Unternehmen „Magnesit“

, ,

Projektbeschreibung

Unter dem Decknamen "Magnesit" wurde zwischen Oktober von 1944 und April 1945 von rund 800 Häftlingen aus dem KZ Dachau ein vier Kilometer langes Stollensystem gebaut. In diesen Stollen sollten die bombardierten Friedrichshafener Industrieunternehmen, die im Zweiten Weltkrieg Rüstungsgüter herstellten (Luftschiffbau Zeppelin, Maybach, Dornier und Zahnradfabrik) unterirdisch "bombensicher" verlagert werden. Mindestens 168 Häftlinge überlebten Haft und Arbeitsbedingungen nicht. 97 von ihnen sind auf dem KZ-Friedhof Birnau begraben.

Der größte Teil des Stollens ist heute weiterhin zugänglich. Etwa 3,6 km sind noch begehbar, 2,5 km mit dem Pkw und 1,5 km mit Lkw befahrbar. Heute dient der Stollen teilweise als Bootslager und fast nichts erinnert mehr an die Zeit des Baus des Stollens.

Schüler/innen der Realschule Überlingen recherchierten und dokumentierten die Geschichte des Stollens während und nach dem Zweiten Weltkrieges unter der Projektleitung des Dipl. Pädagogen Werner Bux. Ergänzt wird das umfangreiche und ansprechend aufbereitete Informationsangebot durch die Möglichkeit einer virtuellen Führung um und im Stollen.

Bibliographie

Weiterführende Links

Nach oben scrollen
Lernen aus der Geschichte
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

Weitere Informationen zu unseren Datenschutzrichtlinien finden Sie hier.