Auschwitz und Staatssicherheit - Strafverfolgung, Propaganda und Geheimhaltung in der DDR

Datum: 
24. Januar 2019
Ort oder Sender: 

Berlin

Das Vernichtungslager Auschwitz steht wie kein anderes Konzentrationslager für den industriell organisierten Massenmord an den europäischen Juden. Eine schwere Hypothek für beide deutsche Nachkriegsstaaten. Die DDR-Führung sah die Verantwortung für die in Auschwitz begangenen Verbrechen jedoch vor allem in der Bundesrepublik – als Rechtsnachfolger des „Dritten Reiches“.

Einerseits wurden Strafprozesse geführt und für die Propaganda genutzt, wie im Fall des SS-Arztes Horst Fischer. Andererseits hielt die Staatssicherheit Informationen über NS-Täter unter Verschluss. Eine neue Studie von Henry Leide (BStU) zeigt anhand von Stasi-Unterlagen, wie widersprüchlich der Umgang mit diesem Personenkreis war.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer unter "Download".

Datum

Donnerstag, 24.01.2019, 18:30 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
10365 Berlin-Lichtenberg