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Bereits vor 1933 diskriminierender Sammelbegriff für Bettler, Fürsorgeempfänger, Obdachlose, Zuhälter, Prostituierte, auch HomosexuelleHomosexualität, bereits vor dem NS kriminalisiert, galt nach der NS-Ideologie als der Bevölkerungspolitik schädliche, zu bekämpfende "Entartung". Die Verfolgung setzte in den eigenen Reihen der NSDAP 1934 mit dem "Röhm-Putsch"(SA) ein. Ein von Himmler in der Zentrale der Gestapo eingerichtetes "Sonderdezernat Homosexualität" organisierte die Erfassung. Tausende homosexuelle Männer wurden inhaftiert, z. T. kastriert und in KZ ermordet. Der rosa Winkel kennzeichnete H. in den KZ. Es gibt keinen Beleg darüber, dass lesbische Frauen aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt und inhaftiert wurden. und "ZigeunerDie Sammelbezeichnung "Zigeuner", für die ethnische Minderheit der Sinti und  Roma gilt als diskriminierend. Sinti und Roma, die bekanntesten der 5 Hauptgruppen, kamen als Migranten aus Indien. Seit über 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa. Sie sind meist katholische Christen, die balkanischen Roma häufig Muslime. Die Sinti und Roma sind oft über Generationen in ihren Heimatorten verwurzelt. Von den Nationalsozialisten wurden sie wie die Juden aus rassistischen Gründen verfolgt. Nach Schätzungen wurden ca. 500.000 in KZ, Ghettos und durch Massenerschießungen im Zweiten Weltkrieg ermordet." sowie sonstige nach rassenideologischen und kriminalpolizeilichen Kriterien als "gemeinschaftsunfähig" definierte soziale Minderheitern. Tausende als "asozial" geltende Menschen wurden von der Kriminalpolizei auf Grund des Erlasses zur "vorbeugenden Verbrechensbekämpfung" vom 14. 12. 1937 verhaftet, in KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. inhaftiert, viele zwangssterilisiert oder im Rahmen der "EuthanasieMit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZ-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4 in den "Euthanasie"-Anstalten." ermordet.