Täterschaft im NS

1933

Gedenkort T4

Ein Gedenkort in der Berliner Tiergartenstraße 4 erinnert an die Opfer nationalsozialistischer „Euthanasie“-Morde und „rassenhygienischer“ Zwangssterilisationen. Zugleich bietet er viel Stoff für die Reflexion erinnerungspolitischer Prozesse.

Ein Täter, eine Täterin in der Familie? Gesprächsseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten

Das Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täterinnen und Tätern in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen.

Idylle und Verbrechen: Was wir von „bösen Orten“ lernen können

Danach, welcher Umgang mit historischen Täterorten adäquat ist und wie beziehungsweise ob solche „bösen“ Orte heute noch zu uns sprechen, fragt Rainer Stommer. In seinem Essay thematisiert er die ehemalige „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft in Alt-Rehse, an der heute ein Lern- und Gedenkort entsteht.

Der Triumph der These von der deutschen Kollektivunschuld

Etienne Schinkel setzt sich in seinem Beitrag kritisch mit unterschiedlichen Formen der Erinnerungs- und Schuldabwehr der deutschen Bevölkerung mach 1945 auseinander.

Täterforschung im Diskurs

Herbsttagung des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation.

Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch: »›Wer bin ich, dass ich über Leben und Tod entscheide?‹ Hans Calmeyer – ›Rassereferent‹ in den Niederlanden 1941–1945«

Der Anwalt Hans Calmeyer (1903 –1972) war während des Zweiten Weltkriegs an die deutsche Besatzungsverwaltung in Den Haag abkommandiert.

Mord verjährt nicht. Die Strafverfolgung von NS-Gewaltverbrechern

Auch mehr als 70 Jahre nach Ende der NS-Gewaltherrschaft ist das Kapitel der strafrechtlichen Ahndung in Deutschland nicht abgeschlossen, im Gegenteil.

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