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Podcasts „Children of War in Europe“

Im Rahmen des europäischen Projekts „Children of War in Europe“ der Körber-Stiftung entstanden eine Reihe von englischsprachigen Audio-Podcasts. Die Beiträge, sämtlich produziert durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines einwöchigen Studienaufenthalts in Berlin, können auf der Webseite „History Campus“ angehört werden.

Die Podcasts im Einzelnen

Unter dem Titel „Young Europeans on commemorating Second World War“ sprach Oldrich Justa (Polen) mit Serafina Orekhova (Russland), Thomas Dirven (Belgien), Agnija Vaska (Slowenien) und Stefan Holzer (Österreich) über die spezifischen Herausforderungen der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in ihren Ländern. Die Gesprächspartner/innen stimmten darin überein, dass die Bearbeitung der eigenen Familiengeschichten wichtig für die eigenen Auseinandersetzungen ist.

In einem fiktiven Interview prästentiert Hans Kühlborn (Jani Patrakka, Finnland) die Mitwirkenden des Films "Children of War", der von einem Berliner Jugendlichen während des Zweien Weltkriegs handelt. Zu Wort kommen die Hauptdarsteller (Marika Abazadze, Georgien, und Tomasz Korandy, Polen), der Regisseur (Rafael Jiménez Montoya, Spanien) und die PR-Agentin (Ajda Vodlan, Slowenien)

Ebenfalls fiktional ist das Gespräch der aus Brüssel sprechenden Sissi Smith (Fotini Pateinari, Griechenland) mit dem Mitglied einer konservativen Partei (Rasa Goštautaitė, Litauen) und einem Wissenschaftler (Haris Huremagić, Österreich) in „Refugee crisis 2015“. In ihren konträren Positionen schwingt auch die Frage mit, ob wir etwas aus dem Umgang mit Fluchtbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg für heute gelernt haben.

Die beiden Serbinnen Andjela Bolta und Milena Tatlović waren zur Zeit des Jugoslawienkrieges 1999 noch Kinder, obwohl sie sich selbst nicht zwangsläufig als „Kriegskinder“ bezeichnen würden. In „Children of the War in Serbia“ sprechen sie in einem Interview mit Ruth Allgäuer (Österreich) über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Erfahrungen.

 

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