderheit, die Teil der seit 1979 mit beratendem Status bei der UNO akkreditierten Weltorganisation der "Romani-Union" ist. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von der Herkunft aus der nordindischen Region Sindh ab. Die ca. 40.000 heute in Deutschland lebenden deutschen Sinti, deren Vorfahren schon seit mehr als 500 Jahren hier ansässig waren, unterscheiden sich von den Roma durch sprachliche Unterschiede (Dialekte und Lehnwörter) und kulturelle Traditionen ("Zigeuner" Romanes). und RomaDie Sammelbezeichnung "Zigeuner", für die ethnische Minderheit der Sinti und  Roma gilt als diskriminierend. Sinti und Roma, die bekanntesten der 5 Hauptgruppen, kamen als Migranten aus Indien. Seit über 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa. Sie sind meist katholische Christen, die balkanischen Roma häufig Muslime. Die Sinti und Roma sind oft über Generationen in ihren Heimatorten verwurzelt. Von den Nationalsozialisten wurden sie wie die Juden aus rassistischen Gründen verfolgt. Nach Schätzungen wurden ca. 500.000 in KZ, Ghettos und durch Massenerschießungen im Zweiten Weltkrieg ermordet.-Musiker sowie afrodeutsche und afroamerikanische Jazz- und SwingDem Jazz verwandter, populärer Musikstil der dreißiger Jahre, von den Nationalsozialisten als "undeutsch" und "entartet" verboten. Interpreten und Anhänger dieser Musikkultur, zumeist Jugendliche, die in Opposition zur Hitler-Jugend standen, wurden deswegen verfolgt und inhaftiert, vor allem in speziellen KZ, den "Jugendschutzlagern" Moringen und Uckermark bei Ravensbrück. Auch Sinti und Roma-Musiker sowie afrodeutsche und afroamerikanische Jazz- und Swing-Musiker wurden diskriminiert und verfolgt.-Musiker wurden diskriminiert und verfolgt.

Synonyme: Swing Jugend