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Glossareinträge beginnend mit K

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Kanzlei des FührersNach Begriff suchen

Hitler unterstanden vier Kanzleien: Die Präsidialkanzlei des Staatsoberhaupts unter dem Staatssekretär Otto Meisner, die Reichskanzlei, Amtssitz des Reichskanzlers, geleitet von dem Reichsminister Hans Heinrich Lammers, die Kanzlei des FührersHitler unterstanden vier Kanzleien: Die Präsidialkanzlei des Staatsoberhaupts unter dem Staatssekretär Otto Meisner, die Reichskanzlei, Amtssitz des Reichskanzlers, geleitet von dem Reichsminister Hans Heinrich Lammers, die Kanzlei des Führers, geleitet von NSDAP Reichsleiter Philipp Bouhler, zuständig für persönlich an Hitler gerichtete Eingaben, ab 1939 für das Euthanasieprogramm, schließlich in München bis 1941 die von Rudolf Heß geleitete Dienststelle Stellvertreter des Führers, ab 1941 umbenannt in Parteikanzlei unter dem Reichsleiter Martin Bormann., geleitet von NSDAPIm Januar 1919 als Deutsche Arbeiterpartei gegründete antimarxistische, antisemitische und völkische Organisation. Im Februar 1920 umbenannt in NSDAP und Verkündung des 25 Punkte umfassenden Parteiprogramms durch Adolf Hitler, nach dem Hitlerputsch vom 8./9. November 1923 verboten. Wiedergründung im Februar 1925. Die Mitgliederzahl stieg von 27.000 im Jahr 1925 auf 2,5 Millionen im März 1933. Reichsleiter Philipp Bouhler, zuständig für persönlich an Hitler gerichtete Eingaben, ab 1939 für das Euthanasieprogramm, schließlich in München bis 1941 die von Rudolf Heß geleitete Dienststelle Stellvertreter des Führers, ab 1941 umbenannt in Parteikanzlei unter dem Reichsleiter Martin Bormann.

