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Vier Studienfahrten des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes: Jüdisches Leben in Berlin, Riga, Thessaloniki und Budapest

Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund setzt mit Studienfahrten auf Wissen gegen Antisemitismus.

Mit vier Studienfahrten nach Thessaloniki (3. bis 7. März 2019), Riga (7. bis 12. Mai 2019), Berlin (17. bis 20. Juni 2019) und Budapest (31. August bis 5. September 2019) lädt das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund ein zu einer näheren Beschäftigung mit der jüdischen Geschichte und Gegenwart in Deutschland, Lettland, Ungarn und Griechenland.

Christen und Muslime wissen häufig nur bruchstückhaft, wie jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren Glauben leben. Auch die jüdische Kultur und Küche sind im öffentlichen Raum eher wenig präsent. Dabei haben sich die jüdischen Gemeinden nach der systematischen Vernichtung durch die deutschen Nationalsozialisten in unterschiedlicher Weise reorganisiert.

In Budapest besteht heute die größte jüdische Gemeinde Europas, in Riga hält eine kleine, aktive Gemeinde die Erinnerung an den Holocaust wach und Griechenland entdeckt scheinbar gerade die eigene jüdische Geschichte und mögliche Verstrickungen in die systematische Judenvernichtung.

„Unsere beliebte Reihe ‚Jüdisches Leben in…‘ bietet intensive Informationen für Europa-Entdecker“, sagt Elke Wegener, Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. in Dortmund. „Bei unseren Exkursionen und Begegnungen schauen wir genauer auf die Spuren der NS-Zeit und fragen in Begegnungen auch nach aktuellen Herausforderungen im zivilgesellschaftlichen Miteinander.“

An den vier Zielorten besuchen die Studienreisenden deshalb geschichtsträchtige Orte und Museen und verschaffen sich so an wenigen Tagen einen tiefen Einblick in die jahrhundertealte Geschichte und in die Gegenwart der jüdischen Gemeinden. Nicht nur in Thessaloniki lassen sich auch Bezüge zur aktuellen Flüchtlingsfrage herstellen. Begegnungen mit interessanten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern vertiefen das neu erworbene Wissen.

Alle vier Fahrten können unabhängig voneinander gebucht werden und sind als Bildungsurlaub anerkannt. Für alle vier Fahrten ist die Teilnehmendenzahl jeweils auf maximal 25 begrenzt. Interessierte sollten sich schnell anmelden oder vormerken lassen.

Nähere Informationen unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder unter www.ibb-d.de.

Über das IBB Dortmund

Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. 2011 erhielt das IBB den „einheitspreis 2011 – Bürgerpreis der Deutschen Einheit“ - von der Bundeszentrale für politische Bildung. Das IBB Dortmund
betreibt zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und
Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk.

 

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