Zwischen allen Fronten. Die Italienischen Militärinternierten in deutschem Gewahrsam

Datum: 
28. November 2016
Ort oder Sender: 

Berlin

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943 -1945“ lädt das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Sie herzlich zur nächsten Veranstaltung ein:

Es war ein Tiefpunkt deutsch-italienischer Beziehungen, als nach dem Waffenstillstand vom 8. September 1943 zwischen der Regierung Badoglio und den Alliierten etwa 800 000 italienische Soldaten von der Wehrmacht rücksichtslos entwaffnet wurden. Etwa 600 000 von ihnen wurden nach Deutschland deportiert und dort als sogenannte Militärinternierte bis zum Untergang des 'Dritten Reiches' als Zwangsarbeiter ausgebeutet. Da sie nicht zur italienischen Resistenza gehört hatten, fanden sie nach dem Kriegsende in Italien lange Zeit kaum Beachtung. In Deutschland wurde ihr Schicksal erst recht ignoriert. Ihr langer Weg zur Anerkennung ist das Thema des Vortrages.

Programm

Begrüßung und Moderation: Dr. Christine Glauning

Vortrag: Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schieder

Anschließend: Rundgang durch die Ausstellung und Imbiß

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schieder (Köln) lehrte an den Universitäten Trier und Köln als Professor für Neuere und neueste Geschichte. Er hat einen Ehrendoktor der Universität Bologna und war deutscher Vorsitzender der Deutsch-Italienischen Historikerkommission

Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Datum

28. November 2016

Ort

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Straße 5
12439 Berlin

Die Ausstellungen sind am 28. November bis 21 Uhr geöffnet.