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75 Jahre nach Kriegsende: Befreiung oder Niederlage?

Von Ingolf Seidel

Befreiung, Zusammenbruch, Untergang, Niederlage, Stunde Null; Die Bezeichnungen für das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa variieren und sind geschichtspolitisch umkämpft. Im Grunde scheint es einfach. Wer 1945 befreit wurde, gehört nicht zu den Nationalsozialist*innen. Befreit wurden die letzten noch Lebenden aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern, die nach Deutschland verschleppten Zwangsarbeiter*innen, Nazigegner*innen, Menschen, die der Verfolgung im Exil entgingen, die von Deutschen besetzten Länder. Punkt. Leider stellt sich die Situation komplizierter dar. Das beginnt schon mit dem Datum. Der alleinige Blick auf den 8. Mai 1945 ist eurozentrisch. In Asien endete der Zweite Weltkrieg erst mit der japanischen Kapitulation am 2. September 1945. In Europa endete der Zweite Weltkrieg für die Beteiligten nicht überall am 7. Mai in Reims, bzw. am 8./9. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst erst mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. In Paris kapitulierte der deutsche Stadtkommandant von Choltitz am 25. August 1944. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 befreit. Das Kriegsende „begann in Europa spätestens im Frühjahr 1943, als die Unausweichlichkeit des alliierten Sieges allen nüchternen Beobachtern klar wurde. Je nach Gebiet gab es unterschiedliche »Kriegsenden« und Befreiungsdaten“, konstatiert Jan-Holger Kirsch. Weitaus komplexer wird die Frage nach Befreiung bei einem Blick nach Mittel- und Ost- oder auch Südost-Europa, also auf jene Länder, die mit der militärischen Befreiung von deutscher Besatzung in den Einflussbereich der Sowjetunion fielen. Der Blick bleibt hier flüchtig. Ich möchte mich auf das deutsche Verhältnis zu jenem 8. Mai beschränken, der in diesem Jahr nicht nur von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als „Tag der Befreiung“ bezeichnet wurde, und für das aus einer anderen Perspektive die bis heute politisch aktive Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano die Einrichtung eines bundesweiten Feiertags fordert.

Deutsche Mentalitäten im Nachkrieg

Fühlte sich die deutsche Bevölkerung 1945 befreit? Gehen wir zur Beantwortung dieser Frage zurück in die letzten Kriegsmonate und das Jahr 1945. Saul K. Padover war in dieser Zeit als Nachrichtenoffizier einer Abteilung für Psychologische Kriegsführung der US-Army direkt hinter der Front eingesetzt. Er führte Gespräche mit Deutschen, um deren Einstellungen zum Nationalsozialismus und den Alliierten gegenüber zu erkunden. Seine Eindrücke sind in dem Buch „Lügendetektor. Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/45“ (Padover 2001) festgehalten. Das 1946 in amerikanischem Englisch erschienene Buch wurde erst 50 Jahre später ins Deutsche übersetzt. Auffallend sind in der Beschreibung die immer wieder auftauchende Gleichgültigkeit gegenüber den NS-Massenverbrechen bei gleichzeitiger Angst vor alliierter, vor allem sowjetischer, Vergeltung sowie die Selbstbezüglichkeit und das Selbstmitleid der Befragten. Padover beschreibt die Einquartierung in einem Gasthof in der Nähe von Leipzig, wo es „reichlich Bier und jede Menge Eier“ (Padover 2001: 315) gab. Die Wirtin, „wohlgenährt und keineswegs ärmlich gekleidet“ (ebd.: 316) klagte den GIs ihr Leid. Es lohnt sich, diese Passage ausführlich zu zitieren: „»Die letzten fünf Jahre sind wirklich schwer gewesen für uns«, jammerte sie. »Bestimmt fünf Jahre meines Lebens habe ich verloren. Vor dem Krieg sind wir oft verreist, mein Mann und ich, wir haben Urlaub gemacht, wir haben gut gegessen und Wein getrunken. Sehen Sie nur, was der Krieg aus uns gemacht hat! Fünf Jahre haben wir uns nicht mehr amüsiert, stellen Sie sich vor, fünf Jahre ohne richtiges Vergnügen! Keine Reisen, kein anständiger Urlaub, keine Apfelsinen. Stellen Sie sich vor – kein Bohnenkaffee in diesen ganzen Jahren. Ach, was wir alles durchgemacht haben!«“ (ebd.). Was verband diese Frau wohl mit der militärischen Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands? Die Hoffnung auf Wein, Urlaub, Apfelsinen und Bohnenkaffee? Die Gastwirtin konnte noch nicht wissen, dass sie bald in der SBZ, später der DDR leben würde. Dort würde später Antifaschismus, allerdings in einer von oben verordneten und auf der berüchtigten ökonomistischen Dimitroff-Formel beruhenden Lesart, ein Integrationsangebot darstellen, das die Auseinandersetzung mit NS-Verstrickung und Mittäterschaft auch von Arbeiter*innen weitgehend obsolet scheinen ließ.