Käthe LeichterNach Begriff suchen

1895 in Wien geboren, Studium der Staatswissenschaften an der Universität Wien, 1918 Promotion in Heidelberg. Rückkehr nach Wien. Beitritt zur Rätebewegung, wo sie ihren späteren Mann Otto Leichter kennen lernt. Als Sozialdemokratin besonders in den Bereichen Frauenpolitik, Familie und Arbeitsrecht tätig. Nach der MachtübernahmeTag der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler und damit Beteiligung der NSDAP an der Reichsregierung. Von den Nationalsozialisten als Tag der "Machtergreifung" gefeiert. Zwei Tage danach wurde der Reichstag (Parlament) aufgelöst. der Nationalsozialisten in Österreich Verfolgung als Jüdin und Sozialistin. Arbeit im Schulungsausschuss der Revolutionären Sozialisten, Abfassung von Flugschriften, Redaktion des Informations- und Nachrichtendienst. Ihr Haus war Treffpunkt von Funktionären der Arbeiterbewegung. Käthe Leichter1895 in Wien geboren, Studium der Staatswissenschaften an der Universität Wien, 1918 Promotion in Heidelberg. Rückkehr nach Wien. Beitritt zur Rätebewegung, wo sie ihren späteren Mann Otto Leichter kennen lernt. Als Sozialdemokratin besonders in den Bereichen Frauenpolitik, Familie und Arbeitsrecht tätig. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich Verfolgung als Jüdin und Sozialistin. Arbeit im Schulungsausschuss der Revolutionären Sozialisten, Abfassung von Flugschriften, Redaktion des Informations- und Nachrichtendienst. Ihr Haus war Treffpunkt von Funktionären der Arbeiterbewegung. Käthe Leichter bereitete die Flucht ins Exil vor. Am 30. Mai 1938 Verhaftung ihrer Mutter, die Käthe Leichter freiwillig begleitete. Ihren Söhne gelang durch Hilfe von Freunden die Flucht in die USA. Trotz internationaler Proteste wurde Käthe Leichter im Januar 1940 ins Konzentrationslager Ravensbrück überstellt. In Ravensbrück war sie im sogenannten Judenblock untergebracht. Sie gestaltete literarische Stunden mit Freiheitsliedern und verfasste Gedichte u.a. An meine Brüder. Im Rahmen der so genannten „Aktion 14 f 13“ wurde Käthe Leichter im Februar 1942 ermordet. bereitete die Flucht ins Exil(Lateinisch: emigrare) Auswanderung, Menschen verlassen für immer oder für eine gewisse Zeit ihren Wohnort aus politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Gründen bzw. aufgrund von Krieg und Naturkatastrophen. In allen historischen Epochen sind Migrationsbewegungen zu beobachten und es wird unterschieden zwischen Binnenmigration - innerhalb eines Landes und internationale Migration - von einem Land in ein anderes. Während des Nationalsozialismus war die Emigration von Künstlern und politisch Verfolgten, Kommunisten und Sozialisten, vor allem aber den aus rassistischen Gründen verfolgten deutschen Juden von großer Bedeutung. In die Flucht getrieben wurden die Unerwünschten bis zum Kriegsbeginn 1939 durch Zerstörung der beruflichen Existenzgrundlagen durch Ausbürgerung, Enteignung von Häusern, Grundstücken und Kapital. Zudem war die Reichsfluchtsteuer zu zahlen. Auch nach dem NS gab und gibt es in der jüdischen Bevölkerung große Wanderbewegungen. vor. Am 30. Mai 1938 Verhaftung ihrer Mutter, die Käthe Leichter freiwillig begleitete. Ihren Söhne gelang durch Hilfe von Freunden die Flucht in die USA. Trotz internationaler Proteste wurde Käthe Leichter im Januar 1940 ins Konzentrationslager RavensbrückKonzentrationslager für Frauen bei Fürstenberg, 80 km nördlich Berlins, eröffnet im Mai 1939, Ende April 1945 von der Sowjetarmee befreit. Das Lager wurde im Winter 1938-39 von Häftlingen aus Sachsenhausen in einem Sumpfgebiet erbaut. Für 15.000 Häftlinge angelegt, wurden zeitweise mehr als 120.000 Frauen aus 23 Ländern dort zusammengepfercht, u.a. Frauen aus dem politischen Widerstand, Zeuginnen Jehovas, Sinti und Roma und Jüdinnen. Zu Ravensbrück gehörte ein separates Männerlager und das Jugend-KZ Uckermark für Mädchen. Noch Anfang 1945 wurde eine Gaskammer installiert. überstellt. In Ravensbrück war sie im sogenannten Judenblock untergebracht. Sie gestaltete literarische Stunden mit Freiheitsliedern und verfasste Gedichte u.a. An meine Brüder. Im Rahmen der so genannten „Aktion 14 f 13“ wurde Käthe Leichter im Februar 1942 ermordet.

Kaufering (KZ)Nach Begriff suchen

Ein Außenlagerkomplex mit 11 Lagern für Männer und Frauen, die dem KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. DachauAm 20.3. 1933 gab Himmler die Errichtung des KZ in Dachau bei München zur Inhaftierung politischer Gegner bekannt. Der zweite Kommandant, Theodor Eicke, später Inspekteur aller KZ, machte Dachau zum "Musterlager". Schrittweise wurden weitere Häftlingsgruppen nach Dachau überstellt, u.a. viele Geistliche, Zeugen Jehovas, Juden und Kriegsgefangene. Ab 1942 wurde ein Netz von Außenlagern errichtet. Von den über 200.000 Häftlingen zwischen 1933 und 1945 kamen außer den 30.000 registrierten Toten Tausende nicht registrierte Häftlinge ums Leben. Befreiung am 29.4. 1945 durch die US-Armee. unterstanden und vom 16. Juni 1944 bis Ende April 1945 existierten.

Synonyme: KZ-Außenlager Landsberg-Kaufering
Kinder von MulfingenNach Begriff suchen

