Geschichte entschlüsseln - Alte Schriften in den Stasi-Akten

Datum: 
25. April 2017
Ort oder Sender: 

Berlin

111 Aktenkilometer, Tausende Foto-, Film- und Tonaufnahmen – das gehört zum Erbe des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Es dokumentiert die Herrschaftsmethoden im DDR-Staat, geplantes und begangenes Unrecht der Stasi, sind aber auch Zeugnis für Zivilcourage und Widerstand.

Die Veranstaltungsreihe „Quelle: Stasi-Unterlagen-Archiv“ präsentiert Geschichten aus diesen Unterlagen. Archivare, Rechercheure und Forscher erläutern die Arbeit mit dem Archivgut der DDR- Geheimpolizei.

Zu jeder Veranstaltung gehören themenbezogene Führungen durch das Stasi-Unterlagen-Archiv oder über das Gelände der Stasi-Zentrale.

Im Stasi-Unterlagen-Archiv existieren zahlreiche Unterlagen, die handschriftlich erstellt wurden. Akten aus der Anfangszeit der Stasi sind zum Teil noch in deutscher Kurrentschrift verfasst.

Der Archivar Haiko Hoffmann (BStU) entschlüsselt diese Quellen. Er gibt Einblicke ins Spezialgebiet der Paläografie als historische Hilfswissenschaft und wie sie in der Praxis Anwendung findet. Im Anschluss folgt eine Führung durch das Stasi-Unterlagen-Archiv. 

 

Datum

Dienstag 25. Juni 2017, 18.00 Uhr

Die weiteren Termine der Veranstaltungsreihe finden Sie im Flyer unter "Download".

Ort

Stasi-Zentrale
„Haus 22“
Ruschestraße 103
10365 Berlin-Lichtenberg

Veranstalter

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik