Über Uns
Der Verein „Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.“ fördert die historisch-politische Bildung und führt eigenständig und in Kooperation Projekte durch. Neben dem Webportal und dem LaG-Magazin trägt der Verein den Lernort Keibelstraße am ehemaligen Ort der Untersuchungshaftanstalt II Berlin-Mitte (www.keibelstrasse.de).
Aktuelle Projekte des Vereins:
Qualitätstandards für Bildungsportale
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Karta (Polen) und Memorial (Russland) haben wir Qualitätstandards für Bildungsportale entwickelt. In dem englischsprachigen PDF-Dokument werden sämtliche Grundlagen beschrieben, die unseres Erachtens bei der Entwicklung von Bildungsportalen zentral sind.
Lernort Keibelstraße
Coming soon…
Wanderausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich. Die unabhängige Frauenbewegung in der DDR“
Coming soon…
Ausstellung „Punk in der DDR“ im Humboldt-Forum Berlin
Coming soon…
Weitere Projekte finden Sie auf unserer Vereinshomepage.
Tätigkeitsberichte und Satzung: Coming soon…
Projektleitung und Redaktion
Ulrike Rothe, Historikerin und Soziologin mit den Schwerpunkten Zeitzeug*innenarbeit, Oral History/qualitative Sozialforschung und Biografiearbeit. Ein weiterer Fokus ihrer Arbeit liegt auf frauen- und geschlechterspezifischen Zugängen im Feld von Erinnerung und Aufarbeitung. Seit 2019 ist sie in der Agentur für Bildung tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin in den Themenfeldern DDR-Geschichte geschlechtsspezifisch, Verfolgung und Haft in der UHA II Keibelstraße/Oral History sowie Geschichte des DDR-Punks. Seit Anfang 2025 ist sie leitende Redakteurin des Magazins „Lernen aus der Geschichte“. Sie führt außerdem die Geschäfte des Vereins.
Redaktionsassistenz
Tobias Rischk arbeitet an der Konzeption der Magazinausgaben mit, schreibt Beiträge und ist an den Redaktions- und Korrekturprozessen beteiligt. Er ist freiberuflicher Historiker mit den Schwerpunkte Geschichte des Nationalsozialismus, deutsch-jüdische Geschichte in Berlin, Geschichte der Extremen Rechten nach 1945 und Erinnerungskultur im Berliner Stadtraum.
Sören Isele studierte Geschichte und Politikwissenschaft. Er ist für die redaktionelle Betreuung des Web-Portals Lernen aus der Geschichte und der zugehörigen Social-Media-Konten zuständig. Außerdem ist er an der Erstellung der Webversion des Magazins und an den Korrekturen beteiligt.
Vereinsvorstand
Adina Stern, studierte Geschichte und Literaturwissenschaften an der Tel Aviv University. Sie war Lektorin am Minerva Institut für deutsche Geschichte und leitete das Goldreich Institut für jiddische Sprache und Literatur an der Tel Aviv University und war Kuratorin der deutsch-israelischen Literaturtage in Israel. Aktuell ist sie am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU-Berlin tätig, Mail: stern@agentur-bildung.de
Dr. Birgit Wenzel, ehemalige Referentin am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM). Veröffentlichung: Kreative und innovative Methoden im Geschichtsunterricht: Geschichtsunterricht einmal anders. Mail: wenzel@agentur-bildung.de
Prof. Dr. Dorothee Wierling, ehemalige stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und Professorin an der Universität Hamburg. Mail: wierling@agentur-bildung.de
Beirat
Jens Augner, Lehrer für Politikwissenschaften und Latein an der Humboldt-Oberschule Berlin-Tegel und organisiert seit über 20 Jahren Gedenkstättenfahrten für Schulen und außerschulische Organisationen und Bildungseinrichtungen. Im Rahmen seines Staatsexamens und einiger Lehraufträge beschäftigte er sich intensiver mit der Gedenkstättenpädagogik und entwickelte an seiner Schule das im Rahmen des Wettbewerbs „demokratisch handeln“ ausgezeichnete Projekt einer schülerInnengeleiteten Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz. Mail: augner@agentur-bildung.de
Dr. Detlef Pech, Professor für Grundschulpädagogik mit dem Schwerpunkt Lernbereich Sachunterricht an der Humboldt-Universität zu Berlin; Arbeitschwerpunkte: Perspektiven von Kindern auf Gesellschaft, politisch-historisches Lernen, insbesondere zeitgeschichtliche Aspekte, Möglichkeiten der Thematisierung von Nationalsozialismus und Holocaust in der Arbeit mit Kindern Mail: pech@agentur-bildung.de
Weitere Informationen zu unseren Vereinsmitgliedern und der Arbeit der Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien finden Sie auf der Webseite des Vereins.
