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Belzec, Sobibór, Treblinka, Majdanek

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Unter der Adresse http://www.deathcamps.org finden sich umfangreiche englischsprachige sowie überwiegend ins Deutsche übersetzte Informationen, historische Schriftdokumente, Fotomaterialien und Karten über die „Aktion ReinhardNicht eindeutig geklärte, allgemein auf Reinhard Heydrich bezogene Tarnbezeichnung für die planmäßige Durchführung der "Endlösung" durch Giftgas in den drei speziell eingerichteten Todeslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Zwischen März 1942 und Oktober 1943 wurden 1,75 Millionen Juden aus Polen und anderen europäischen Ländern sowie Tausende Sinti und Roma im Rahmen der "Aktion Reinhard" ermordet.“. Unter dieser Bezeichnung planten und vollendeten die Nationalsozialisten die "Endlösung" durch Giftgas in den drei speziell eingerichteten Todeslagern BelzecErstes der drei Vernichtungslager der "Aktion Reinhard" (Sobibór, Treblinka) im besetzten Polen zu Ermordung der Juden. Anfänglich Arbeitslager, wurde Belzec ab November 1941 Vernichtungslager. Die drei Gaskammern wurden mit Kohlenmonoxydabgasen von Dieselmotoren betrieben. Im Juni 1942 Bau neuer Gaskammern mit der Kapazität von jeweils mehr als 1.000 Menschen. Bis Ende 1942 wurden über 600.000 Menschen, überwiegend Juden, aber auch Sinti und Roma, ermordet. Im Frühjahr 1943 Auflösung des Lagers, Beseitigung der Spuren durch Exhumierung und Verbrennung der menschlichen Überreste., Sobibór und TreblinkaNordöstlich von Warschau errichtetes größtes Vernichtungslager der "Aktion Reinhard", nach Belzec und Sobibór im Juni/Juli 1942 zur Steigerung der Tötungskapazitäten errichtet. Von Angehörigen der Aktion T4 geplant, mit SS-Hilfspersonal betriebene Mordstätte für ca. 900.000 Menschen, vor allem Juden aus dem Warschauer Ghetto, dem Bezirk Radom und vielen europäischen Ländern sowie Tausenden Sinti und Roma. Nach dem Aufstand der "Arbeitsjuden" am 2. August 1943 Auflösung, Beseitigung der Spuren, Tarnung des Ortes durch Überbauung mit einem Bauernhof.. Zwischen März 1942 und Oktober 1943 bzw. der „Aktion Erntefest“ am 3. und 4. November 1943 wurden 1,75 Millionen Juden aus Polen und anderen europäischen Ländern sowie Tausende SintiAuch Cinti. Bezeichnung für die im deutschen, west- und mitteleuropäischen Sprachraum seit 1400 lebende nationale Minderheit, die Teil der seit 1979 mit beratendem Status bei der UNO akkreditierten Weltorganisation der "Romani-Union" ist. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von der Herkunft aus der nordindischen Region Sindh ab. Die ca. 40.000 heute in Deutschland lebenden deutschen Sinti, deren Vorfahren schon seit mehr als 500 Jahren hier ansässig waren, unterscheiden sich von den Roma durch sprachliche Unterschiede (Dialekte und Lehnwörter) und kulturelle Traditionen ("Zigeuner" Romanes). und RomaDie Sammelbezeichnung "Zigeuner", für die ethnische Minderheit der Sinti und  Roma gilt als diskriminierend. Sinti und Roma, die bekanntesten der 5 Hauptgruppen, kamen als Migranten aus Indien. Seit über 600 Jahren leben Sinti und Roma in Europa. Sie sind meist katholische Christen, die balkanischen Roma häufig Muslime. Die Sinti und Roma sind oft über Generationen in ihren Heimatorten verwurzelt. Von den Nationalsozialisten wurden sie wie die Juden aus rassistischen Gründen verfolgt. Nach Schätzungen wurden ca. 500.000 in KZ, Ghettos und durch Massenerschießungen im Zweiten Weltkrieg ermordet. im Rahmen der "Aktion Reinhard" ermordet.

