C, D, E

Geduldete Euthanasie

Ungefähr 200 000 Deutsche wurden im Rahmen der NS-Euthananasie ermordet, weil sie sogenannte Behinderte, Epileptiker/innen, psychisch Kranke oder arbeitsunfähig waren.

Ein Kampf um Deutungshoheit – Die Kontroversen um das ehemalige Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Geheimdienstes in der Leistikowstraße in Potsdam

Das ehemalige Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Geheimdienstes in der Leistikowstraße in Potsdam war lange Zeit Gegenstand heftiger geschichtspolitischer Debatten. Dabei ging es in erster Linie um das Recht auf Deutungshoheit, das verschiedene Parteien für sich beanspruchten. In der Zwischenzeit ist es etwas ruhiger um die Gedenkstätte geworden.

Der Mauerfall 1989 im kollektiven Gedächtnis der Deutschen

Der Mauerfall 1989 im kollektiven Gedächtnis der Deutschen – Eine repräsentative Umfrage –

Bildungsangebote der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin bieten ein vielfältiges Angebot für Schüler/innen, Multiplikator/innen und weitere Interessierte an. Damit verfolgt die Gedenkstätte das Ziel über die Geschichte des Konzentrationslagers Wöbbelin aufzuklären.

Chancen und Herausforderungen für die historische Bildungsarbeit an Orten mit „doppelter Vergangenheit“

Bert Pampel thematisiert die Chancen und Problematiken für die gedenkstättenpädagogische Arbeit an Orten wie beispielsweise Buchenwald, Torgau oder am Münchner Platz in Dresden. Er sieht in der zeitlichen Mehrschichtigkeit dieser Orte ein didaktisches Potential, welches noch unzureichend genutzt wird.

Wöbbelin. Ein Ort mit mehrfacher Vergangenheit und komplexer Gegenwart.

Mit seiner Geschichte als Ruhestätte von Theodor Körner, als Grabstätte von KZ-Opfern und als Mahn-und Gedenkstätte an ein ehemaliges Konzentrationslager hat der Ort Wöbbelin eine komplexe Geschichte, die in dortigen der pädagogischen Arbeit aufgegriffen wird.

Der „Rote Ochse“ als Lernort mit doppelter Diktaturerfahrung

Die Arbeit an einem hochkomplexen Ort wie der Gedenkstätte ROTER OCHSE in Halle (Saale) thematisiert André Gursky in seinen Ausführungen. Er widmet sich u.a. dem Spannungsfeld zwischen dem Erhalt der historischen Bausubstanz auf der einen und den Notwendigkeiten bildungspädagogischer Aufgaben, die Veränderungen erfordern, auf der anderen Seite.

Didaktische Überlegungen: Orte mit doppelter Vergangenheit

Norbert Reichling hat Überlegungen formuliert, die eine historisch-politische Bildungsarbeit an Orten mit einer doppelten Vergangenheit unterstützen können.

Thesen zur Darstellung der Geschichte und zum Gedenken an die Opfer der Konzentrationslager sowie der Sowjetischen Speziallager an Orten zweifacher Vergangenheit.

In acht geschichtspolitischen Thesen formuliert Prof. Dr. Günter Morsch mit Bezug auf Sachsenhausen Anforderungen an die Darstellung der Geschichte an Orten, die durch eine mehrfache Vergangenheit als nationalsozialistisches Konzentrationslager und als Sowjetisches Speziallager geprägt sind.

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