Zur Diskussion um Arendts „Eichmann in Jerusalem“

Die New York Times veröffentlichte im Zuge der Diskussion um den kommenden Prozess gegen Saddam Hussein eine Rückschau auf Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ sowie die Besprechung des Buches

Die New York Times veröffentlichte im Zuge der Diskussion um den kommenden Prozess gegen Saddam Hussein eine Rückschau auf Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ sowie die Besprechung des Buches in der New York Times vom 19.05.1963.
In dieser Besprechung werden die zentralen umstrittenen Punkte von Arendts Buch bereits herausgehoben:
Was wusste Eichmann von der Vernichtung der europäischen Juden? Lässt sich dieses „Wissen“ nur für diejenigen feststellen, welche die Menschen in den Lagern vernichteten, oder auch diejenigen, die den bürokratischen Ablauf der Vernichtung organisierten? Ist den Juden eine Mitschuld an der Vernichtung zuzusprechen, weil sie unter Zwang mit den Deutschen kooperierten?

Unter dem Aspekt der Diskussion von Schuld bzw. Unschuld in Abhängigkeit von direkter Tatbeteiligung vs. einer „Schreibtischtäterschaft“ ist dieser Artikel eine interessante Quelle für fächerübergreifenden Unterricht Englisch/ Geschichte/ Politische Bildung.

Der Artikel ist zu finden unter:
http://www.nytimes.com/images/2004/10/17/books/eichmann-in-jerusalem-original-review.pdf

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