Themen

Interview mit Miriam Bistrovic über das Shared History Project – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Ein zentrales Anliegen des Projekts Shared History liegt darin, die Darstellung von Juden*Jüdinnen von der Reduzierung auf den Opferstatus zu befreien und sie als handelnde Subjekte im historischen Kontext dazustellen. Miriam Bistrovic berichtet über das Projekt.

Das Museum POLIN – Jüdische Geschichte als (geschichts-)politischer Streitpunkt

Das Jüdische Museum POLIN in Warschau stand in den letzten Jahren aufgrund des (geschichts-) politischen Zugriffs der regierenden PiS, der international Aufsehen erregte, im Fokus der Öffentlichkeit. Ingolf Seidel zeichnet die Entwicklung nach.

Ethik der Erinnerung - Bewahrung der Zeugenschaft und die Rolle der Nachkommen

Einladung zur Diskussion, Austausch und gemeinsamen Verständigung mit Nachkommen von NS-Überlebenden, Vertreter*innen verfolgter Minderheiten und erinnerungspolitisch Interessierten, durch das Internationale Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD) in Kooperation mit dem Bildungsportal „Lernen aus der Geschichte“ (LaG).

Zwischen Selbstverständnis und Erwartungshaltung: Jüdische Museen in Deutschland

An Jüdische Museen bestehen Anforderungen, die zwischen dem eigenen Selbstverständnis und politischer Erwartungshaltung changieren. Barbara Staudinger geht auf die unterscheidlichen Zuschreibungen ein, die mit dem Ausstellen der Geschichte von Jüdinnen*Juden verbunden sind.

Vorwort zum LaG-Magazin "Jüdische Museen international"

Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", leitet das LaG-Magazin mit einem Vorwort ein.

Interview mit Hanno Loewy „Das Jüdische Museum Hohenems“

Hanno Loewy geht im Gespräch auf die Arbeit im Jüdischen Museum Hohenems und auf sein Selbstverständnis der Aufgaben ein, die sich jüdischen Museen stellen.

Sport im Nationalsozialismus: Mehrdeutigkeiten und Gleichzeitigkeiten

Im Sommer vor 85 Jahren fanden zwei große internationale Sportveranstaltungen statt: der Boxkampf zwischen Joe Louis und Max Schmeling in New York am 19.

Fortbildung: Erinnerungskulturen im europäischen Dialog?

In Europa, insbesondere in Ost- und Ostmitteleuropa, wird 76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges um die angemessene Erinnerung politisch gerungen.

Digitale Ausstellungseröffnung: "Rotspanier" Spanische Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges

1939 begann für 140.000 republikanische Flüchtlinge des Spanischen Bürgerkrieges eine siebenjährige Odyssee durch die Konzentrations- und Arbeitslager des faschistischen Europa.

Ausstellung und Begleitveranstaltung: Ignorierter Völkermord: Genozid an Rom:nja in Belarus 1941 – 1944

Der Genozid der deutschen Besatzer an Rom:nja ist weder im kollektiven Gedächtnis der belarussischen noch der deutschen Bevölkerung verankert.

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