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Vielfältige Geschichten ergeben erst die große Geschichte – Frauen in den Weltkriegen

Dr. Constanze Jaiser arbeitet als Leiterin des Projekts zeitlupe. Stadt. Geschichte & Erinnerung bei der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern.

Von Constanze Jaiser

Erinnerungskultur zu verknüpfen mit den Ereignissen während der beiden Weltkriege scheint noch immer häufig nur die Erinnerung an männliche Protagonisten und an weibliche Opfer hervorzubringen. 

Natürlich ist insbesondere in der Frauen- und Geschlechterforschung in den vergangenen Jahrzehnten Vieles untersucht und ins Blickfeld gerückt worden. Längst verbindet man mit Frauen und Weltkrieg nicht mehr nur die sogenannten „Trümmerfrauen“, das „Mutterverdienstkreuz“ oder die caritativ tätige Frau an der Heimatfront. Dennoch, zumindest in der pädagogischen Vermittlung (und nicht nur dort!) geht eine Hinwendung auf Frauen noch immer mit der Skepsis einher, ob man denn dann auch das „Eigentliche“ und „Wichtige“ vermitteln würde, oder ob man damit nicht lediglich einen zusätzlichen, mehr oder weniger interessanten Aspekt in den Unterrichtsstoff hineinbringe. [[1]

Allein von Frauen und Männern zu sprechen, greift dabei aus meiner Sicht allerdings zu kurz. Vielmehr wäre es zielführender, die jeweiligen Handlungsspielräume im „privaten“ und im „öffentlichen“ Raum zum Gegenstand der Untersuchung zu machen. Freilich entgeht man auch mit einer solchen Einteilung nicht zwangsläufig einer beklagenswerten Bewertung in wichtige (=männliche) und weniger wichtige (=weibliche) Aspekte in der Geschichtsvermittlung zum Thema. 

Was also tun? Entscheidend scheint mir zunächst die Einsicht, dass dichotome Analysemodelle den Blick auf geschichtliche Realitäten geradezu verstellen. Denn die Beschäftigung mit Frauen im Krieg ist in Wirklichkeit eine Auseinandersetzung mit Genderfragen, die keineswegs auf ein biologisches Geschlecht bezogen sind. Vielmehr waren und sind das Beziehungsgeflecht zwischen Frauen und Männern und das Aushandeln von geschlechtsspezifischen Handlungsräumen die Prämissen einer fruchtbaren Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. 

Das notwendige Aufgeben einer dichotomen Sichtweise erstreckt sich im Weiteren auch auf die Verflechtung von Kriegsfront und Heimatfront; sie lässt sich in wirtschaftliche und soziale Aspekte auffächern, spiegelt sich aber auch – betrachtet man zum Beispiel Plakate oder autobiographische Äußerungen – in Propaganda und Atmosphäre wider. Unter Extrembedingungen, wie Diktatur und Krieg, weicht die in der Regel weiblich und männlich konnotierte Grenzziehung zwischen „privaten“ und „öffentlichen“ Räumen auf. Und der Verlauf des jeweiligen kriegerischen Konfliktes hat, wie die Geschichte zeigt, erhebliche Auswirkungen auf Selbstbilder, Rollenverständnis und Handlungsspielräume.

Im Folgenden möchte ich kursorisch auf einige Beispiele eingehen, die belegen sollen, wie vielfältig die Erinnerung an Frauen im Krieg aussehen könnte. Welche Rollen und Aufgaben füllten Frauen aus? Inwieweit deckten diese sich mit Geschlechterordnungen der jeweiligen Zeit, oder eben nicht? 

Aspekte einer Erinnerungskultur an Frauen im Ersten Weltkrieg

Beginnen wir mit Beispielen aus dem Ersten Weltkrieg. Frauen erschienen bereits früh auf Bildpostkarten als Symbol der „Waffenbrüderschaft“ und „Vaterlandstreue“. [[2]]

Eine ihrer konkreten Aufgaben bestand – unter dem Begriff „Labedienst“ – darin, Dienst an den Nächsten zu verrichten, sei es das millionenfache Herstellen und Versenden von diversen „Liebesgaben“ für die Soldaten, sei es bei der Unterstützung von kriegsbedingt arbeitslos gewordenen Frauen, der Sammlung von Geld und Materialien oder der Armen-, Mütter- und Kinderfürsorge. [[3] ]

Im Verlauf des Krieges traten jedoch weitere Tätigkeitsfelder immer mehr in den Vordergrund, die mit der demographischen und wirtschaftlichen Situation der Kriegsländer zu tun hatte. So wurden Frauen mehr und mehr in typischen Männerberufen akzeptiert, ja massiv angeworben. Ein typisches Sujet auf Tausenden von Bildpostkarten, wie sie im Wien-Museum gesammelt wurden, waren Frauen als Briefträgerinnen, Straßenkehrerinnen, Schaffnerinnen, Gemüsebäuerinnen in den städtischen Parkanlagen oder als „Tramwayschienen-Reinigerin“.

