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Ausschreibung: Be­glei­tung und Ver­net­zung von sie­ben Pro­jekt­trä­gern im För­der­pro­gramm "Mi­gra­ti­on und Er­in­ne­rungs­kul­tur“

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Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft möchte Träger der historisch-politischen Bildung darin stärken, Zielgruppen, die bisher wenig Zugang zur Erinnerungskultur in Deutschland haben, im Sinne von Inklusion aktiv einzubeziehen und ihnen Teilhabe zu ermöglichen. Menschen mit Migrations- bzw. Fluchterfahrungen sollen gestärkt werden, sich gemeinsam mit Menschen, die hier geboren sind, im Bereich der historisch-politischen Bildung zu engagieren und ihre Perspektiven in die Erinnerungskultur insbesondere auf die Geschichte des Nationalsozialismus einzubringen.

Um dieses Ziel zu erreichen hat die Stiftung EVZ im November 2016 die Förderung von Projekten zur Ausbildung von Multipliaktor_innen in der historischen Bildung, ausgeschrieben. In den Projekten werden Menschen inhaltlich und didaktisch qualifiziert, selbständig neue Workshop-Angebote zu entwickeln und mit Besuchsgruppen zu arbeiten. In einem Juryverfahren wurden sieben Projekte ausgewählt. Zwischen Mai und Juli 2017 beginnen die Träger mit der Umsetzung ihrer Projektidee.

Ziele der Begleitung, Vernetzung und Weiterqualifizierung

Die Mitarbeitenden der geförderten Projektträger erhalten eine bedarfsorientiere Weiterqualifizierung, die sie bei der Umsetzung der Projekte unterstützt.
Die sieben Projekte erhalten die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam an der weiteren Förderprogrammentwicklung mitzuarbeiten.

Die Mitarbeitenden der Projekte werden je nach Bedarf in der eigenen Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt unterstützt.

Die Erkenntnisse der begleitenden und vernetzenden Maßnahmen dienen der Weiterentwicklung des Förderprogramms.

Weitere Informationen können Sie dem PDF-Dokument unter "Download" entnehmen.

 

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