Spurensuche – Die jüdischen Schülerinnen am Maria-Theresia-Gymnasium

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Seit 2003 haben sich Schülerinnen und Schüler des Augsburger Maria-Theresia-Gymnasiums mit dem Thema "Die jüdischen Schülerinnen am Maria-Theresia-Gymnasium und die Zeit des Nationalsozialismus" beschäftigt. Anhand der vollständig erhaltenen Jahrgangsberichte, die sie auf dem Dachboden der Schule fanden, sind sie der Geschichte von über 200 jüdischen Mitschülerinnen nachgegangen.

Die Ergebnisse des Projekts fanden ihren Abschluss in einer Ausstellung, die bereits drei Stationen absolviert hat und an weiteren Orten gezeigt werden soll. Im Mittelpunkt der Präsentation steht der Lebensweg von Marianne Weil, die zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester 1942 nach Auschwitz deportiert und 1946 für tot erklärt wurde. Die Projektgruppe ist einer der Preisträger des Viktor-Klemperer Wettbewerbs 2005 und des Bebo-Wager-Preises 2006.

Die vom Haus der Bayerischen Geschichte initiierte Internetdokumentation http://www.spurensuche.hdbg.de gibt einen Eindruck von der Ausstellung und bietet alle 200 Biografien mit Text und Fotografien sowie zahlreiche Bild- und Archivdokumente zur Geschichte der Schule in der NS-Zeit, Zeitzeugengespräche, Briefe und Erinnerungen, berührende Dokumente aus der Schulzeit der Mädchen, die in der Chronologie der zunehmenden Ausgrenzung und Entrechtung von besonderer Aussagekraft sind. Eine ausführliche Linkliste vervollständigt das Angebot. In Planung ist auch eine englische Variante der Website.

Bibliographie

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