„Während den Männern eingetrichtert wurde, sie müssten Frauen und Kinder ‚in der Heimat’ mit ihrem Leben schützen, quasi die bedrohte heile Welt daheim verteidigen, bekamen die Frauen vermittelt, dass sie ihren Beitrag zu leisten hatten. Das Kriegsleistungsgesetz, bereits 1912 eingeführt, verpflichtete alle Untertanen des Kaisers zur Dienstleistung im Kriegsfall. Verbrämt war das noch mit der reaktionären Botschaft, der Krieg werde ‚tiefer, echter Weiblichkeit’ erst zum Durchbruch verhelfen.“ [[4]]

Doch auch der steigende Bedarf von Arbeitskräften in der Rüstungsindustrie öffnete Zugänge für Frauen. Waren Frauen vor dem Krieg allenfalls in der firmeneigenen Kantine beschäftigt, so stellten sie zum Beispiel im saarländischen Eisenwerk St. Ingbert/Differdingen im Ersten Weltkrieg 1917 22 Prozent der Belegschaft. [[5]]

In der Ausgabe vom 30. Dezember 1915 des englischen Kriegsmagazins „The War Budget“ erschien ein bebilderter Artikel über Frauen in der Kriegsindustrie. Unter dem Titel „The Girl behind the Gun“ sieht man Frauen, die Sprengkapseln an Geschossen anbringen resp. ein ganzes Fließband, an dem Frauen in Reih und Glied stehen, um die fertigen Kartuschen zu montieren und zu kontrollieren. 

Als Rote-Kreuz-Schwestern waren Frauen sowohl an der Heimat- als auch an der Kriegsfront im Einsatz. Wurde die Figur des Soldaten als Idealbild von Männlichkeit propagiert, so war besonders die Figur der Kriegskrankenschwester sein weibliches Äquivalent. 

Auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1915 sticht aus einer Gruppe von sechzehn Frauen interessanterweise lediglich eine deutlich erkennbar als Kriegskrankenschwester hervor; alle anderen stecken in Ganzkörper-Schutzanzügen, in denen sie im Epidemiespital in Troppau Dienst tun, und sind nicht mehr auf Anhieb als Frauen zu erkennen. Die von ihnen verrichtete Arbeit lediglich als weiblichen Hilfsdienst zu sehen, würde ihren lebensgefährlichen Kriegseinsatz völlig falsch einordnen.

Darüber hinaus waren weibliche Kräfte auch in der Armee gefragt und damit direkt in die Kriegsführung einbezogen. Für Österreich ist die Rede von 30.000 bis 50.000 „weiblichen Hilfskräfte der Armee im Felde“, die durch ihren Einsatz die Soldaten für den Fronteinsatz freistellen sollten. [[6]

Bekannt sind auch Frauen, die, freilich als Mann verkleidet, im Krieg als Soldatinnen kämpften. Viktoria Savs zum Beispiel war als Hans Savs im Krieg. Sie war 16 Jahre alt. Man ließ sie in Männerkleidern und unter dem Siegel der Verschwiegenheit zu. Erst als sie, inzwischen mit Medaillen dekoriert, eine schwere Verletzung erlitt, flog der Schwindel auf. [[7]

Dorothy Lawrence, eine englische Reporterin, schlich sich im Ersten Weltkrieg an die Front, um zu kämpfen und als Journalistin über ihr Abenteuer zu berichten. In die Schlacht zog die selbsternannte Reporterin per Fahrrad und verkleidet als Mann. [[8]]

Schließlich sind auch Frauen zu nennen, die nicht im oder für den Krieg tätig waren, sondern als politische Aktivistinnen gegen den Krieg kämpften. So hatten die bürgerlichen Frauenrechtlerinnen Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann mit einigen gleich gesinnten bürgerlichen Frauenrechtlerinnen aus Holland und England einen Internationalen Frauenkongress für Frieden in Den Haag geplant. Über 1.100 Frauen aus zwölf Nationen, Europa und den USA trafen sich im April 1915 in Den Haag, zum Teil reisten sie unter widrigsten Umständen durch Kriegsgebiete an. 

