Film und Gespräch „Klänge des Verschweigens“

Datum: 
14. März 2017
Ort oder Sender: 

Berlin

Der Dokumentar lm „Klänge des Verschweigens“ erzählt die Geschichte des schwulen Musikers und Rosa-Winkel-Trägers Willi Heckmann.

Als der Filmemacher Klaus Stanjek erfährt, dass sein Lieblingsonkel Willi wegen seiner sexuellen Orientierung acht Jahre im KZ interniert war, bricht eine Familienfassade jäh in sich zusammen. Aus dem Nebel der Erinnerung entwickelt sich eine ergreifende Spurensuche. Dokumentarische Gestaltungsmittel treffen dabei auf Animation und Compositing. Der preisgekrönte Dokumentarfilm über die Verfolgung und Ächtung von Homosexuellen im nationalsozialistischen Deutschland und der Nachkriegszeit macht die Dynamiken des Verdrehens und Verdrängens der Wahrheit in deutschen Familien sichtbar.

Programm

Begrüßung: Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ

Filmvorführung: „Klänge des Verschweigens" (D 2012, Regie: Klaus Stanjek, 90 Min.)

Filmgespräch: Klaus Stanjek, Regisseur

Knut Elstermann (Moderation)

Stehempfang 

Ort

Dienstag, 14. März 2017, 19.00 Uhr

Ort

Kino Central
Rosenthaler Straße 39
2. Hinterhof
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung bis zum 13. März 2017 ist erforderlich.

Veronika Sellner
Stiftung EVZ
Tel.: 030 25 92 97-49
Fax: 030 25 92 97-11
E-Mail: veranstaltungen [at] stiftung-evz [dot] de