Veranstaltung 25. September 2024   Online 

WEBINAR: Global History meets German Zeitgeschichte

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Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) lädt zu einem Online-Panel mit vier etablierten Historikerinnen und Historikern aus den USA und dem deutschsprachigen Europa ein, die aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen an der Schnittstelle von Global History und deutscher Zeitgeschichte diskutieren.  

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. 

In den letzten Jahrzehnten gab es zwischen der Global History und der deutschen Zeitgeschichte, der Teildisziplin, die sich mit der jüngsten Vergangenheit befasst, erstaunlich wenige Überschneidungen und Austauschmöglichkeiten, obwohl letztere weithin als die globalisierte Epoche schlechthin gilt. Die Global History konzentrierte sich in erster Linie auf das lange neunzehnte Jahrhundert, während die deutschsprachige Zeitgeschichte oft die nationale Perspektive beibehielt und transnationale Ansätze verwendete, sich aber nur selten mit den Theorien und Methoden der Global History auseinandersetzte. Dies ändert sich gegenwärtig, unter anderem durch die rege Forschung zur globalen Geschichte des Sozialismus und des Kalten Krieges, die ein anderes Licht auf die Geschichte der beiden deutschen Staaten zu werfen beginnt.

Ausgehend von einer kurzen Einschätzung der bisherigen Beziehungen zwischen den beiden Bereichen werden in der Podiumsdiskussion aktuelle Veränderungen und aufkommende Fragen erörtert, da neue Publikationen, Konferenzen und institutionelle Initiativen den Beginn eines substanzielleren Dialogs zwischen diesen historiographischen Bereichen signalisieren. Was sind die vorherrschenden Trends, Herausforderungen und potenziellen Stolpersteine bei der Annäherung von Global History und deutscher Zeitgeschichte? Und was können wir aus transatlantischen und transregionalen Perspektiven auf diese beiden Bereiche lernen?

Die Podiumsdiskussion wird in englischer Sprache abgehalten.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden sich hier sowie auf der Veranstaltungshomepage

Mittwoch, 25. September 2024,18 Uhr 

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The panel will be held in English language and is open to the general public.

Online panel featuring four established historians from the United States and German-speaking Europe to discuss current trends and future developments at the intersection of Global History and German Zeitgeschichte (Contemporary History). The panel is organized and moderated by Isabella Löhr and Carolin Liebisch-Gümüş. It will be held in English language and is open to the general public. 


Panelists: 
Frank Biess (UC San Diego), 
Franziska Exeler (FU Berlin/University of Cambridge), 
Michelle Lynn Kahn (University of Richmond), 
Isabella Löhr (ZZF Potsdam)


In the last decades, Global History and German Zeitgeschichte, the sub-discipline dedicated to the most recent period, have surprisingly had few overlaps and exchanges, despite the latter being widely regarded as a quintessentially globalized era. Global History primarily focused on the long nineteenth century, while German-speaking Zeitgeschichte oftentimes retained its focus on the national perspective, employing transnational approaches but rarely engaging with the theories and methodologies of Global History. This is currently changing, partly due to the vibrant research on the global history of socialism and the Cold War, which has begun to shed a different light on the history of the two German states. Starting from a brief assessment of the past relationship between the two fields, the panel discusses current shifts and emerging questions as new publications, conferences, and institutional initiatives signal the start of a more substantial dialogue between these historiographical domains. What are the prevailing trends, challenges, and potential stumbling blocks in bringing Global History and German Zeitgeschichte together? And what can we learn from transatlantic and transregional perspectives on these two fields?  

 

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