Sie forderten u.a. allgemeine Abrüstung, dem Recht die Herrschaft über die Gewalt zu verschaffen, die Gleichberechtigung der Frau und einen internationalen Strafgerichtshof. Außerdem gründeten sie die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“ und sandten im Anschluss Delegationen mit ihren Forderungen zu den einzelnen europäischen Regierungen. [[9]] Vier Jahre später, auf dem 2. Internationalen Frauenfriedenskongress in Zürich, benannten sie das Internationale Frauenkomitee für dauernden Frieden in „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“ (IFFF) um.

Handlungsräume von Frauen im Zweiten Weltkrieg

Bezogen auf die NS-Zeit und den Zweiten Weltkrieg ist das Thema Frauen als Täterinnen und Mittäterinnen inzwischen gut dokumentiert. Die Handlungsspielräume von Frauen waren dabei häufig eingeschränkt resp. konnten sie die Karriereleiter nicht in derselben Weise erklimmen wie Männer. 

Auch wenn die oberen Hierarchieränge für Frauen und Mädchen in der Regel eher die Ausnahme waren, so gestalteten sie doch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft maßgeblich mit, wie ein Blick auf die traditionell weiblich konnotierten Aufgaben zeigt. Beispielsweise war die Rolle der Fürsorgerinnen alles andere als ein „unpolitisches Helfen“, sondern ihre Arbeit nahm eine Schlüsselfunktion für die nationalsozialistische Diskriminierungs- und Ausmerzpolitik ein.[[10]] Überhaupt erfüllte die Sozialarbeit in der NS-Zeit wichtige Funktionen, sei es bei der Erhebung von Lebensumständen und politischer Einstellung und der davon abhängigen Gewährung von Unterstützungen wie Ehestandsdarlehen oder Kinderbeihilfen, sei es bei der Anwendung eugenischer Prinzipien und rassistischer Ideologie. [[11]]

Auch überwiegend von Frauen ausgeübte Bürotätigkeiten feiten keineswegs davor, unmittelbar in die Vernichtungsmaschinerie einbezogen zu sein und hierin eine aktive Rolle zu übernehmen. Am Beispiel des weiblichen Büropersonal, wie es in den Heil- und Pflegeanstalten an den NS-„Euthanasie“-Morden beteiligt war, zeigt sich wie die Frauen vor Ort nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz, sondern offenbar auch gute Bedingungen vorfanden, den richtigen Mann für eine Eheschließung zu finden. [[12]]

Zumindest auf den zweiten Blick pädagogisch vielversprechend ist auch die Einbeziehung von Frauen als Repräsentantinnen des NS-Staats, so zum Beispiel Magda Goebbels, die nicht nur als Vorzeigemutter, sondern auch als enge Vertraute Hitlers und als eigenständig der nationalsozialistischen Ideologie folgenden Täterin aktiv war. [[13]] Durch den Film „Der Untergang“, der in vielen Schulen zum gängigen Unterrichtsmaterial gehört, kann sehr leicht an Vorwissen angeknüpft werden, um dies dann multiperspektivisch zu vertiefen.

Durch die Berücksichtigung der weiblichen Erfahrungswelt und Handlungsspielräume kann es gelingen, die Alltagswirklichkeit von Krieg näher zu bringen; der Zugang ermöglicht eher eine Vorstellung als der „ferne“ Krieg. Darüber hinaus kann nur so das Beziehungsgeflecht wahrgenommen werden, das immer eine Rolle spielt, zugespitzt bis hin zu etwas, dass die Historikerin Lerke Gravenhorst einst als „Verbrechensverbund Ehe“ bezeichnet hat. Ohne „die Frau an seiner Seite“ (so ein Buchtitel zu den SS-Ehefrauen) wäre das Morden, aber auch das Streben nach Karriere und Anerkennung für Männer ganz anders ausgefallen.

Aus der Perspektive der Verfolgten gilt es natürlich ebenso, die verschiedenen möglichen Erfahrungsräume von Frauen sehen zu lernen. Dabei wäre es wünschenswert, wenn der Diskurs internationaler geführt werden würde. Gerade sexuelle Gewalt und sexualisiåerte Gewalt ist ein zentrales Strukturmerkmal von Kriegsverbrechen, und diese traf nicht nur Jüdinnen, Romnja und Sintize oder politisch Widerständige, sondern spielte in großem Stil auch eine Rolle in asiatisch-pazifischen Ländern. [[14]] Die Herausforderung bei diesem Thema freilich ist in der pädagogischen Praxis nicht nur, Jugendliche nicht zu überwältigen und ausreichend Raum für Diskussion und Verarbeitung zu lassen, sondern auch wieder die Gefahr der Reproduktion üblicher Viktimisierungsdiskurse. [[15]]

