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The Central Database of Shoa Victims' Names - Stories behind the Names

Die Gedenkstätte Yad VashemHebräische Bedeutung: "Ein Denkmal und ein Namen" (nach Jesaja 56,1). Zentrale nationale Gedenkstätte zur Erinnerung an die Märtyrer der Shoah (hebräisch: Katastrophe, Begriff für Holocaust) und Helden des Widerstands in Israel. 1953 unterhalb des Herzl-Berges in Jerusalem als Ensemble von Landschaftsarchitektur mit Denkmalen, Museen und Forschungseinrichtungen errichtet. Ort der jährlich am Yom Hashoah (Tag der Katastrophe) stattfindenden staatlichen Gedenkfeier. Forschungs- und Bildungszentrum zur Geschichte des Holocaust. stellt eine englisch- und hebräischsprachige Datenbank mit den Namen der von Deutschen ermordeten Juden und Jüdinnen online.

"I should like someone to remember that there once lived a person named David Berger", so schrieb David Berger in seinem letzten Brief, bevor in die Nazis 1941 in Vilnius/ Wilna ermordeten.

Auf ihrem Server stellt die HolocaustDer Begriff Holocaust  kommt aus dem Griechischen, bedeutet "vollständig verbrannt" und bezeichnet den Völkermord an den 6 Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Dieser Völkermord zielte auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden. Er wurde mit dem staatlich propagierten Antisemitismus begründet und im Zweiten Weltkrieg seit 1941 systematisch, ab 1942 auch mit industriellen Methoden durchgeführt. -Gedenkstätte Yad Vashem/ Jerusalem (http://www.yadvashem.org/) eine englisch- und hebräischsprachige Datenbank mit den Namen der von den Deutschen und ihren Helfern ermordeten Juden und Jüdinnen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Namen der Opfer stammen zum größten Teil von Hinterbliebenen und aus Zeugenaussagen oder wurden beispielsweise den Deportationslisten der Täter entnommen. Bisher sind ca. 3 Millionen Namen erfasst.

Die Datenbank will sowohl der Opfer erinnern, als auch die heutigen Generationen dabei unterstützen, etwas über Juden in Europa vor dem Holocaust und über den Holocaust selbst zu lernen. Dabei erfüllt die Datenbank drei wesentliche Funktionen:

  • Sie ermöglicht die Suche nach bestimmten Namen unter den erfassten Personen.
  • Bisher nicht erfasste Personen und deren Erinnerungen und Zeugnisse können in die Datenbank eingegeben werden.
  • Die Datenbank stellt pädagogisches Material im Rahmen des Features „Stories behind the Names“ („Die Geschichte hinter den Namen“) zur Verfügung.

Ausgehend von biographischen Angaben zur Person werden verschiedene Links angeboten, um den historischen Kontext zur Person (Bedeutung des Namens, Herkunftsland bzw. Region, Leben der jüdischen Bevölkerung vor der Besetzung, Leben im GhettoItalienisch, Bezeichnung für zwangsweise zugewiesenen, räumlich beschränkten Wohnbezirk für eine Minderheit, der von außen abgeriegelt und mit Ausgehverbot und behördlichen Kontrollen belegt werden kann. Im Rückgriff auf historische Vorbilder aus dem Mittelalter errichteten die Nationalsozialisten ab Dezember 1939 in den besetzten osteuropäischen Gebieten durch Mauern und Stacheldraht abgetrennte Wohnbezirke z.B. in Lodz, Warschau, Wilna, Riga, Minsk, in denen Juden und "Zigeuner" unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten, bevor sie deportiert und ermordet wurden.) genauer zu bestimmen.

Unter der Rubrik „Holocaust - ShoahDer Begriff stammt aus dem Hebräischen und bedeutet Unheil bzw. große Katastrophe. Er bezeichnet den Völkermord an den 6 Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Dieser Völkermord zielte auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden. Er wurde mit dem staatlich propagierten Antisemitismus begründet und im Zweiten Weltkrieg seit 1941 systematisch, ab 1942 auch mit industriellen Methoden durchgeführt. “ offeriert die Website lexikalische Artikel zu wichtigen Ereignissen oder spezifischen Themen, welche mit Links zu mit dem Thema zusammenhängenden Dokumenten, Fotos, Tagebüchern und Briefen, künstlerischen Bearbeitungen, etc. angeboten werden.

Die Rubrik „Education“ bietet einen Newsletter für Pädagog/innen ebenso wie Planungen für Unterrichtseinheiten.

Fotos von Ermordeten (u.a. „Das Auschwitzalbum“) und Überlebenden, künstlerischen Zeugnissen, Fotos vom Besitz der Ermordeten und Bestandteile der Ausstellung von Yad Vashem können unter der Rubrik „Exhibitions“ eingesehen werden. Die Datenbank stellt eine Fülle von Material bereit, dass sowohl für die Vorbereitung und Durchführung von deutschsprachigem Geschichtsunterricht, als auch für einen fächerübergreifenden Unterricht Englisch/ Geschichte oder Hebräisch/ Geschichte genutzt werden kann.

Link: http://www.yadvashem.org/wps/portal/IY_HON_Welcome