Die verlorene und wiedergewonnene Landschaft - Grenzräume als Freiräume

Datum: 
23. September 2013
Ort oder Sender: 

Dresden

Filmvorführung und Gespräch

Grenzregionen engen ein, bieten aber auch Freiräume: die entsiedelten Gebiete der Lausitz, Nordböhmens oder Niederschlesiens bieten dafür gute Beispiele. Menschen entdecken diese Landschaften, die sich die Natur teils zurückerobert hat. Sie füllen sie mit neuem Leben und nehmen Rücksicht auf das was war. Nicht zuletzt geht es auch um Selbstverwirklichung, bei vielen auch um Freiheit – was besonders paradox klingen mag, in einem zusammenwachsenden Europa, aber auch als Pionierleistung anzuerkennen ist.

Der im Rahmen des CENTRAL EUROPE Projektes TransEcoNet entstandene Dokumentarfilm „Die verlorene und wiedergewonnen Landschaft“ zeigt Lebensgeschichten von Menschen und Landschaften in den tschechisch-deutsch-polnischen Grenzgebieten. Okkupation, Krieg, Aussiedlung, Zerstörung der Landschaft durch den Kohleabbau, Undurchdringbarkeit der Grenze - diese Grenzereignisse werden von Menschen, die durch ihre Lebensweise die Landschaft wieder in Harmonie bringen, reflektiert. 

Die Regisseurin Lenka Ovčáčková wird gemeinsam mit Menschen aus der Grenzregion anwesend sein. Nach dem Zeigen des Films werden die drei Referenten über das Leben und Erleben der Grenzregion und nicht zuletzt über die Frage mit dem Publikum ins Gespräch kommen: Wie wollen wir leben?

Der Eintritt ist frei.

Datum und Uhrzeit

23. September 2013, 19.00 Uhr

Ort

Brücke-Villa
Reinhold-Becker Str. 5
01277 Dresden

Weitere Informationen auf www.bmst.eu, auf facebook oder bei

Susanne Gärtner
E-Mail: s [dot] gaertner [at] bmst [dot] eu
Tel.: 0351-43314224