Vernissage: "Von Papenburg nach Neuruppin - Zyklus für Maria". Erinnerung an die Opfer der NS-„Euthanasie“ mit Gemälden von Hannah Bischof

Datum: 
26. Januar 2017
Ort oder Sender: 

Berlin

Maria Eissing wurde 1905 in Papenburg an der Ems geboren. Mit 17 Jahren wird bei ihr sogenannter „Jugendirrsinn“ diagnostiziert und stationär behan- delt. 1927 heiratet sie Josef Fenski, das Paar bekommt drei Kinder und lebt in Berlin. Im Juni 1939 wird sie wegen „Schizophrenie“ ins Krankenhaus Herzberge in Berlin-Lichtenberg eingewiesen. Am 14. August 1941 wird Maria Fenski mit einem Sammeltransport von dort nach Neuruppin verlegt. Am 7. August 1942 stirbt sie in der Landesanstalt Neuruppin. Die of zielle Todesursache ist „Herzmuskelentartung“, tatsächlich stirbt sie als Opfer der „T4-Aktion“ der Nationalsozialisten mit nur noch 42 Kilo den Hungertod.

Hannah Bischof, geboren 1960 in Berlin, ist zu den Orten, die im Leben ihrer Großmutter wichtig waren, gereist. Jede Lebensstation hat die Ma- lerin künstlerisch aufgegriffen: in 16 Gemälden und elf Schwarz-Weiß- Fotogra en. Der Zyklus „Von Papenburg nach Neuruppin“ spürt dem Leben, den Freuden und den Ängsten von Maria Fenski nach. 

Datum

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19.00 Uhr

Ort

Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Lindenstraße 20–25
10969 Berlin

Anmeldung bis zum 25. Januar 2017 erbeten.

Veronika Sellner
Stiftung EVZ
Tel.: 030 25 92 97-49
Fax: 030 25 92 97-11
E-Mail: veranstaltungen [at] stiftung-evz [dot] de 

Die Ausstellung ist bis zum 24. März 2017 montags bis donnerstags von 10 Uhr bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung im Foyer der Stiftung EVZ zu sehen. 

Programm

Begrüßung: Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ

Einführung und Rundgang: Hannah Bischof, Malerin

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