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Oerlinghausen, Friedland und Berlin / Veranstaltung / 14. Juni 2026 (Den ganzen Tag) - 21. Juni 2026 (Den ganzen Tag)

„Gemeinsam erinnern?“ – Inklusive Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft

Debattenkultur, Migration, Migration / Flucht nach Deutschland, Russland, Diskurs, Sowjetunion, Erinnerungskulturen/Geschichtskultur

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Beitrags-Autor: PB-DG

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Das Format richtet sich an Multiplikator/innen aus Bildung, Medien und Gedenkarbeit. Im Fokus stehen (post-)sowjetische Migrationsgeschichten – etwa von Spätaussiedler/innen oder jüdischen Kontingentflüchtlingen – und ihre bisher geringe Sichtbarkeit im öffentlichen Erinnern.

In Workshops, Exkursionen und Arbeitsphasen erarbeiten die Teilnehmenden eigene Beiträge und setzen Impulse für eine integrierte und demokratische Erinnerung.

„Gemeinsam erinnern?“ – Inklusive Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft

Das Projekt rückt Erfahrungen von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern, jüdischen Kontingentflüchtlingen und weiteren Menschen mit postsowjetischer Migrationsgeschichte in den Mittelpunkt – und stellt die Frage, wie deren Perspektiven in schulischer, musealer und journalistischer Vermittlungsarbeit stärker berücksichtigt werden können. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Analyse bestehender Vermittlungspraxis und die Entwicklung eigener Beiträge.

Gesucht werden rund 16 Teilnehmende aus ganz Deutschland. Willkommen sind besonders Journalistinnen und Journalisten, Lehrkräfte, Fachkräfte aus Museen, Gedenkstätten und der politischen Bildung sowie Vertreterinnen und Vertreter betroffener Gemeinschaften.

Die Akademiewoche umfasst:

- Besuche von zentralen Institutionen der Erinnerungsarbeit, Impulse und Workshops mit Expertinnen und Experten,
- moderierte Gruppenphasen zur Erarbeitung eigener Beiträge (z. B. didaktisches Konzept, journalistischer Artikel, Ausstellungsidee, Workshopformat o. Ä.),
- ein Abschlussseminar mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Ergänzend zur Präsenzwoche finden vorbereitende und nachbereitende Online-Treffen statt. Die Termine werden rechtzeitig mitgeteilt.

Die Teilnahme ist kostenfrei (inkl. Unterkunft und Verpflegung). Eine Unterbringung in Einzelzimmern wird angestrebt. Die Reisekosten können nach dem Bundesreisekostengesetz übernommen werden

Es wird ein Antrag auf Anerkennung der Veranstaltung als Bildungszeit im Land Berlin gestellt. Anerkennungen für weitere Bundesländer können bei Bedarf geprüft werden.

Programm

Sonntag, 14.06.2026 (Oerlinghausen)

bis 15:00 Uhr Anreise
15:30–16:30 Uhr Kennenlernen, Einführung in das Programm, erste Reflektion/Erwartungen abstimmen
16:45–18:00 Uhr Vorstellung der Projektideen der Teilnehmenden
18:00–19:00 Uhr Abendessen
19:00–20:30 Uhr Moderierte Einstiegsrunde zu Erinnerung, Teilhabe und Selbstverortung – Edwin Warkentin, Kulturreferat für Russlanddeutsche

Montag, 15.06.2026 (Oerlinghausen)

09:00–10:30 Uhr Seminar: „Erinnerung und Migration: Spannungsfelder, Leerstellen, Herausforderungen und Chancen“ – Alexander Schneidmesser, M.A. (Zusage)
11:00–12:30 Uhr Seminar: „Museale Praxis und postmigrantische Erinnerung“ – Dr. Nina Szogs, Museum der Arbeit in Hamburg (angefragt)
12:30–13:30 Uhr Mittagessen
14:00–19:00 Uhr Exkursion zum Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold – Führung durch die Dauerausstellung mit Schwerpunkt auf Fragestellungen der Akademie – Gespräch mit Team des Museums – Seminar im Museum: (Postsowjetische) Migrationsgeschichte(n) im Museum der deutschen Mehrheitsgesellschaft vermitteln? – Natalja Salnikova, Universität Freiburg (angefragt)
19:00–20:00 Uhr Abendessen in Detmold
20:00–21:00 Uhr Rückfahrt

