Theateraufführungen von "Ännes letzte Reise". Ein Theaterstück zum Thema 'Euthanasie' im Nationalsozialismus für ein Publikum ab 14 Jahren

Datum: 
11. März 2014
Ort oder Sender: 

Berlin

Änne Lehnkering wird 1915 in Oberhausen geboren. Schon als kleines Mädchen, so steht es in ihren Akten, ist sie ängstlich und nervös. Gemäß der NS-Rassenhygiene wird sie als „erbminderwertige Ballastexistenz“ verfolgt. Von 1936 bis 1940 ist sie Patientin der Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau. Am 7. März 1940 wird sie im Zuge der T4-Aktion als „lebensunwerter“ Mensch in Grafeneck ermordet. „Ännes letzte Reise“, inszeniert und aufgeführt vom Theater mini-art (Bedburg-Hau, Niederrhein), wurde mehrfach ausgezeichnet. Das Theaterstück zum Thema „Euthanasie“ im Nationalsozialismus ist eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes Thema.

Programm

  • Begrüßung und Moderation: Dr. Ralf Possekel/Sonja Böhme, Stiftung EVZ
  • Theateraufführung (60 Min.)
  • Publikumsgespräch mit Crischa Ohler (Schauspielerin), Sjef van der Linden (Schauspieler), Sigrid Falkenstein (Nichte von Änne Lehnkering)
  • Stehempfang

Datum

Dienstag, 11. März 2014, 11 Uhr (Schulvorstellung)
Dienstag, 11. März 2014, 19 Uhr

Ort

TİYATROM – Türkisches Theater Berlin
Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin

 

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung bis zum 4. März 2014 erforderlich bei

Veronika Sellner
Stiftung EVZ
Tel.: 030 25 92 97-49
Fax: 030 25 92 97-11
E-Mail: veranstaltungen [at] stiftung-evz [dot] de
www.stiftung-evz.de