Ein anderer Eindruck. Hannah Arendt besuchte Deutschland, beziehungsweise die BRD, im Jahr 1950. Ihr fiel, wie auch zuvor Padover, auf, dass „über den Alptraum von Zerstörung und Schrecken“ (Arendt 1999: 44) in Deutschland kaum gesprochen wird. Das bezog Arendt sowohl auf die zerstörten deutschen Städte, als auch auf den Umgang mit den Opfern und den durch die Deutschen Verfolgten. Stattdessen würden in Gesprächen „die Leiden der Deutschen gegen die Leiden anderer“ aufgerechnet, um damit deutlich zu machen, dass „die Leidensbilanz ausgeglichen sei und daß man nun zu einem ergiebigeren Thema überwechseln könne“ (ebd.: 44). Meinungen würden von den Nachkriegsdeutschen als Tatsachen betrachtet. Das Recht auf eine eigene Meinung entspräche einem „Gentleman’s Agreement, dem zufolge jeder das Recht auf Unwissenheit“ (ebd.: 47) besäße. In der Tat ist das Primat der Meinung „eine Hinterlassenschaft des Naziregimes“ (ebd.). Den Nachkriegsdeutschen war die Geschäftigkeit des Wiederaufbaus, der darauf abzielte, ein möglichst „getreues Abbild der ökonomischen und industriellen Vorkriegsverhältnisse zu schaffen“ (ebd.: 50f), „zu ihrer Hauptwaffe bei der Abwehr der Wirklichkeit“ (ebd.: 51) geworden. Am Werk war hier eine „Vernunft im Dienste der Unvernunft“ (Adorno 2003: 576), deren instrumenteller Charakter unübersehbar ist und die zur Abwehr von Schuld und Scham dient. Es spricht also wenig dafür, dass eine Mehrheit oder auch nur ein großer Teil der Nachkriegsdeutschen sich durch die alliierten Truppen befreit fühlte.

„Licht im Tal der Dunkelheit“

18. August 2020: Israelische Kampfjets überfliegen als Teil der Militärübung Blue Wings gemeinsam mit Eurofightern der Bundeswehr die KZ-Gedenkstätte Dachau zum Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Herrschaft sowie den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck in Erinnerung an das Olympia-Attentat 1972 auf israelische Sportler durch palästinensische Terroristen. Teil der militärischen Gedenkinszenierung war eine Zeremonie am Boden. Sie fand in der KZ-Gedenkstätte in Anwesenheit von Annegret Kramp-Karrenbauer, des Botschafters des Staates Israel in Deutschland, Jeremy Issacharoff, sowie zahlreicher Militärs beider Staaten statt. Für die Bundeswehr ist das Ganze ein „historischer Termin“. Der Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz wird mit den Worten zitiert: „Nach dem Menschheitsverbrechen der Shoa ist es ein bewegendes Zeichen unserer heutigen Freundschaft, dass wir erstmals in unserer Geschichte Seite an Seite mit der Israelischen Luftwaffe fliegen“ (zit n. Zipfer 2020).

Die nahezu einzige Stimme, die sich öffentlich kritisch äußert, gehört Meron Mendel, Direktor der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank. Der promovierte Erziehungswissenschaftler zieht die Angemessenheit der ganzen Veranstaltung in Zweifel und schreibt in seiner taz-Kolumne von „Kitsch“ und „Geschichtsrevisionismus“, der darin liege, wenn durch die Überflugroute „palästinensischer Terror (...) mit dem Holocaust gleichgesetzt“ (Mendel 2020) würde.

