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Podcast

Podcasts zum Thema Zwangsarbeit

Podcast der Deutschen Welle anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Stiftung EVZ
Zwischen 2001 und 2007 zahlte die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ Entschädigungen an Zwangsarbeiter aus fast 100 Ländern. Die Opfer der Zwangsarbeit bekamen zwischen 2500 und 7500 Euro. Der Weg zur Entstehung der Stiftung war schwierig, gesäumt von Sammelklagen und zähen Verhandlungen. Für viele Betroffene kamen die Entschädigungen zu spät. Russische Kriegsgefangene gingen sogar ganz leer aus – obwohl Historiker auch sie als Zwangsarbeiter bezeichnen. Zehn Jahre Zwangsarbeiterstiftung – eine kritische Bilanz der Deutschen Welle.

Zum Beitrag der Deutschen Welle.

 

Interview aus dem Seminar „Schriftzeugnisse und Theater“
Im Mai 2009 fand in Leipzig das Seminar "Schriftzeugnisse und Theater" in der Seminarreihe "Bildungsarbeit mit Zeugnissen" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" statt. Thematische Schwerpunkte des Seminars bildeten die methodischen Zugänge zu schriftlichen Zeugnissen von Opfern des HolocaustDer Begriff Holocaust  kommt aus dem Griechischen, bedeutet "vollständig verbrannt" und bezeichnet den Völkermord an den 6 Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Dieser Völkermord zielte auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden. Er wurde mit dem staatlich propagierten Antisemitismus begründet und im Zweiten Weltkrieg seit 1941 systematisch, ab 1942 auch mit industriellen Methoden durchgeführt. und der Zwangsarbeit, die in den Jahren der Verfolgung bzw. Haft und Verschleppung entstanden sind.

Hier finden Sie das Interview mit Thomas Lange.

 

Podcast des freien Radios Corax (Halle) über die Ausstellung „Im Totaleinsatz“ in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Die Thüringer KZKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos.-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zeigt noch bis zum 5. Januar 2011 die Sonderausstellung „Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für das Dritte Reich“. Ausgestellt werden Fotos und persönliche Dokumente, die einen Eindruck über die Situation im „Protektorat Böhmen und Mähren“ vermitteln. Kurz nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch Nazi-Deutschland im März 1939 begannen die deutschen Behörden, Arbeitskräfte für Deutschland zu rekrutierten. Der Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner berichtet im Interview über die aktuelle Ausstellung und die Aufgaben von Gedenkstätten im Wandel der Zeiten und Erinnerungskultur.

Zum Interview auf Radio Corax.

Mehr Informationen zur Ausstellung „Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für das Dritte Reich“ finden Sie hier.