Inklusion - ein Thema für die gedenkstättenpädagogische Arbeit in Niedersachsen ?!

Datum: 
21. November 2014
Ort oder Sender: 

Hannover

Inklusion ist derzeit in aller Munde. Was aber bedeutet der Begriff? Welches Gesellschaftsverständnis liegt diesem Begriff zugrunde? Auf welche pädagogische Praxis zielt Inklusion ab? Und hat sie damit auch eine Bedeutung für die gedenkstättenpädagogische Arbeit? Diesen und anderen Fragen möchte die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten im Rahmen der Veranstaltung nachgehen. 

Anhand von einführenden Vorträgen, die die theoretischen Grundlagen beleuchten, wollen wir in die Diskussion einsteigen. Darauf aufbauend folgen Beispiele aus der Praxis, die aufzeigen, auf welch unterschiedliche Art und Weise „inklusive“ Elemente in die Gedenkstättenarbeit aufgenommen werden können. 

Daneben soll die Veranstaltung aber auch Raum für den Erfahrungsaustausch bieten. Auf diese Weise entsteht eine Bestandsaufnahme der aktuell in den Gedenkstätten geführten Diskussionen, aber auch der Fragen, Befürchtungen und Wünsche.  

Die Veranstaltung richtet sich an feste, freie und ehrenamtliche Mitarbeiter_innen in Gedenkstätten, Multiplikator_innen in Schulen und in der außerschulischen Bildungsarbeit. 

Programm 

10 Uhr Begrüßung   

Grußwort der Niedersächsischen Kultusministerin

Grußwort der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten  

Einführungsvorträge

Was heißt „Inklusion“? Begriffsbestimmung und öffentliche Wahrnehmungen, Prof. Dr. Swantje Köbsell, Alice Salomon Hochschule Berlin  

Zum Stand der Umsetzung inklusiver Bildung in Niedersachsen, Prof. Dr. Claudia Schomaker, Leibniz Universität Hannover  

13 Uhr Mittagspause mit vegetarischem Imbiss  

14 Uhr  Reflexionen und Gedanken zu den Einführungsvorträgen aus gedenkstättenpädagogischer Perspektive. Hedwig Thelen, Gedenkstätte „Alte Pathologie“ Wehnen 

Beiträge aus der Gedenkstättenpraxis

Inklusive Gedenkstättenpädagogik, Petra Oelsner, Euthanasiegedenkstätte Brandenburg (angefragt)  

Barrierefreiheit am Gedenk- und Informationsort „Tiergartenstraße 4“ in Berlin, Dr. Petra Fuchs, wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Erkenntnistransferprojektes „Erinnern heißt gedenken und informieren“  

Binnendifferenzierung und Leichte Sprache – ist das schon Inklusion? Austausch und Diskussion über Erfahrungen und Erwartungen, Hedwig Thelen, Gedenkstätte „Alte Pathologie“ Wehnen

Katrin Unger und Christian Wolpers, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten        

Perspektiven und Ausblick 2015

18 Uhr Ende der Veranstaltung 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Zahl der Teilnehmer_innen ist begrenzt.

Um verbindliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse und Institution wird bis zum 17. November per Mail an

Information [dot] Bergen-Belsen [at] stiftung-ng [dot] de
Telefon +49 (0)5051-4759-0

gebeten.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte bei der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten an

Katrin Unger
Mail: Katrin [dot] Unger [at] stiftung-ng [dot] de und
Christian Wolpers
Mail: Christian [dot] Wolpers [at] stiftung-ng [dot] de

Datum

21. November 2014, 10.00 - 18.00 Uhr      

Ort

Freizeitheim Linden
Hannover
Windheimstraße 4