Der Eindruck wird verstärkt durch einen Blick auf die Onlinepräsenz der Bundeswehr. Die Artikelüberschrift auf der Webseite ist pathetisch: „Licht im Tal der Dunkelheit“. Wer fungiert als Lichtbringer für wen? Weiter ist zu lesen, Dachau sei „ein Ort, an dem mindestens 200.000 jüdische Menschen gequält und erniedrigt wurden. Mehr als 41.500 von ihnen wurden von den Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges ermordet. Viele weitere wurden von dort in andere Vernichtungslager deportiert.“ (Bundeswehr). Historische Triftigkeit sieht anders aus. Auf der Webseite der KZ-Gedenkstätte sind unter der Rubrik „Historischer Ort und Gedenkstätte“ dieselben Zahlen zu lesen: „Mehr als 200.000 Gefangene aus über 40 Nationen waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter, Mord und den Folgen der KZ-Haft.“ Der offensichtliche Unterschied liegt darin, dass es sich bei den Gefangenen und Gestorbenen nicht ausschließlich um Jüdinnen*Juden handelte. Das Konzentrationslager Dachau war ein Ort des nationalsozialistischen Terrors, eine Mord- und Folterstätte. Was es jedoch nicht war, ist ein Vernichtungslager, wie es die auf die Shoah reduzierten Formulierungen des Generalleutnants und auf der Webseite nahelegen. Die beiden Aussagen machen die nichtjüdischen Opfer unsichtbar, zu denen unter anderem politische Häftlinge, Sinte*zze und Rom*nja, Zeugen Jehovas, Geistliche, Homosexuelle sowie über 4.000 sowjetische Kriegsgefangene, die auf dem nahe Dachau gelegenen SS-Schießplatz Hebertshausen ermordet wurden, gehören.

Was für Einstellungen sind hier am Werk? Geschichtsrevisionismus, wie Meron Mendel schreibt? Sicherlich, wenn auch nicht in der Form jenes eines Gauland oder Höcke, obwohl die Motivlagen sich ähneln. Auf dem rückwärtigen Einband von Y. Michal Bodemann und Jael Geis’ Buch „Gedächtnistheater“[1] ist ein prägnanter Satz zu lesen: „So wie die Juden durch ihr Erinnern sich danach sehnten vom Exil erlöst zu werden, so sehnen sich die Deutschen nach ihrem Zion. Einem von Blut und Asche gereinigtem Land, einem Land ohne Schuld.“ (Bodemann 1996). Erinnerung dient neben der Vergegenwärtigung der Bilder der Vergangenheit zur Vergewisserung über die Zukunft. Prozesse des Erinnerns sind fluide, flüchtig und gesellschaftlich umkämpft, geht es doch um nichts weniger als darum, nationalstaatliche Legitimität historisch zu begründen. Rituale, wie hier das staatsoffizielle Gedenken, dienen gerade durch ihren an Jahrestagen orientierten zyklischen Charakter dazu, der Flüchtigkeit des Erinnerns entgegenzuwirken und der Zukunft zugewandte Erzählungen zu stabilisieren. Im deutschen Fall ist der Bezug auf eine mythische, positiv besetzte Vergangenheit durch das, was wir gelernt haben als Holocaust zu bezeichnen, also die Vernichtung der europäischen Juden*Jüdinnen sowie durch den Völkermord an Sinte*zze und Rom*nja, nur um den Preis einer geschichtsrevisionistischen Perspektive möglich. Aus ihr heraus werden die Massenmorde verkleinert, geleugnet oder wird ihnen gar Legitimität zugesprochen, wie es in der extremen Rechten verbreitet ist. Um die nationale Legitimität Deutschlands wiederherzustellen, war nach der deutschen Vereinigung jedoch ein anderer Umgang mit dem „negativen Eigentum“ (Jean Améry) notwendig. Heute mit dem Ende der Zeitzeugenschaft und dem Übergang der Erinnerung an den Nationalsozialismus in die Geschichte erlangt das ritualisierte staatsoffizielle eine Gedenken einen normativen Bedeutungszuwachs.

Aus Platzgründen sollen hier nur zentrale Stationen des Erinnerungsbooms, der nach der deutschen Vereinigung in den 1990er-Jahren einsetzte, aufgeführt werden: Die Erarbeitung einer bundesweiten Gedenkstättenkonzeption, die Carola Rudnick in ihrem Beitrag zu dieser Ausgabe ausführlicher betrachtet, die zehnjährige Diskussion um ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die Auseinandersetzungen um die beiden Ausstellungen über Verbrechen der Wehrmacht sowie die Rede von Richard Weizsäcker vom 8. Mai 1985.

Aus Anlass des 40. Jahrestages des Kriegsendes sprach der damalige Bundespräsident davon, dass der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung war: „Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“ (Weizsäcker 1985) heißt es dort. Es lohnt sich, kurz auf diese Rede einzugehen. Sie war Thema von manchen Kontroversen und gilt als Meilenstein. Kontrovers ist die Inanspruchnahme des chassidischen Zitats „Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ (Weizsäcker 1985) mit dem der ehemalige Bundespräsident staatspolitisch „eine erinnerungspolitische Selbstermächtigung“ (Jureit 2010: 39) der postnationalsozialistischen Gesellschaft bestätigt, mit der das jüdische Erinnerungsgebot in christlicher Lesart in die dominanzkulturelle Auseinandersetzung um die NS-Verbrechen integriert wird. In der Konsequenz stehen Opfer- und Täter*innennachfahren auf einer Stufe. Der zentrale Aspekt der Erinnerung an die Ermordeten, nämlich die Namen und Personen vor dem Vergessen zu bewahren, wird in ein opferidentifiziertes Gedenken mit christlicher Erlösungshoffnung transzendiert, dem der Ruch der Freisprechung und moralischen Entlastung anhaftet (Jureit 2010: 42).