Dienstag, 16.06.2026 (Oerlinghausen)

09:00–10:30 Uhr Seminar: Hierarchisierung von Migrationsgeschichten vs. gemeinsame Geschichte(n)? – Positive und negative Beispiele aus der Praxis – Dietmar Osses, Ruhr Museum (angefragt)
11:30–13:00 Uhr Werkstatt – Teilnehmende berichten aus ihren Arbeitsfeldern (Teil 1)
13:00–14:00 Uhr Mittagessen
14:00–17:30 Uhr Vorstellung und Diskussion – Konzept und Arbeit des DOMiD – mit dem Team von DOMiD; Dr. Robert Fuchs, Geschäftsführer des DOMiD (angefragt)
18:00–19:00 Uhr Abendessen
19:00–20:30 Uhr Lesung und Gespräch: Buch: Als ich gegen Stalin im Armdrücken gewann – Fredy Gareis, Autor (angefragt)

Mittwoch, 17.06.2026 (Oerlinghausen)

09:00–10:30 Uhr Seminar: „Spätaussiedler, Kontingentflüchtlinge, DDR-Flüchtlinge: Differenz ohne Konkurrenz?“ – PD Dr. Hans-Christian Petersen, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Zusage)
11:00–12:30 Uhr Werkstatt – Teilnehmende berichten aus ihren Arbeitsfeldern (Teil 2)
12:30–13:30 Uhr Mittagessen
14:00–17:30 Uhr Kreatives Labor: „Migrationsgedächtnis erzählen“ – Gruppenarbeit zu narrativen Formaten – Katja Garmasch, Journalistin (WDR) (angefragt)
18:00–19:00 Uhr Abendessen
19:30–21:00 Uhr Impulsvortrag und Diskussion: „Schreiben, was ist“ – Journalistische Praxis: Über Migration und Migrationsgeschichte berichten – Victor Funk, Journalist (Zusage)

Donnerstag, 18.06.2026 (Oerlinghausen – Friedland – Oerlinghausen)

09:00–12:00 Uhr Selbstständige Arbeitsphase / Möglichkeit zur kollaborativen Arbeit
12:00–13:00 Uhr Mittagessen
13:30–18:30 Uhr Exkursion nach Friedland: Besuch der Gedenkstätte / Museum Friedland (Gespräch mit Dr. Anne Haupt und Team vor Ort) (Zusage)
19:00–20:00 Uhr Abendessen
20:00–21:00 Uhr Diskussion und Entwicklung Zwischenergebnisse: Was braucht es für eine gemeinsame Erinnerungskultur?

Freitag, 19.06.2026 (Oerlinghausen – Berlin)

09:00–13:30 Uhr Abreise nach Berlin
14:00–14:45 Uhr Mittagessen in Berlin
15:00–18:00 Uhr Besuch der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde (Gespräch mit dem Team über Neugestaltung der Ausstellung, u. a. mit Kathrin Steinhausen) (Zusage)
18:00–19:00 Uhr „(Nicht-)Gedenken in der Migrationsgesellschaft“ – Runder Tisch mit den Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten sowie Maria Bering, Stellvertretende Amtschefin bei Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (angefragt)
19:30–20:30 Uhr Abendessen

Samstag, 20.06.2026 (Berlin)

09:30–12:30 Uhr Besuch Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung (Gespräch mit Leitungsteam zur möglichen Überarbeitung der Ausstellung) (angedacht)
13:00–14:00 Uhr Mittagessen
14:30–17:00 Uhr Besuch Jüdisches Museum Berlin (Gespräch mit Team über die Integration der jüdischen Kontingentflüchtlinge in Dauerausstellung und Arbeit des Museums) (angedacht)
18:30 Uhr Gemeinsames Abendessen
20:00 Uhr Kulturprogramm

Sonntag, 21.06.2026 (Berlin)

09:30–11:30 Uhr Evaluation, Reflexion und Abschlussrunde
ab 11:30 Uhr Abreise

Kontakt

Dr. Vincent Regente
Leiter der Abteilung EU & Europa
Tel.: +49 (0)30 88 412 288

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  • 31 Jan 2026 - 15:50

 

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