Spurensuche - Deutsch-ukrainische Perspektiven auf das Konzentrationslager Flossenbürg

Datum: 
25. September 2016 - 01. Oktober 2016
Ort oder Sender: 

Flossenbürg

Rund 100.000 Häftlinge hielt die SS im KZ Flossenbürg und seinen Außenlagern gefangen. Die große Mehrheit stammte aus den im Krieg besetzten Gebieten. Von den insgesamt 100.000 Gefangenen aus 50 Ländern überlebten nachweislich mindestens 30.000 nicht. In der Zeit nach der Befreiung am 23. April 1945 wurden weite Teile des ehemaligen KZ-Geländes gezielt nachgenutzt, zerstört und bebaut. Erst seit wenigen Jahren informieren zwei Dauerausstellungen und weitere Angebote der Gedenkstätte über die Geschichte des historischen Ortes bis in die Gegenwart.

Das Programm

Der Nationalsozialismus forderte in zahlreichen Ländern Opfer. Unter den 100.000 Gefangenen des KZ-Komplexes Flossenbürg aus unterschiedlichen Nationen befanden sich auch Tausende ukrainische und deutsche Häftlinge. Die Geschichte beider Länder ist durch den deutschen Angriffskrieg verbunden. Das Programm geht dieser Geschichte und der Erinnerung daran am Beispiel des KZ Flossenbürg nach. Welche Sicht haben wir heute auf die Ereignisse zwischen 1933 und 1945? Wie ent- stand und entwickelte sich der historische Ort bis in die Gegenwart? Wer waren die Menschen, die an diesem Haftort gefangen waren? Und wie erinnerten sich die Überlebenden des Konzentrationslagers nach ihrer Befreiung? Die Gruppe macht sich auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen. Und mit einer gemeinsam gestalteten Ausstellung für das Bildungszentrum der Gedenkstätte hinterlassen die Teilnehmer_innen schließlich selbst Spuren am historischen Ort.  

Weitere Informationen finden Sie im Flyer unter "Download".

Datum

25. September - 1. Oktober 2016

Ort

Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Gedächtnisallee 5
D-92696 Flossenbürg