Geschichtspolitik
Erinnern als Staatsräson? Deutsche Erinnerungskultur und israelische Perspektiven auf das Gedenken an die Shoah
Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz lädt ein zur Gedenk- und Gesprächsveranstaltung
Orte des Gedenkens an rechtsradikale Gewalt − im Gespräch mit Johann Henningsen über den Pogrom in Rostock-Lichtenhagen
Johann Henningsen spricht im Interview über den Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992 und wie das Gedenken daran im Rostocker Stadtraum ausgehandelt wurde.
Tagung: „Ami go home“? Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945
Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz lädt ein zur Tagung.
Der 8. März – ein besonderer Feiertag in Berlin
Wie es im Land Berlin 2019 zur Festlegung des Internationalen Frauentags am 8. März als gesetzlichem Feiertag kam, schildert uns Claudia von Gélieu aus erster Hand. Sie war selbst Teil der erfolgreichen...
„Unwürdige Opfer“: Ein- und Ausschlüsse in der deutschen Erinnerungskultur
Insa Eschebach analysiert die Gedenkpraxis seit der Weimarer Republik mit Blick auf Ein- und Ausschlüsse. Sie zeigt, dass auch nach 1945 nicht alle Toten in die kollektive Erinnerung an Krieg und...
Der Tag der Deutschen Einheit – Herausforderungen und Chancen für das schulische Lernen
Markus Drüding lotet die Möglichkeiten des Tags der Deutschen Einheit für die Bildungsarbeit aus. Er betont, dass dieser Tag keine klassische Gründungsgeschichte bereithält – eine Chance für Schüler*innen, an diesem Tag...
Kann der weg? Eine Problemgeschichte des Tags der Deutschen Einheit
Saskia Handro führt in die Geschichte des Tags der Deutschen Einheit ein. Sie diskutiert wesentliche Argumente der Kritik an diesem umstrittenen Feiertag und zeigt, wie sich seine Feierpraxis verändert hat.
Vorwort
Katharina Hochmuth, Leiterin des Arbeitsbereichs Schulische Bildungsarbeit bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Treue zum Vaterland, Heldenmut und Todesverachtung. Männlichkeit und Militär
Sylka Scholz führt aus, wie militarisierte Männlichkeit seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert in Deutschland hegemonial wurde. Während dieses Ideal nach 1945 noch gesellschaftlich diskreditiert war, erlebt es durch rechte und...
80 Jahre danach. Der Zweite Weltkrieg in der europäischen Erinnerung
Jost Dülffer gibt uns einen Überblick über die Praxis der Erinnerung in west- und osteuropäischen Ländern. Die Tradition, an die „für das Vaterland gefallenen“ Soldaten zu erinnern, stellte in den Nachkriegsjahrzehnten...