Im katholischen Kinderheim St. Joseph in Mulfingen in Württemberg waren schulpflichtige SintiDie Sammelbezeichnung "Zigeuner", für die ethnische Minderheit der Sinti und  Roma gilt als diskriminierend. Sinti und Roma, die bekanntesten der 5 Hauptgruppen, kamen als Migranten aus Indien. Seit über 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa. Sie sind meist katholische Christen, die balkanischen Roma häufig Muslime. Die Sinti und Roma sind oft über Generationen in ihren Heimatorten verwurzelt. Von den Nationalsozialisten wurden sie wie die Juden aus rassistischen Gründen verfolgt. Nach Schätzungen wurden ca. 500.000 in KZ, Ghettos und durch Massenerschießungen im Zweiten Weltkrieg ermordet.-Kinder untergebracht, deren Eltern bereits deportiert waren. Etwa 40 dieser Kinder wurden Anfang 1943 von der DeportationZwangsumsiedlung von Juden sowie Sinti und Roma aus ihren Wohnungen zunächst in besondere Unterkünfte, Häuser und städtische Lager, in Osteuropa in Ghettos, KZ, Arbeits- und Straflager sowie Tötungszentren. Deportationen wurden sprachlich als "Aussiedlung" oder "Evakuierung" getarnt, um das eigentliche Ziel, die Ermordung, zu vertuschen. nach Auschwitz zurückgestellt, damit Eva Justin, Mitarbeiterin an der "rassenhygienischen Forschungsstelle" im Reichsgesundheitsamt für ihre Doktorarbeit "rassenbiologische UntersuchungenDie 1936 im Reichsgesundheitsamt in Berlin unter der Leitung des Arztes Dr. Dr. Robert Ritter eingerichtete "rassenhygienische Forschungsstelle" (Rassenhygiene) erstellte im Auftrag des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) bis 1944 über 24.000 "Rassegutachten" über Sinti und Roma. Die demütigenden körperlichen Untersuchungen bestanden im Vermessen, Fotografieren u. Abformen von Körperteilen, häufig unter Anwendung von Gewalt. Ergänzend wurden genealogische Daten erfasst. Die Gutachten dienten als Planungsunterlagen zum Völkermord." an ihnen vornehmen konnte. Nach Abschluss der Arbeit wurden die Kinder nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur vier von ihnen überlebten.

Kleine Festung TheresienstadtNach Begriff suchen

Die Kleine Festung war ein Gefängnis der Prager GestapoAbk. für Geheime Staatspolizei, am 26.4.1933 von Göring als preußischem Ministerpräsidenten eingerichtet, (Zentralbehörde: Geheimes Staatspolizeiamt Gestapa). 1934 Reichsbehörde unter Himmler als Reichsführer SS und Chef der Dt. Polizei, mit Kriminalpolizei zur Sicherheitspolizei vereinigt, ab 1939 als Amt IV im Reichssicherheitshauptamt. Ohne Bindung an Recht und Gesetz verhängte die Gestapo Haft in Gefängnissen und KZ, folterte, ermordete politische Häftlinge, ausländische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und war beteiligt an den Mordaktionen der Einsatzgruppen., das im Juni 1940 errichtet wurde. Bis zum KriegsendeAm 8. Mai 1945 in Europa durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Ende des Zweiten Weltkrieges am 15. August 1945 mit der Kapitulation Japans. durchliefen 32000 Gefangene die Festung. Oftmals wurden Juden aus dem Ghetto TheresienstadtDie Kleine Festung war ein Gefängnis der Prager Gestapo, das im Juni 1940 errichtet wurde. Bis zum Kriegsende durchliefen 32000 Gefangene die Festung. Oftmals wurden Juden aus dem Ghetto Theresienstadt für Verstöße gegen die Regelungen im Ghetto in die Kleine Festung überführt. für Verstöße gegen die Regelungen im GhettoItalienisch, Bezeichnung für zwangsweise zugewiesenen, räumlich beschränkten Wohnbezirk für eine Minderheit, der von außen abgeriegelt und mit Ausgehverbot und behördlichen Kontrollen belegt werden kann. Im Rückgriff auf historische Vorbilder aus dem Mittelalter errichteten die Nationalsozialisten ab Dezember 1939 in den besetzten osteuropäischen Gebieten durch Mauern und Stacheldraht abgetrennte Wohnbezirke z.B. in Lodz, Warschau, Wilna, Riga, Minsk, in denen Juden und "Zigeuner" unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten, bevor sie deportiert und ermordet wurden. in die Kleine Festung überführt.

Synonyme: Ghetto Terezin, Ghetto Theresienstadt, Terezin, Theresienstadt
KommunismusNach Begriff suchen

KommunismusKommunismus bezeichnet die politischen Lehren und Bewegungen, deren Ziel die klassenlose Gesellschaft  ist. Privateigentum wird abgeschafft und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens wird rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt.<br />
Bekanntester Verfechter des Kommunismus war Karl Marx. bezeichnet die politischen Lehren und Bewegungen, deren Ziel die klassenlose Gesellschaft ist. Privateigentum wird abgeschafft und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens wird rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt.
Bekanntester Verfechter des Kommunismus war Karl Marx.