Fällt die Entscheidung auf den nach wie vor gewinnbringenden biographischen Ansatz, um Geschichte zu vermitteln, so wäre es beim Thema Frauen und Mädchen als Opfer nationalsozialistischer Verfolgung auch gut, über die, wenn auch noch so geringen Handlungsspielräume der Verfolgten und Geschundenen zu erzählen; die Person gerade nicht einfach als „Jüdin“, „Zigeunerin“, „Asoziale“ zu klassifizieren (und damit die Stigmatisierung der Nazis gewissermaßen unfreiwillig mit zu reproduzieren). Vielmehr könnte es in der Erinnerung darum gehen, sie soweit wie möglich in einem Beziehungsgeflecht darzustellen (Familie, Freunde, Helfende, Verfolger, Profiteure, etc.). [vgl. z.B. hier die Online-Ausstellung www.dubistanders.de[16]]

Pädagogisch ist neben einem biographischen Ansatz auch eine regionalgeschichtliche Anbindung sinnvoll. Welche Orte kennen Sie in ihrer Gegend, in denen auch Frauen und Mädchen eine Rolle spielten? Meist genügt heutzutage eine erste Recherche im Internet, um Hinweise und sogar Materialien zu erhalten. 

Zum Beispiel lassen sich beim Thema „Frauen und Zwangsarbeit“ ­noch viele unterbelichtete Aspekte ortsbezogen vermitteln und erforschen. Nach Ulrich Herberts Studien zum Thema „Fremdarbeiter“ und „Ausländer-Einsatz“ in der Kriegswirtschaft, lag die Zahl der registrierten ausländischen Zivilarbeiter*innen im August 1944 bei 5,7 Millionen. Ein Drittel davon waren Frauen, die in überwiegender Zahl aus Osteuropa kamen (87 %, bei den Männern waren es 62 %). [[17]] Die von den Nationalsozialisten vorgenommene rassistische und politisch-ideologische Einteilung der einzelnen Ausländergruppen korrespondierte mit dem wachsenden Frauenanteil. Bei den zivilen Kräften aus der damaligen Sowjetunion lag der Frauenanteil bei über 50 Prozent, beim Bündnispartner Ungarn bei lediglich 3 % – ein Phänomen, das, nach Cordula Tollmien, mit dem rassistischen Menschenbild der Nationalsozialisten und den behaupteten Hierarchien in der Wertigkeit korrespondierte. 

Ein spezielles, bis heute nur wenig beachtetes Thema ist das der „Kinder von Zwangsarbeiterinnen“. Im Internet existiert eine Datenbank mit über 400 Einträgen wo Entbindungs- oder Säuglingslager bestanden, bzw. mit Spuren zu Säuglingsgräbern oder Zeitzeuginnenberichte, die eine weitere Erforschung erfordern. [[18]

Die Beispiele von Handlungsräumen von Frauen während des Ersten und des Zweiten Weltkriegs mögen genügen, um deutlich zu machen, wie vielfältig die Rollen von Frauen und damit auch die Verflechtungsgeschichte von Kriegs- und Heimatfront waren. 

Mit Fotos, Dokumenten, Zeug*innenaussagen oder eigenen Entdeckungen in Stadt- und Firmenarchiven lässt sich die Erinnerungskultur da sicherlich noch um interessante Aspekte bereichern. Biographische und regionalgeschichtliche Ansätze sind aus meiner Sicht nach wie vor gut geeignet, um in ein Thema zu führen. Bedeutsam scheint mir daneben aber auch, methodisch-didaktische Wege zu gehen, bei denen einerseits „Geschichte spannend erzählt wird“, andererseits ausreichend Möglichkeiten gegeben werden, verschiedene Perspektiven kennenzulernen und eine eigene Werteklärung zu erreichen.

Die Neigung zu Heroisierung (= männlich) und Viktimisierung (= weiblich), die in der Erinnerung an Kriege auch auf internationaler Ebene zu beobachten ist, gilt es immer wieder neu zu unterwandern. Solchen (stereo)typisierenden geschlechtsspezifischen Geschichtsbildern sollte mit Gegen-Bildern begegnet werden, um eine Reflexion anzuregen über Fragen nach dem Wie und Warum dieser Art von Erinnerungen. 


[1] Dieser Beitrag basiert auf einem Workshop im Rahmen der Tagung „Geschichte und Geschichtsbilder“ 2015, den ich für den Volksbund in Hessen gestaltet habe. Darüber berichtet wurde erstmals in Polis 57, Analysen – Meinungen – Debatten, hrsg. v. Monika Hölscher, Viola Krause, Thomas Lutz (Geschichte und Geschichtsbilder. Der Erste und Zweite Weltkrieg im internationalen Vergleich), Wiesbaden 2016.

