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IG-FarbenNach Begriff suchen

Interessengemeinschaft Farbenindustrie AGInteressengemeinschaft Farbenindustrie AG. Durch Zusammenschluss u.a. von BASF, Bayer und Farbwerke Hoechst größter deutscher Chemie-Konzern, gigantisches internationales Wirtschaftsimperium, führend beteiligt an "Arisierung", Kriegsvorbereitung, wirtschaftlicher Ausbeutung der eroberten Gebiete sowie Massen- und Völkermord. Die IG-Farben baute 1940/41 beim KZ Auschwitz Werke für Treibstoff und Gummiherstellung (Monowitz und Buna), beutete millionenfach KZ-Häftlinge durch Zwangsarbeit aus und lieferte das Giftgas Zyklon B für die Gaskammern.. Durch Zusammenschluss u.a. von BASF, Bayer und Farbwerke Hoechst größter deutscher Chemie-Konzern, gigantisches internationales Wirtschaftsimperium, führend beteiligt an "ArisierungNationalsozialistischer Begriff für die zwangsweise Enteignung des Besitzes und Vermögens von "Nichtariern" (Juden, Sinti und Roma) sowie ihrer Eliminierung aus dem Berufs- und Wirtschaftsleben zugunsten von "Ariern" bzw. des deutschen Reiches. Diese Maßnahmen wurden auch von den Verbündeten des NS-Staates übernommen.", Kriegsvorbereitung, wirtschaftlicher Ausbeutung der eroberten Gebiete sowie Massen- und Völkermord. Die IG-Farben baute 1940/41 beim KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. Auschwitz Werke für Treibstoff und Gummiherstellung (Monowitz und Buna), beutete millionenfach KZ-Häftlinge durch ZwangsarbeitSchon ab 1936 wurden Sinti und Roma in kommunale KZ eingewiesen und mussten Zwangsarbeit leisten. Ende 1938 Zwangsarbeit für "Asoziale" und arbeitslose Juden. Im Krieg wurden KZ-Häftlinge und zwangsrekrutierte Zivilarbeiter aus den besetzten Ländern, vor allem aus Osteuropa, zur Arbeit in der deutschen Industrie, Landwirtschaft sowie der Bau- und Rüstungswirtschaft gezwungen und in mehr als 30.000 Lagern unter brutalen Bedingungen ("Vernichtung durch Arbeit") ausgebeutet. Die Anklage im Nürnberger Prozess ging von einer Gesamtzahl von 12 Millionen Zwangsarbeitern aus. aus und lieferte das Giftgas Zyklon BKristalline Blausäure, hergestellt 1923 von der Firma DEGESCH, einer Tochterfirma der I.G. Farben, als Schädlingsvernichtungsmittel und zur Desinfektion u.a. vom Militär verwendet. Am 3.9.1941 erstmals als Mittel zur Vergasung von Menschen erprobt und ab Frühjahr 1942 vor allem in Auschwitz und Majdanek in Gaskammern, später auch in anderen KZ zur Massentötung eingesetzt. für die GaskammernGeschlossene Räume in Tötungszentren der Aktion T4, den Vernichtungslagern der "Aktion Reinhard" sowie in Auschwitz , Majdanek und einigen Konzentrationslagern, in denen geistig und körperlich Behinderte, Juden, Sinti und Roma sowie andere Gefangene, insgesamt mehr als 3 Millionen Menschen, mit Giftgas (Kohlenmonoxyd und Zyklon B) ermordet wurden..

Synonyme: Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG
Izieu Nach Begriff suchen

Kleines Dorf 80 km östlich von Lyon. 1943/44 wurden jüdische Kinder unterschiedlicher Nationalität, deren Eltern bereits von den Nationalsozialisten deportiert worden waren, von der jüdischen Hilfsorganisation OSE dort auf einem Bauernhof untergebracht und betreut. Darunter waren auch einige Kinder aus Mannheim. Am 6. April 1944 wurden auf Befehl des Gestapochefs von Lyon 44 Kinder und 7 Betreuer von dort nach Auschwitz deportiert. Lediglich ein Kind und eine Betreuerin überlebten die damalige Aktion und konnten 1987 im Prozess gegen Klaus Barbie als Zeugen aussagen. Das Waisenhaus in Izieu, in dem die Kinder lebten, wurde nach dem Barbieprozess eine Gedenkstätte, Maison d’IzieuKleines Dorf 80 km östlich von Lyon. 1943/44 wurden jüdische Kinder unterschiedlicher Nationalität, deren Eltern bereits von den Nationalsozialisten deportiert worden waren, von der jüdischen Hilfsorganisation OSE dort auf einem Bauernhof untergebracht und betreut. Darunter waren auch einige Kinder aus Mannheim. Am 6. April 1944 wurden auf Befehl des Gestapochefs von Lyon 44 Kinder und 7 Betreuer von dort nach Auschwitz deportiert. Lediglich ein Kind und eine Betreuerin überlebten die damalige Aktion und konnten 1987 im Prozess gegen Klaus Barbie als Zeugen aussagen. Das Waisenhaus in Izieu, in dem die Kinder lebten, wurde nach dem Barbieprozess eine Gedenkstätte, Maison d’Izieu, in der die Geschichte der Kinder dokumentiert ist., in der die Geschichte der Kinder dokumentiert ist.

Synonyme: Maison d’Izieu