KoscherNach Begriff suchen

KoscherKoscher beschreibt die Speisen, die nach jüdischem Speisegesetz (Kaschrut) "tauglich" sind. Nach dem jüdischen Religionsgesetz müssen Speisen und Getränke nach bestimmten Vorschriften und Gesetzen zubereitet werden.  Wie umfangreich die jüdischen Speisegesetze eingehalten werden, wird unter Juden sehr unterschiedlich gehandhabt. beschreibt die Speisen, die nach jüdischem Speisegesetz (Kaschrut) "tauglich" sind. Nach dem jüdischen Religionsgesetz müssen Speisen und Getränke nach bestimmten Vorschriften und Gesetzen zubereitet werden. Wie umfangreich die jüdischen Speisegesetze eingehalten werden, wird unter Juden sehr unterschiedlich gehandhabt.

KriegsendeNach Begriff suchen

Am 8. Mai 1945 in Europa durch die bedingungslose KapitulationBedingungslose Kapitulation Deutschlands, Kriegsende in Europa. Deutschlands. Ende des Zweiten Weltkrieges am 15. August 1945 mit der KapitulationAm 8. Mai 1945 in Europa durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Ende des Zweiten Weltkrieges am 15. August 1945 mit der Kapitulation Japans. Japans.

Synonyme: Kapitulation
Kurt GersteinNach Begriff suchen

1905-1945. SSAbk. für "Schutzstaffel", gegründet 1925 als Leibgarde Hitlers. Ab 1929 unter Himmler Entwicklung zur Eliteeinheit der Partei. Nach der Entmachtung der SA 1934 selbständige Organisation der NSDAP und schrittweise Verschmelzung mit der staatlichen Polizei. Die SS war zuständig für die innenpolitische Machtsicherung, die Inspektion sowie die Bewachung der KZ durch bewaffnete "Totenkopfverbände". Nach 1939 spielte die SS die entscheidende Rolle bei der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Die Farbe der Uniform war schwarz, Erkennungszeichen ein doppeltes S in Runenform und der Totenkopf.-Obersturmführer, Ingenieur. 1933 Eintritt in die NSDAPIm Januar 1919 als Deutsche Arbeiterpartei gegründete antimarxistische, antisemitische und völkische Organisation. Im Februar 1920 umbenannt in NSDAP und Verkündung des 25 Punkte umfassenden Parteiprogramms durch Adolf Hitler, nach dem Hitlerputsch vom 8./9. November 1923 verboten. Wiedergründung im Februar 1925. Die Mitgliederzahl stieg von 27.000 im Jahr 1925 auf 2,5 Millionen im März 1933., aber auch Mitglied der Bekennenden Kirche. 1938 Parteiausschluss. Medizinstudium. Nach der Ermordung einer Verwandten im "EuthanasieMit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZ-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4 in den "Euthanasie"-Anstalten."-Programm freiwillige Meldung zur Waffen-SSAb Oktober 1939 von Himmler eingeführte Bezeichnung für die bewaffneten Teile der SS. Der Waffen-SS gehörten 1944 fast 600.000 Mann an, bei Kriegsende 38 Divisionen. Sie unterstand militärisch dem Heereskommando, organisatorisch dem SS-Führungs-Hauptamt. Der Soldat der Waffen-SS war Freiwilliger, musste SS-Rassekriterien erfüllen und war meist fanatischer Vertreter der NS-Weltanschauung. Ab 1943/44 wurden zunehmend Nichttaugliche, Nichtfreiwillige sowie Nichtdeutsche in die Waffen-SS rekrutiert. Die Waffen-SS war vielfach an Kriegsverbrechen beteiligt.. Er wird Entseuchungsexperte am Hygiene-Institut der Waffen-SS, um Einblick in die Tötungsmaschinerie zu bekommen. 1942 Zeuge von Vergasungen in TreblinkaNordöstlich von Warschau errichtetes größtes Vernichtungslager der "Aktion Reinhard", nach Belzec und Sobibór im Juni/Juli 1942 zur Steigerung der Tötungskapazitäten errichtet. Von Angehörigen der Aktion T4 geplant, mit SS-Hilfspersonal betriebene Mordstätte für ca. 900.000 Menschen, vor allem Juden aus dem Warschauer Ghetto, dem Bezirk Radom und vielen europäischen Ländern sowie Tausenden Sinti und Roma. Nach dem Aufstand der "Arbeitsjuden" am 2. August 1943 Auflösung, Beseitigung der Spuren, Tarnung des Ortes durch Überbauung mit einem Bauernhof., SobibórIm östlichen Polen nahe dem Dorf Sobibór im Rahmen der "Aktion Reinhard" zur Durchführung der "Endlösung" im März/April 1942 errichtetes Vernichtungslager, wie Belzec und Treblinka. Sobibór wurde von wenigen Mitarbeitern der Aktion T4 und SS-Hilfspersonal betrieben und bewacht. Aus den Transporten wurden Opfer zu Arbeiten für die Mordmaschinerie aussortiert, nach kurzer Zeit jedoch ebenfalls ermordet. Mehr als 250.000 Juden wurden in Sobibór mit Abgasen von Dieselmotoren in Gaskammern ermordet. Am 14. Oktober 1943 nach dem Aufstand der jüdischen Häftlinge geschlossen. und BelzecErstes der drei Vernichtungslager der "Aktion Reinhard" (Sobibór, Treblinka) im besetzten Polen zu Ermordung der Juden. Anfänglich Arbeitslager, wurde Belzec ab November 1941 Vernichtungslager. Die drei Gaskammern wurden mit Kohlenmonoxydabgasen von Dieselmotoren betrieben. Im Juni 1942 Bau neuer Gaskammern mit der Kapazität von jeweils mehr als 1.000 Menschen. Bis Ende 1942 wurden über 600.000 Menschen, überwiegend Juden, aber auch Sinti und Roma, ermordet. Im Frühjahr 1943 Auflösung des Lagers, Beseitigung der Spuren durch Exhumierung und Verbrennung der menschlichen Überreste., worüber er erfolglos das Ausland informiert. Verfasst 1945 in französischer Haft seinen Bericht über den NS-Massenmord. Selbstmord in der Haft.

