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Jugend erinnert. Neues Förderprogramm der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Die Aufarbeitung der NS-Gewaltherrschaft und die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Homophobie sind wichtige Grundlagen unserer Demokratie und freiheitlichen Gesellschaft. Mit dem Bundesprogramm „Jugend erinnert“ sollen Gedenkeinrichtungen und die Erinnerung an das NS-Unrecht stärker gefördert und mehr jungen Menschen die Auseinandersetzung mit Geschichte ermöglicht werden. Die Stiftung EVZ führt international ausgerichtete Teile des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ mit Mitteln des Auswärtigen Amtes durch.

Mit der Förderung internationaler Begegnungen von jungen Menschen zielt das Programm auf die Stärkung faktischen Wissens um Ursachen, Entwicklungen und Dimensionen nationalsozialistischer Verbrechen. Dabei werden insbesondere der Entwicklungen von Abwertung, Ausgrenzung bis hin zur Entmenschlichung bestimmter Gruppen Bedeutung beigemessen. Die Relevanz von Geschichte und Geschichtsbewusstsein und der Bezug zur Lebenswelt junger Menschen soll in den Projekten eine zentrale Rolle einnehmen. Durch persönliche Begegnungen an historischen Orten und die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen und Erfahrungen möchte die Stiftung EVZ auch dazu beitragen, den europäischen Gedanken zu stärken. Es wird Wert darauf gelegt, dass in der Projektarbeit das breite Spektrum von historischen Orten der NS-Verfolgung und -Vernichtung in Mittel- und Osteuropa einbezogen wird (z.B. ehemalige Ghettos, Zwangsarbeiter*innen-Lager, Konzentrationslager, Stätten von Massenerschießungen). Die Entwicklung und Erprobung von neuen Methoden und Formaten für Begegnungen von jungen Menschen steht im Mittelpunkt dieser Ausschreibung.

Die Ausschreibung und die Antragsformulare finden Sie hier.

Kontakt

Dr. Sonja Begalke
Teamleitung
jugenderinnert [at] stiftung-evz [dot] de

 

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