Zeitzeugengespräch mit Margrit Wreschner-Rustow

Datum: 
28. April 2011
Ort oder Sender: 

Berlin

Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht"

Margrit Wreschner-Rustow (*1925) aus Frankfurt/Main zählt zu den wenigen jüdischen Verfolgten, die von einer Begegnung mit dem SS-Ober­sturmbannführer Adolf Eichmann, dem »Spediteur des Todes«, berichten können. Sie hatte mit ihrer Schwester Charlotte die Lager Westerbork und Ravensbrück überlebt, als Eichmann sie Anfang 1945 im Ghetto Theresienstadt einem Verhör unterzog – über ihre Kenntnisse der deutschen Verbrechen. Margrit Wreschner-Rustow lebt seit 1947 in New York und war als Psychologin tätig.

Programm (Beginn 18 Uhr)

Begrüßung
Dr. Milan Cˇoupek, Gesandter der Tschechischen Republik

Grußwort
Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung »Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht«

Gespräch
Margrit Wreschner-Rustow und Dr. Christian Staffa, Geschäftsführer Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.

Veranstaltungsort
Tschechische Botschaft
Wilhelmstraße 44
10117 Berlin
Anmeldung

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info [at] stiftung-denkmal [dot] de oder telefonisch +49 030 26 39 43 – 0 bis spätestens 21. April 2011 an.

"Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht" ist eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Sie ist bis zum 18. September 2011 täglich von 10 bis 20 Uhr im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin, zu sehen.