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Stellenausschreibungen für die Erarbeitung der Dauerausstellung im geplanten Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ist mit der Entwicklung des Dokumentationszentrums „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ beauftragt.

Als Ort der Information und des Lernens mit einer Dauerausstellung soll das Dokumentationszentrum am historischen Ort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in der Hamburger HafenCity das Schicksal von mehr als 8.000 deportierten Juden und Jüdinnen sowie Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland in die Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung einbetten. Einbezogen werden die Vor- und Nachgeschichte der Verbrechen und der Umgang mit dem historischen Ort, die Nachkriegssituation von Überlebenden der Deportationen, die Bedeutung des Deportationsgeschehens für die Angehörigen der Deportierten und die Frage, wie an den Zielorten der Deportationen heute an die Opfer erinnert wird. Als Teil der Geschichte des Holocaust und des Mordes an den Sinti und Roma hat das Dokumentationszentrum internationale Bedeutung. Er soll sich daher den Herausforderungen der Erinnerungskultur in Europa und weltweit öffnen und gegenwärtige Formen der Gewalt und Menschenrechtsverletzungen, Ausgrenzung, Zwangsmigration, Antisemitismus und Antiziganismus thematisieren. Das Dokumentationszentrum umfasst u.a. eine Dauerausstellung sowie Seminarräume, eine Lern- und ein Zukunftswerkstatt.  

Für die Erarbeitung der Dauerausstellung im geplanten Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ schreibt drei 75%-Stellen TV-L 13 f aus. Die Stellen sollen zum September 2018 besetzt werden und sind auf drei Jahre befristet.

Die einzelnen Bereiche der Stellenausschreibungen:

  • Wissenschaftliche Mitarbeiter_in Bereich soziale Medien und Pädagogik
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter_in Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement-koordination
  • Kurator_in

Die einzelnen Ausschreibungen finden Sie unter "Download".

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) unter 040 428 131 515 gern zur Verfügung.

 

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