Magazin vom 28. Februar 2018 (02(18)

Krieg und Perspektiven historisch-politischer Bildungsarbeit

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem aktuellen LaG-Magazin nähern wir uns dem Jahresmotto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge „Krieg und Menschenrechte“ an. Dazu wird es in diesem Jahr zwei Ausgaben geben. In dem vorliegenden Magazin stellen wir das Thema vor allem mit Bezug auf Europa und zwei Projekte des Volksbundes vor. Die zweite Ausgabe in diesem Jahr wird sich eingehender mit Demokratiepädagogik und Menschenrechten befassen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Themenseite unseres Kooperationspartners hinweisen.

Hans-Dieter Heine gibt eine Einführung in das Jahresmotto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, indem er die Notwendigkeit einer auf Europa ausgerichteten historisch-politischen Bildung begründet.

Der allgemeine nationalistische Taumel am Vorabend des Ersten Weltkriegs erfasste auch weite Teile des deutschen Judentums. Gleichzeitig war mit dem Frontdienst die, wie sich bald zeigte, vergebliche Hoffnung verbunden, die jüdische Loyalität mit Deutschland zum Ausdruck zu bringen und dem Antisemitismus seinen Boden zu entziehen. Anne-Susann Schanner stellt ein Bildungsmodul des Volksbundes zu jüdischen Frontsoldaten vor.

Karl-Friedrich Boeses Bericht über eine Studienfahrt für Lehrkräfte geht auf den friedenspädagogischen Ansatz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Bezug auf den Ersten Weltkrieg und dessen Formen biografischen Lernens ein.

Arthur Osinski schreibt über die Gründung der II. Polnischen Republik und die geopolitischen Modelle, die der Neugründung Polens nach dem Ersten Weltkrieg zugrunde lagen.

Kira Bartsch, Lea Guhlmann, Till Hovestadt, Stefan R. Schmid und Kristina Yanson,
Studierende, die an einem Seminar über „Erinnerungskulturen zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust“ in Polen teilgenommen haben, schreiben über ihre Eindrücke und Reflexionen. Die Veranstaltung war das erste von drei Seminaren in Polen, Belarus und Deutschland. Veranstalter_innen waren die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz/Oświęcim, die Geschichtswerkstatt Minsk, der Bayerische Jugendring und die Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien.

Wir danken allen Autor_innen herzlich für ihre Beiträge.

Das nächste LaG-Magazin erscheint am 28. März. Es befasst sich mit dem Prager Frühling.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihre LaG-Redaktion
 

Beiträge

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Hans-Dieter Heine gibt eine Einführung in das Jahresmotto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge indem er die Notwendigkeit einer auf Europa ausgerichteten historisch-politischen Bildung begründet.

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Der allgemeine nationalistische Taumel am Vorabend des Ersten Weltkriegs erfasste auch weite Teile des deutschen Judentums. Gleichzeitig war mit dem Frontdienst die, wie sich bald zeigte, vergebliche Hoffnung verbunden die jüdische Loyalität mit Deutschland zum Ausdruck zu bringen und ANtisemitismus seinen Boden zu entziehen. Anne-Susann Schanner stellt ein Bildungsmodul des Volksbundes zu jüdischen Frontsoldaten vor.

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Karl-Friedrich Boeses Bericht über eine Studienfahrt für Lehrkräfte geht auf den friedenspädagogischen Ansatz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Bezug auf den Ersten Weltkrieg und dessen Formen biografischen Lernens ein.

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Arthur Osinski schreibt über die Anfänge der II. Polnischen Republik und die geopolitischen Modelle, die der Neugründung Polens nach dem Ersten Weltkrieg zugunde lagen.

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Studierende, die an einem internationalen Seminar über „Erinnerungskulturen zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust“ in Polen teilgenommen haben, schreiben über ihre Eindrücke und Reflexionen. Die Veranstaltung war das erste von drei Seminaren in Polen, Belarus und Deutschland. Veranstalter_innen waren die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz/Oświęcim, die Geschichtswerkstatt Minsk, der Bayerische Jugendring und die Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien.

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