Kurt SchumacherNach Begriff suchen

1895-1952. Sozialdemokratischer Politiker. Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet. 1918 Eintritt in die SPD. Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften. 1926 Promotion. 1924-1931 Abgeordneter im Württembergischen Landtag, ab 1930 Reichstagsabgeordneter. Schon vor 1933 scharfer Gegner der Nationalsozialisten. Im Juli 1933 verhaftet. In KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos.-Haft in DachauAm 20.3. 1933 gab Himmler die Errichtung des KZ in Dachau bei München zur Inhaftierung politischer Gegner bekannt. Der zweite Kommandant, Theodor Eicke, später Inspekteur aller KZ, machte Dachau zum "Musterlager". Schrittweise wurden weitere Häftlingsgruppen nach Dachau überstellt, u.a. viele Geistliche, Zeugen Jehovas, Juden und Kriegsgefangene. Ab 1942 wurde ein Netz von Außenlagern errichtet. Von den über 200.000 Häftlingen zwischen 1933 und 1945 kamen außer den 30.000 registrierten Toten Tausende nicht registrierte Häftlinge ums Leben. Befreiung am 29.4. 1945 durch die US-Armee. und Flossenbürg bis 1943. Als Schwerkranker entlassen. Er bereitete noch vor KriegsendeAm 8. Mai 1945 in Europa durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Ende des Zweiten Weltkrieges am 15. August 1945 mit der Kapitulation Japans. in Hannover die Neugründung der SPD vor und prägte die Nachkriegsentwicklung der Sozialdemokratie entscheidend.

KZNach Begriff suchen

KonzentrationslagerKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch ZwangsarbeitSchon ab 1936 wurden Sinti und Roma in kommunale KZ eingewiesen und mussten Zwangsarbeit leisten. Ende 1938 Zwangsarbeit für "Asoziale" und arbeitslose Juden. Im Krieg wurden KZ-Häftlinge und zwangsrekrutierte Zivilarbeiter aus den besetzten Ländern, vor allem aus Osteuropa, zur Arbeit in der deutschen Industrie, Landwirtschaft sowie der Bau- und Rüstungswirtschaft gezwungen und in mehr als 30.000 Lagern unter brutalen Bedingungen ("Vernichtung durch Arbeit") ausgebeutet. Die Anklage im Nürnberger Prozess ging von einer Gesamtzahl von 12 Millionen Zwangsarbeitern aus., Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos.

Synonyme: Konzentrationslager, Vernichtungslager