Über das Portal finden sich Einzelseiten, die den Vernichtungslagern Belzec, Sobibór, Treblinka sowie dem KonzentrationslagerKonzentrationslager (NS- Abkürzung: KL), nach 1933 eingerichtet zur Ausschaltung politischer Gegner, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Isolierung und Vernichtung unerwünschter sozialer, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie Kriegsgefangener. Der SS unterstellt, waren die Lager der ordentlichen Rechtsprechung entzogen. Der Tod von Millionen Menschen durch unzureichende Ernährung und Unterbringung, durch Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen war beabsichtigt. Bis 1945 gab es im NS-Machtbereich tausende Lager, Nebenlager und Außenkommandos. MajdanekStadt in Ostpolen, nach der deutschen Besetzung im sogenannten Generalgouvernement (GG). Nach Planungen der SS Stützpunkt für ein Imperium im Osten. Ort des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek für Polen und Juden. zugeordnet sind. Darüber hinaus sind Webseiten zu den Themen „Lubliner Hauptquartier der Aktion Reinhard“, „EuthanasieMit dem Aktenzeichen "14f13" als Tarnung bezeichnete Erfassung und Ermordung ca. 20.000 kranker KZ-Häftlinge von April 1941 bis April 1943 durch Personal der Aktion T4 in den "Euthanasie"-Anstalten.“ oder Ghettos abrufbar. Mit den Themenblöcken „EuthanasieGriechisch: leichter, schmerzloser Tod. Im 20. Jh. Begriff für Sterbehilfe. Als "Gnadentod" bzw. Aktion T4 verschleierte Tötung durch Giftgas von über 70.000 körperlich und geistig Behinderten in speziell eingerichteten Tötungsanstalten in Bernburg, Brandenburg, Grafeneck, Hadamar, Hartheim/Linz, Sonnenstein/Pirna zwischen Oktober 1939 und August 1941. Bis 1945 dezentral über 200.000 weitere Opfer durch Giftinjektionen, Nahrungsentzug, Erschießungen, auch Tausende jüdische Patienten, KZ-Häftlinge ("Sonderbehandlung 14f13") und Behinderte in Polen und der Sowjetunion.“, „Aktion Reinhard“ und „La Risiera di San Sabba“ werden die Wege der Täter nachgezeichnet. SS-Männer wie Christian Wirth begannen als Mörder der für lebensunwert befundenen Kranken in HadamarStadt in Hessen bei Limburg. In der 1883 als Armenanstalt gegründeten, ab 1906 zur Unterbringung Geisteskranker genutzten Landes-Heilanstalt wurde 1940 die sechste der "Euthanasie"-Anstalten eingerichtet. Von Januar bis August 1941 wurden 10.072 Menschen in der Gaskammer getötet, bis 1945 weitere 5.000 durch tödliche Medikamente, darunter auch 34 jüdische "Mischlingskinder" in Fürsorgeerziehung sowie 476 Tbc-kranke polnische u. russische Zwangsarbeiterinnen u. -arbeiter. Oktober 1945 erster US-Militärgerichtsprozess gegen das Anstaltspersonal, 1947 dt. ziviler Strafprozess. Seit 1983 erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer und die Verbrechen. und Grafeneck, bevor sie den Mord an den europäischen Juden organisierten. Nach Beendigung der „Aktion Reinhard“ wurden sie in Italien eingesetzt, um die Juden der Region Triest zu vernichten.

Insgesamt stellt das Portal Informationen in einem Umfang zur Verfügung, der es uninformierten SchülerInnen nahezu verunmöglicht, sich nicht zu verlieren. Für die Erarbeitung spezifischer Thematiken wie EuthanasieNS-Tarnbegriff für den euphemistisch als "Euthanasie" bezeichneten staatlich organisierten Massenmord an geistig und körperlich behinderten Kindern und Erwachsenen sowie Psychiatriepatienten und nicht mehr arbeitsfähigen oder kranken KZ-Häftlingen, benannt nach der Adresse einer Villa in der Tiergartenstraße 4 in Berlin, in der sich von 1940 bis 1945 die der Kanzlei des Führers unterstellte Organisationszentrale befand., Karrieren von NS-Tätern, Kollaboration (die sog. Trawniki-Männer) oder Recherchen zur Geschichte von bestimmten Orten in Polen während der Okkupation durch die Deutschen ist das Webportal auch für die selbstständige Arbeit von Schüler/innen der Sekundarstufe II zu empfehlen. Für Lehrer/innen und Multiplikator/innen ist das Portal eine wichtige Ressource, da es komprimiert und doch differenziert die aktuellen Forschungsergebnisse zur „Aktion Reinhard“ zusammenfasst und sich dabei sowohl auf englischsprachige, deutschsprachige und polnischsprachige Publikationen bezieht.