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Anfrage für Beiträge - Call for Paper - für das LaG-Magazin

Erste Jahreshälfte 2012

Die Redaktion des  Webportals www. lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für das Jahr 2012 erneut dazu  einladen Beiträge für die monatlichen Ausgaben unseres LaG-Magazins einzureichen.

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des LaG-Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln.

Wir bitten alle Interessierten ein Abstract von 300 Zeichen (inklusive Leerzeichen) einzureichen. Der Abstract zum jeweiligen Thema sollte zwei Monate vor der Veröffentlichung bei Lernen aus der Geschichte eingehen. Die Redaktion behält sich nach Eingang des Abstracts eine Auswahl nach inhaltlichen und qualitativen Kriterien vor. Die Abgabe des fertigen Textes sollte ca. vier Wochen vor dem Erscheinen erfolgen. Die genauen Daten können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.

Ein Recht auf eine Veröffentlichung ergibt sich weder aus der Zusendung des Abstracts, noch aus der Abgabe des Textes. Wir bemühen uns aber in jedem Fall um eine möglichst partnerschaftliche Zusammenarbeit. Leider können wir keine Zeilenhonorare zahlen. Bitte reichen Sie keine fertigen Texte ohne vorheriges Abstract und Rücksprache ein. Ein fertiger Essay sollte ungefähr 4.500 Zeichen betragen. Wesentlich längere Texte sind dem Medium eines Internetmagazins häufig nicht zuträglich und werden häufig nicht zur Kenntnis genommen.

Die Ausgaben vom 14. März und 16. Mai werden durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gefördert. Autor/innen, die einen Beitrag für diese Ausgaben einreichen verbinden damit die Zusage, dass der Text in einer Printpublikation des Verbandes zweitverwertet werden kann.

Anfragen, Abstracts, Texte gehen an: Ingolf Seidel, seidel [at] lernen-aus-der-geschichte [dot] de

Zu folgenden Schwerpunkten sind Beiträge im ersten Halbjahr 2012 möglich:

Ausgabe vom 14. März

„Rechtsextremismusprävention und Demokratieerziehung durch Gedenkstätten und Kriegsgräber?“

Mögliche Schwerpunkte und Fragestellungen

Können historische Orte und das Lernen über Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg zur Rechtsextremismusprävention beitragen? Wird die historische Bildung mit diesem Anspruch überfrachtet? Welche Konzepte und Strategien existieren dazu?

(Abgabe des fertigen Artikels: 22. Februar)

Ausgabe vom 18. April

Blockdenken und Kalter Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg – Zwei deutsche Staaten zwischen Konfrontation und Entspannung

Mögliche Schwerpunkte und Fragestellungen

Wie waren die Positionierungen beider deutscher Staaten im Kalten Krieg? Welche Spielräume zu Eigenständigkeit gab es in den jeweiligen Blöcken? Wo trug die Blockkonfrontation dazu bei die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zu beeinflussen? Welche Akteure trugen zum Entspannungsprozess bei?

(Abgabe des fertigen Artikels: 26. März)

Ausgabe vom 16. Mai

EuthanasieMit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZ-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4 in den "Euthanasie"-Anstalten. im Nationalsozialismus

Mögliche Schwerpunkte und Fragestellungen

Wie lässt sich die Thematik in heterogenen Gruppen behandeln? Welche Akteure haben sich im NS widerständig zur EuthanasieGriechisch: leichter, schmerzloser Tod. Im 20. Jh. Begriff für Sterbehilfe. Als "Gnadentod" bzw. Aktion T4 verschleierte Tötung durch Giftgas von über 70.000 körperlich und geistig Behinderten in speziell eingerichteten Tötungsanstalten in Bernburg, Brandenburg, Grafeneck, Hadamar, Hartheim/Linz, Sonnenstein/Pirna zwischen Oktober 1939 und August 1941. Bis 1945 dezentral über 200.000 weitere Opfer durch Giftinjektionen, Nahrungsentzug, Erschießungen, auch Tausende jüdische Patienten, KZ-Häftlinge ("Sonderbehandlung 14f13") und Behinderte in Polen und der Sowjetunion. positioniert? Welche Gedenkorte und pädagogischen Konzepte existieren? Kontinuitäten der Ideologie.

 (Abgabe des fertigen Artikels: 30. April)

Ausgabe vom 13. Juni

Punks, Hippies und Skinheads – Subkultur und Jugendbewegungen in Ost und West

Mögliche Schwerpunkte und Fragestellungen

 Wie gestalteten sich Jugendsubkulturen in BRD und DDR bis 1989? Welche speziellen Ausformungen hatten Subkulturen in der DDR? Wie bewegten sie sich zwischen Kontrolle, Anpassung und Freiräumen? Bilden Subkulturen in autoritären Staaten ein Ventil für Unzufriedenheiten oder verfügen sie über grundsätzliche oppositionelle Kraft?

(Abgabe des fertigen Artikels: 28. Mai)