Veranstaltung 1. Oktober 2024   Berlin 

Vom Grauen sprechen – Erinnern an den 7. Oktober

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Doron Rabinovici hat Worte der Betroffenen des 7. Oktobers gesammelt und – eingeleitet durch einen Prolog – eine Collage aus ihren Aussagen, Schilderungen und Nachrichten zusammengestellt.

Sie legten Zeugnis ab. Bereits während der Massaker sendeten sie Mitteilungen über das, was geschah. Seither erzählen sie, wie sie dem Morden entrinnen konnten, was ihnen und den ihren widerfuhr.

Den Berichten einzelner Überlebender vom 7. Oktober soll rund ein Jahr später, am 1. Oktober 2024, Gehör verschafft werden: Im Mittelpunkt stehen ihr Entsetzen, ihre Trauer, ihre Sehnsüchte, ebenso wie ihre Hoffnungen – aller Bitternis zum Trotz.

Auf der Bühne kommen nicht die Videos zum Einsatz, die in den Medien zu sehen waren. In dieser Darbietung werden keine Bilder des Grauens gezeigt und es sind auch keine Schreie zu hören. Stattdessen geht es darum, allein den Worten der Erinnerung zu folgen und das Leid anzuerkennen, auch wenn kaum Tröstliches übrigbleibt, vielleicht nur der Wunsch nach einem Ausweg aus der Gewalt und eine Zukunft für beide Völker.

Eine Kooperation der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. (Beginn um 18:30)

Programm

18.30-19.30 Uhr

Lesung »Der siebente Oktober«

Text: Dr. Doron Rabinovici

Inszenierung: Institut für Neue Soziale Plastik

19.30-20.00 Uhr

Pause und Fingerfood

20.00-21.00 Uhr

Nach dem 7. Oktober – Bedeutung und Folgen für die Erinnerung an den Holocaust

Deborah Hartmann im Gespräch mit Dr. Doron Rabinovici, Dr. Barbara Staudinger und Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann

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Wo?

Theater Strahl, Marktstr. 11, 10317 Berlin -Lichtenberg

Wann?

Dienstag, 1. Oktober, 18.30 – 21.00 Uhr

Wie?

Kostenfrei, Anmeldung erforderlich: bitte hier anmelden! 

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