| Das Portal wird seit 2004 von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) finanziell unterstützt. In 2014 fördert die Stiftung drei Ausgaben des LaG-Magazins. | |
| Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Unterstützung von fünf LaG-Magazinausgaben im Jahre 2012, fünf Ausgaben in 2013 und drei Ausgaben in 2014.) | |
| Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (Unterstützung von mehreren Ausgaben des LaG-Magazins pro Jahr.) | |
| Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. (Unterstützung der LaG-Magazinausgabe 01/12) | |
| Leo Baeck Programm (Unterstützung bei der Erstellung der Online Module über „Jüdische Zeitgeschichte online“ – 2010) | |
| Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung (Unterstützung bei der Erstellung der Online Module über „Jüdische Zeitgeschichte online“ – 2010) | |
| Der Relaunch im Jahr 2009 wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung finanziell gefördert. Die Ausgabe 01/13 erschien in Kooperation mit dem Netzwerk Verstärker der bpb und wurde durch diese gefördert. | |
| In Zusammenarbeit mit ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch erschien im März 2014 ein LaG-Magazin zu „Erinnern und Gedenken im Deutsch-Israelischen Jugendaustausch. | ![]() |
Das Portal kooperiert mit:
| Karta (Polen) | |
| Memorial (Russland) | |
| Lernen aus der Geschichte e.V. ist Mitglied bei der“ Task Force Education on Antisemitism„ | |
| Partnerportal des Deutschen Bildungsservers | |
| edumeres.net (Educational Media Research) – eine Webseite des Georg Eckert Institutes für internationale Schulbuchforschung | |
| Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt | |
| Deutsches Institut für Menschenrechte | |
| Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. | |
| segu – selbstgesteuert entwickelnder Geschichtsunterricht | |
| Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Aktuelles Projekt Brandenburg ’33 – Erinnern vor Ort | |
| Zeitgeschichte-online (TV- und Radiotipps) | |
| Kooperation bei Moodlekursen | |
| Goethe-Institut Prag – Kooperation beim Schüler- und Lehrerwettbewerb „20 Jahre Wende“ (2009) | ![]() |
Das Bildungsportal „Lernen aus der Geschichte“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, außerschulische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der historisch-politischen Bildung sowie an alle, die sich für die Gestaltung zeitgemäßen Lernens über die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren.
Lernen über die Geschichte enthält immer Vergangenheitsdeutungen, Gegenwartswahrnehmungen und Zukunftserwartungen. Eine gute historisch-politische Bildung vermittelt deshalb nicht nur Informationen über Ereignisse, Namen und Daten. Vielmehr regt sie Lernende an, Wissen zu reflektieren und es sinnbildend mit ihrer Gegenwart und ihren Zukunftserwartungen und -wünschen zu verbinden. Dieser Lebensweltbezug ist für prägende Erfahrungen mit der Geschichte und partizipatives und aktives Einbringen in die eigene Lebenswelt unabdingbar. Aufgabe der Lehrenden ist es, entsprechende Angebote zu entwickeln, die an die Interessen der Lernenden anschließen und sie gleichzeitig herauszufordern.
Es gilt, Kontroverses zu präsentieren, feste Vorstellungen durch Minderheitenperspektiven zu provozieren und durch die Beschäftigung mit historischen Entwicklungen die Möglichkeit gesellschaftlicher Veränderung zu verdeutlichen. “Lernen aus der Geschichte“ steht für eine historisch-politische Bildung, die Macht und Herrschaft, Gewalt und Diskriminierung, aber auch demokratisches und widerständiges Handeln nicht nur zum Thema macht, sondern – im besten Falle – auch zu demokratischem und gleichberechtigtem Miteinander führt.
Im Sinne dieses Leitbildes möchten wir mit unseren Beiträgen auf dem Bildungsportal und im monatlich erscheinenden Magazin auch neue oder bisher wenig beachtete Themen des Geschichtslernens und –lehrens aufgreifen sowie anregende Praxisbeispiele zur Diskussion stellen.
