Omas Pole - Zwangsarbeit in Sachsen

Datum: 
25. März 2011 - 27. März 2011
Ort oder Sender: 

Dresden / Roßwein

Das Ausmaß der Zwangsarbeit wird bis heute von vielen unterschätzt. “Omas Pole” gilt nicht als Zwangsarbeiter, sondern als "Fremdarbeiter". Tatsächlich war die Situation von Zwangsarbeitern je nach Herkunft und Arbeitsort sehr verschieden. In Sachsen waren Menschen aus Polen, Italien und anderen Ländern, aber vor allem die russischen Kriegsgefangenen von Zwangsarbeit betroffen. Die Opfergruppen  werden bis heute sehr unterschiedlich behandelt.

Auf diesem Reiseseminar  wollen wir auf Spurensuche gehen und uns einzelne Einsatzorte ansehen, aber auch mehr erfahren über den Arbeitsalltag der Menschen damals und das Schicksal dieser Menschen nach der Rückkehr in ihre Heimatländer.

Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Politischen Memoriale Mecklenburg-Vorpommern, der Hochschule Mittweida/Roßwein und der Brücke/Most-Stiftung statt.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.