Im 20. Jahr nach der Deutschen Einheit beschäftigt sich das bundesweite Gedenkstättenseminar mit den Perspektiven der Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.
Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Vergangenheiten und Erinnerungskulturen stellt die historisch-politische Bildung vor neue Fragen und besondere Herausforderungen. In diesem Seminar soll es um die aktuellen Fragenstellungen der Erinnerungs- und Geschichtspolitik sowie ihre Auswirkungen auf die historisch-politische Bildung gehen. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: Wie gehen wir mit Orten mit einer mehrfachen Vergangenheit um? Was heißt mehrfache Geschichtsaufarbeitung für die historisch-politische Bildung und praktische Gedenkstättenarbeit? Und was bedeuten die deutschen Vergangenheiten für die Geschichtsvermittlung in einer Einwanderungsgesellschaft?
Anmeldeschluss: 10. September 2010
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Veranstalter
Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn; Politische Memoriale e.V., Mecklenburg-Vorpommern; Stiftung Topographie des Terrors, Berlin in Zusammenarbeit mit Gegen Vergessen - Für demokratie e.V., Berlin

