LaG-Podcast

Quellen und Perspektiven der Opferzeugen im Kontext des Frankfurter Auschwitz-Prozesses als didaktische Ressource

Interview mit den Erziehungswissenschaftlerinnen Dagi Knellessen und Merle Funkender.

Von Dorothee Ahlers und Ingolf Seidel

Das Interview entstand im Rahmen des Seminars „Quellen aus NS-Prozessen“ der Seminarreihe „Bildungsarbeit mit Zeugnissen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Schwerpunkt des Seminars in Berlin im Mai 2011 bildeten die methodischen Zugänge zur justiziellen Aufarbeitung der NS-Verbrechen in der Nachkriegszeit, insbesondere zur Rolle der Zeugen, und zur langfristigen Wirkung der Prozesse.

Rolle der Opferzeugen in den Urteilen (Länge 1:34)

Für den Eichmannprozess hatten die Aussagen der Opferzeugen eine konkrete Bedeutung in der Wirkungsgeschichte des Prozesses, waren jedoch nicht relevant für die Verurteilung von Eichmann. Im Auschwitz Prozess hingegen wurden die angeklagten NS-Täter ganz konkret durch Zeugenaussagen belastet.

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Rezeption des Auschwitz-Prozesses in der Presse (Länge 1:39)

Die Gruppe der Zeugen stand nicht im Fokus des öffentlichen Interesses und von Zeugen wird nur im Kontext ihrer Aussage berichtet. Sie waren nur autorisiert durch Zeugenschaft, dienten zur Bestätigung historischer Ereignisse, wurden jedoch nicht als Individuen wahrgenommen.

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Die Rolle von Fritz Bauer und seinem Rechtsverständnis (Länge 2:17)

Fritz Bauer war der entscheidende Initiator des Auschwitz-Prozesses. Er strebte einen großen Prozess gegen die Atomisierung des Verbrechens an, um das Gesamtverbrechen Auschwitz darzustellen.

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Möglichkeiten der Didaktisierung (Länge 3:11)

Zum Auschwitz-Prozess liegen umfangreiche Materialien vor, die sich hervorragend zur Didaktisierung eigenen. Anhand der O-Töne lassen sich beispielsweise die Verteidigungsstrategien der Angeklagten und der Verteidiger herausarbeiten und es werden sehr deutlich die unterschiedlichen Perspektiven auf das Massenverbrechen klar.

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Das Lili Meier Album in der Bildungsarbeit (Länge 3:59)

Das so genannte Lili Meier Album ist ein Fotoalbum, das Aufnahmen von der Ankunft ungarischer Juden an der Rampe in Auschwitz enthält. In der Bildungsarbeit kann das Album auf drei Ebenen eingesetzt werden: in seiner persönlichen Bedeutung für Lili Meier, zur Erarbeitung der juristischen Bedeutung eines solchen Dokuments und zur Verdeutlichung der Täterperspektive.

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