Ein solches instrumentell-nationales, oder auch kollektiv-narzisstisches, Geschichtsbewusstsein findet sich auch in der Dachauer Militärveranstaltung. Dabei wurden zudem nicht-jüdische Opfergruppen zurückgesetzt gegen deren erinnerungskulturell marginalisierten Status sich der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, aber auch zahlreiche Gedenkstättenpädagog*innen und Geschichtsinitiativen in ihrer Vermittlungstätigkeit, wenden. Die sich aufgeklärt gebende staatsoffizielle Erinnerung rechnet nicht wie die extreme Rechte Auschwitz gegen Dresden auf. Vielmehr ist es so, dass der Versuch einer mentalen Befreiung Deutschlands von seiner überlieferten Schuld im Jahr 2020 gemeinsam mit der israelischen Luftwaffe vollzogen wird, die „Licht im Tal der Dunkelheit“ leuchten lässt. Ein in mehrfacher Hinsicht verstörender Akt, dessen eigentlicher Skandal darin besteht, dass er offensichtlich kaum als solcher wahrgenommen wird. Schuld lässt sich nicht durch Erinnerung tilgen. Insofern geht die Frage, ob die militärische Zerschlagung des NS-Staates in der postnationalsozialistischen Gesellschaft als Niederlage oder Befreiung rezipiert wird, an der Problematik vorbei. Vielmehr haben die Abschlusssätze von Theodor W. Adornos Vortrag „Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit?“ aus dem Jahr 1963 bis heute ihre Aktualität bewahrt: „Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen des Vergangenen beseitigt wären. Nur weil die Ursachen fortbestehen, ward sein Bann bis heute nicht gebrochen.“ (Adorno 1971: 28). Ein Zustand von dem wir gesellschaftlich heute nicht weniger weit entfernt sind, als vor 75 Jahren.

Literatur

Theodor W. Adorno: „Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit?, in: Ders.: Erziehung zur Mündigkeit. Frankfurt am Main 1971.

Theodor W. Adorno: Meinung Wahn Gesellschaft, in ders.: Gesammelte Schriften. Kulturkritik und Gesellschaft II. Frankfurt am Main 2003.

Hannah Arendt: Besuch in Deutschland 1950. Die Nachwirkungen des Naziregimes. Hamburg 1999, in: Dies.: Zur Zeit. Politische Essays. Hamburg 1999.

Y. Michal Bodemann/Jael Geis: Gedächtnistheater. Die jüdische Gemeinschaft und ihre deutsche Erfindung. Hamburg 1996.

Bundeswehr: Licht im Tal der Dunkelheit. Online: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/licht-im-tal-der-dunkelheit-1475024 (eingesehen 07.09.2020).

Max Czollek: Desintegriert Euch! München 2018.

Ulrike Jureit: Operidentifikation und Erlösungshoffnung, in: Ulrike Jureit/Christian Schneider: Gefühlte Opfer. Illusionen der Vergangenheitsbewältigung. Stuttgart 2010.

Jan-Holger Kirsch: Befreiung und/oder Niederlage. Zur Konfliktgeschichte des deutschen Gedenkens an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg. 2005. Dokserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, Online: http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok.1.1084 (eingesehen 07.09.2020).

KZ-Gedenkstätte Dachau: KZ Dachau 1933-1945. Online: https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/historischer-ort/kz-dachau-1933-1945/ (eingesehen 07.09.2020).

Meron Mendel: Stolz auf militärische Stärke. Taz 31.08.2020, online: https://taz.de/Gedenken-und-Luftwaffe/!5706524/ (eingesehen: 07.09.2020).

Saul K. Padover: Lügendetektor. Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/45. München 2001.

Richard von Weizsäcker: Rede bei der Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa am 8. Mai 1985 in Bonn. Online: https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Richard-von-Weizsaecker/Reden/1985/05/19850508_Rede.html (eingesehen: 07.09.2020).

Stefanie Zipfer: AKK und israelische Generäle kommen nach Dachau. Merkur 18.08.2020, online: https://www.merkur.de/lokales/dachau/dachau-ort28553/akk-und-israelische-generaele-in-dachau-90023216.html (eingesehen 07.09.2020).

 


[1] Die Revitalisierung des von Bodemann stammenden Begriffs „Gedächtnistheater“ und eine erneute Rezeption seines Buches ist Max Czolleks Essay „Desintegriert Euch!“ (Czollek 2018) zu verdanken.

 

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