Wir, der Verein „Agentur für Bildung, Geschichte und Politik“, wünschen uns dieses Portal als einen Ort des Austauschs und der kooperativen Wissensgenerierung. So, wie wir unsere Nutzerinnen und Nutzer sehen, verstehen wir uns selbst: als Gebende und Nehmende, Expertinnen bzw. Experten und Lernende. Deshalb ermöglicht unser Portal einerseits gezielte Informationssuche oder die Rezeption von Debatten und Expertenbeiträgen. Andererseits fordert es zu Partizipation und Vernetzung sowie kooperativem und kollektivem Lernen heraus – Prinzipien, die unseres Erachtens eine qualifizierte historisch-politische Bildung mit Jugendlichen und Erwachsenen auszeichnen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis schaffen. Das Zusammenführen unterschiedlicher Perspektiven soll eine fruchtbare, theoriegezogene und zugleich auf die Praxis ausgerichtete Diskussion rund um die historisch-politische Bildung anregen.
Sie, die Nutzerinnen und Nutzer, sind als Expertinnen und Experten für Fragen des Lehrens und Lernens herzlich eingeladen, Ihre eigene Praxis vorzustellen. Wir wünschen uns interessierte Nachfragen und kritische Kommentare, vielfältige Beiträge und Hinweise auf Ihre Projekte oder Ihren Unterricht im In- und Ausland.
Das Portal wird von einer festen Redaktion betreut, die Inhalte erstellt, Beiträge ausgewiesener Expertinnen und Experten organisiert und die Texte der Nutzerinnen und Nutzer betreut. Die Artikel und Praxisberichte werden hauptsächlich von externen Autorinnen und Autoren verfasst, um möglichst vielfältige und abwechslungsreiche Perspektiven abzubilden.
Geschichte
Das Bildungsportal wird durch den gemeinnützigen Verein „Agentur für Bildung, Geschichte und Politik“ (Berlin) realisiert und wurde über Jahre von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (Stiftung EVZ) gefördert. Der Verein ist eng mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Arbeitsbereich der Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und weiteren Lehrstühlen der Geschichtsdidaktik verbunden. Zwischen uns, den Vereinsmitgliedern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arbeitsbereiches sowie denen der Kooperationspartner und den fördernden Stiftung besteht ein reger Austausch über praktische und theoretische Fragen der historisch-politischen Bildung. Viele Diskussionen fließen als Beiträge in das Webportal ein.
Den Ausgangspunkt unseres Portals bildete im Jahr 2000 die CD-ROM „Lernen aus der Geschichte: Projekte zu Nationalsozialismus und Holocaust in Schule und Jugendarbeit“, die vom Verein „Fördergesellschaft Kulturelle Bildung e.V.“ entwickelt wurde. Sie ermöglichte erstmals einen differenzierten Blick auf die Projektarbeit zum Nationalsozialismus in deutschen Klassenzimmern und Jugendeinrichtungen. Die Benennung der Mitglieder der Fachkommission und der unterstützenden Institutionen finden Sie im unteren Abschnitt des Impressums.
In den Folgejahren wurde das Portal thematisch erweitert und sowohl technisch als auch konzeptionell fortlaufend erneuert. So entstand im Jahr 2005 der Newsletter, der seine Bezieherinnen und Bezieher aktuell und zeitgemäß informiert. Im August 2008 wechselte die Trägerschaft des Portals vom Bonner Verein „Kulturelle Bildung e.V.“ zu „Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.“ (früher „Lernen aus der Geschichte e.V.“) nach Berlin. In diesem Jahr wurden wir auch für den „European E-Learning Award“ nominiert. Beim Relaunch, der im April 2010 fertig erstelllt wurde, wurden über 4.500 Beiträge des alten Portals in das neue integriert, das aktuell ca. 5.000 Beiträge umfasst. Aus unserem Berliner Büro informiert seit Januar 2010 ein monatlich und seit 2023 zweimonatlich erscheinendes Magazin unsere Nutzerinnen und Nutzer über Entwicklungen im Bereich der historisch-politischen Bildung. Mit dem Magazin möchten wir aktuelle und auch abseits liegende Themen reflektieren, mit Ihnen diskutieren und Ihnen damit neue Impulse für die historisch-politische Bildung geben.
Im Jahr 2013 wurde der Verein „Lernen aus der Geschichte“ umbenannt in „Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V“. Damit wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass wir unser Arbeitsfeld, über das Portal hinausgehen, erweitert haben. Mehr zu unserer Arbeit erfahren Sie auf unserer Vereinshomepage.

