Veranstaltung 13. August 2026 Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Erfurt
Fortbildung für Lehrkräfte und Multiplikator*innen
Die Fortbildungen für Lehrer*innen und Multiplikator*innen nähern sich dem Themenfeld der Erinnerungskultur aus unterschiedlichen Richtungen an. Die Fortbildungen fragen nach Analysekriterien für den didaktischen Umgang mit außerschulischen Lernorten, nach barrierearmen Bildungsformten und der Auseinandersetzung mit bildender Kunst aus der DDR.
Geschichte vielfältig
Wann: 13. August 2026, 9-16 Uhr
Wo: Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße | Andreasstraße 37a | 99084 Erfurt
- August 1961 – Tag des Mauerbaus: Von diesem historischen Ereignis ausgehend, widmet sich der Tag wissenschaftlich, künstlerisch, spielerisch und theatral der Auseinandersetzung mit der DDR.
Programm
9:00-10:00 Uhr Vortrag und Gespräch ›über Grenzen‹ mit Prof. Dr. Christiane Kuller (Universität Erfurt)
10:00-11:30 Uhr Gesellschaftsspiel ›Oh! wie Osten‹ mit Jule Hentschel
Das Gesellschaftsspiel ›Oh! wie Osten‹ schafft Raum für Austausch abseits von Stereotypen. Zwischen Ost und West, Jung und Alt. Das Spiel ermöglicht einen Perspektivwechsel und lässt staunen.
11:30-12:30 Mittagsimbiss
12:30-13:30 Uhr Theaterprojekt »Bücher hinter der Mauer«, in Kooperation mit der Schotte e.V.
Offiziell gab es in der DDR keine Zensur, dennoch konnte nicht alles gekauft, gelesen oder einfach angeschaut werden. In vielen Kulturbereichen gab es Einschränkungen. Bücher wie »1984«, »Die Verwandlung« oder »Gedächtnisprotokolle « waren verboten, ebenso Lieder wie »Ermutigung« oder Filme, etwa »Das Kaninchen bin ich«, und viele weitere Werke waren nicht frei zugänglich. Mit diesen Werken setzen sich junge Darsteller*innen aus dem Kinder- und Jugendtheater: die Schotte auseinander. Im Vordergrund stehen die Texte selbst, die Geschichte dieser und das Schicksal der Autor*innen.
13:45-15:00 Uhr Lesung »Rose + Robert – Liebe in Zeiten der Kriege« mit Dr. Jochen Voit
2025 erschien die Graphic Novel »Rose + Robert – Liebe in Zeiten der Kriege« mit Zeichnungen von Lilya Matveeva und Texten von Jochen Voit. Wer waren Rose und Robert? Eine Lovestory wird zum Politthriller, Lilyas Recherche zur Parabel auf alte und neu entfachte Ost-West-Konflikte.
15:00-16:00 Uhr Führung durch die Dauerausstellung
Anmeldungen: unter service@stiftung-ettersberg.de