Baudenkmäler des „Großdeutschen Reichs“

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Ab 1943 ließ das NS-Propagandaministerium etwa 40.000 Wand- und Deckengemälde von 480 Bauwerken in Deutschland und den besetzten Gebieten fotografieren. Seit Monaten wurden deutsche Städte bombardiert, die Nazis sahen die deutschen Kulturgüter bedroht. Während man mobile Kulturgüter wie Skulpturen, Bilder oder Möbel auslagerte oder ummantelte, war dies für die Innengestaltung von Bauten unmöglich. So wurde, auf Anregung oder zumindest mit der Billigung der NS-Eliten, mit einer umfangreichen Dokumentation von bedeutenden Freskenzyklen und Wanddekorationen in Kirchen, Klöstern, Schlössern und anderen Profanbauten begonnen.

Unter der Adresse http://www.zi.fotothek.org präsentiert das Münchner Zentralinstitut für Kunstgeschichte neben den Bildern auch Informationen zu Genese und Verlauf dieses Projekts (Menüpunkt "Geschichte"). Das Material ist in einer Datenbank nach kunsthistorischen Gesichtspunkten erschlossen. Drei verschiedene Zugänge stehen zur Verfügung: die Suche mit einem Künstlernamen (Künstlersuche), die Suche mit einem Ortsnamen (Ortssuche) und die Mehrfeldsuche (Indexsuche) in der mit einer Kombination mehreren Kriterien gesucht werden kann. Wegen der langen Ladezeiten brauchen Benutzer/innen dieser Website etwas Geduld.

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