[2] Vgl. hierzu Christa Hämmerle: „Heimat/Front-Geschlechtergeschichte/n des Ersten Weltkriegs in Österreich-Ungarn“, Böhlau Verlag, 2014. 

[3] Grundlagenpapier österreichischer Wissenschaftler*innen aus Anlass des Gedenkens des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, https://www.bmeia.gv.at/fileadmin/user_upload/Zentrale/Kultur/Schwerpunkte/Grundlagenpapier_1914_-_2014.pdf (letzter Zugriff: 19.12.2020).

[4] Petra Stuiber, Alltag und der Kampf der Frauen an der Heimatfront, in: Der Standard, 29.11.2013, http://derstandard.at/1385169370487/-von-einem-Weib-heimflennen- (letzter Zugriff: 19.12.2020), darin auch eine Beispielpostkarte.

[5] Vgl. http://alte-schmelz.org/chronik/ (letzter Zugriff: 19.12.2020).

[9] Imogen Rhia Herrad, Frauenkongress. Ein Radiofeature des SWR (2015), http://www.swr.de/-/id=15214204/property=download/nid=660374/18pfvv1/swr2-wissen-20150428.pdf  (letzter Zugriff: 14.05.2016). Vgl. auch das Unterrichtsmaterial von Ute Kätzel, Es waren nur wenige, doch der Staat fühlte sich bedroht. Frauenfriedensbewegung von 1899 bis 1933, in: Praxis Geschichte, Heft 3/97, S. 9 –13.

[10] Esther Lehnert, Die Beteiligung von Fürsorgerinnen an der Bildung und Umsetzung der Kategorie „minderwertig“ im Nationalsozialismus, Frankfurt am Main 2003.

[11] Vgl. z. B. Stefan Schnurr, Sozialpädagogen im Nationalsozialismus, Weinheim und München 1997. In dem Zusammenhang verweise ich auch auf meine Vorlesung  „Soziale Arbeit im Nationalsozialismus“, die ich im Oktober für Studierende an der Fachhochschule Neubrandenburg (angesichts der Covid19-Pandemie im virtuellen Raum) abhielt; sie ist mit diesem Link auf YouTube zugänglich: https://youtu.be/EiX8T0fXdE4.

[12] Die Untersuchung der Personalakten sowie Vernehmungsprotokollen führte zu dieser, auch mich überraschenden Erkenntnis, vgl. meinen Beitrag „Das Büropersonal in der Euthanasie-Mordanstalt Bernburg. Möglichkeiten der Umsetzung des Themas ‚Frauen als Täterinnen im NS’ in der Bildungsarbeit“, in: Dokumentation der Tagung „Frauen als Täterinnen“ in der Gedenkstätte Bernburg, Halle 2007, S. 26–55.

[13] Vgl. z. B. Anja Klabunde, Magda Goebbels – Annäherung an ein Leben, München 1999.

[14] Vgl. Rheinischen JournalistInnenbüro in Köln, Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg, 2. Auflage vom November 2012, zum Bestellen oder als frei zugängliches PDF (unter „Didaktisches/Unterrichtmaterialien) auf der Webseite der Herausgeber, http://www.3www2.de

[15] Vgl. z.B. Helga Amesberger, Katrin Auer, Brigitte Halbmayr, Sexualisierte Gewalt. Weibliche Erfahrungen in Konzentrationslagern Wien 2004; Regina Mühlhäuser, Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion 1941–1945, Hamburg 2010; zum Thema „Sexualität im Gewaltverhältnis KZ“ vgl. auch meine Forschung zu „Repräsentationen von Sexualität und Gewalt in Zeugnissen jüdischer und nichtjüdischer Überlebender“, in: Gisela Bock (Hrsg.), Genozid und Geschlecht im System der nationalsozialistischen Lager, Frankfurt a. M. 2005, S. 123–148.

[16] Hrsg. Von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Redaktion: Nadja Grintzewitsch, Constanze Jaiser, Julia Radtke, vgl. www.dubistanders.de.

[17] Vgl. Ulrich Herbert, Fremdarbeiter. Politik und Praxis des "Ausländer-Einsatzes" in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, Dietz-Verlag Berlin-Bonn 1985, S. 271.

 [18] Vgl. http://www.krieggegenkinder.de; weitere Informationen zu Zwangsarbeiterinnen und ihren Kindern finden sich auf der Webseite der Historikerin Cordula Tollmien unter http://www.cordula-tollmien.de/zwangsarbeiterinnen.html (letzter Zugriff: 19.12.2020).

 

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