Die Redaktion des  Webportals ww.lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für die Monate April, Mai und Juni 2017 dazu einladen, Beiträge für das LaG-Magazin einzureichen.

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln.

Wir bitten alle Interessierten ein Abstract von 600 Zeichen (ohne Leerzeichen) einzureichen.

Die Redaktion behält sich nach Eingang des Abstracts eine Auswahl nach inhaltlichen und qualitativen Kriterien vor. Die Abgabe des fertigen Textes sollte vier Wochen vor dem Erscheinen erfolgen. Die genauen Daten der Abgabe können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.

Ein Recht auf eine Veröffentlichung ergibt sich weder aus der Zusendung des Abstracts, noch aus der Abgabe des Textes. Wir bemühen uns aber in jedem Fall um eine möglichst partnerschaftliche Zusammenarbeit. Leider können wir keine Zeilenhonorare zahlen. Bitte reichen Sie keine fertigen Texte ohne vorheriges Abstract und Rücksprache ein. Ein fertiger Essay sollte ungefähr 7.000 Zeichen umfassen.

Alle Texte auf dem Portal „Lernen aus der Geschichte“ stehen unter einer Creative Commons License (BY-NC-ND 3).

Interessierte wenden sich bitte an: Ingolf Seidel, E-Mail: seidel [at] agentur-bildung [dot] de

Die Ausgaben haben folgende thematische Ausrichtungen:

1. Die Aktualität von Antiziganismus. Stereotype, Problemlagen und Gegenmaßnahmen

Stereotype gegenüber Sinti und Roma gehören zu den hartnäckigsten Ausprägungen von Rassismus. Sie sind ein wiederkehrender Teil der rechtspopulistischen und mehr noch der extrem rechten Propaganda. Antiziganismus knüpft an alte Vorurteilsstrukturen an, die auch das Ende des Nationalsozialismus überlebt haben. Mit einer Ausgabe des Online-Magazins „Lernen aus der Geschichte“ (LaG-Magazin) unter dem Titel möchten wir uns an Beispielen aktuellen Ausprägungen von Antiziganismus widmen und darüber hinaus Projekte vorstellen, die sich dem Abbau von antiziganistischen Vorurteilen befassen. Wir möchten Angehörige der Minderheit von Sinti und Roma ermutigen uns Abstracts zukommen zu lassen.

Einreichung des Abstracts: ab sofort.

Einreichung des fertigen Beitrages: 03. April 2017

Erscheinungsdatum: 26. April 2017.

2. „Historisch-politische Bildungsarbeit zum Thema Nationalsozialismus mit Geflüchteten“

Das Magazin zum Thema „Historisch-politische Bildungsarbeit zum Thema Nationalsozialismus mit Geflüchteten“ will danach fragen, welchen Stellenwert diese Bildungsarbeit mit Geflüchteten im Rahmen eines inklusiven Bildungs- und Gesellschaftsbegriff hat. Daraus ergeben sich u.a. folgende Fragestellungen für die Ausgabe: Inwieweit ist es sinnvoll und notwendig Geflüchtete als besonders herausgehobene Zielgruppe historisch-politischer Bildung über den Nationalsozialismus zu adressieren? Wie kann mit der Zielgruppe verflechtungsgeschichtlich gearbeitet werden? Welche Rolle spielen die Geschichten der Herkunftsländer? Wie kann diese an die Mehrheitsgesellschaft vermittelt werden? Wie wirkt sich gesellschaftliche Teilhabe, bzw. deren Verweigerung von Geflüchteten auf deren Offenheit zum Thema aus? Neben Texten, die das Thema aus einer theoretischen Perspektive angehen, erhoffen wir uns Werkstattberichte und Eindrücke von bereits bestehenden Projekten.

Einreichung des Abstracts: ab sofort.

Abgabedatum für Beiträge: 03. Mai 2017

Erscheinungsdatum: 24. Mai 2017.

3. Widerstand gegen den NS-Staat und deutsche Besatzung

Stichworte für das Titelthema dieses LaG-Magazins ist die Behandlung des Widerstandes des Freundeskreises um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack nennen oder auch das gescheiterte Hitler-Attentat von Georg Elser. Vor allem die Schulze-Boysen-Gruppe, auch als „Rote Kapelle“ bekannt, hat kaum einen Platz in der geschichtskulturellen Erinnerung. Auch eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Attentätern vom 20. Juli 1944, deren Gesellschaftsverständnis höchst problematisch war, wäre ergiebig.

Darüberhinaus kann in eingereichten Abstracts der Widerstand in den von Deutschen besetzten Ländern aufgegriffen werden. Auch Themen wie jüdischer Widerstand oder der von Sinti & Roma gegen die NS-Herrschaft werden gerne angenommen. Der Widerstandsbegriff bezieht sich jeweils auch auf Formen von Verweigerung und kulturelle Formen der Resistenz. Wo es sich anbietet, wünschen wir uns, dass die jeweilige Thematik unter menschenrechtlichen Aspekten behandelt wird.

Einreichung des Abstracts: ab sofort.

Abgabedatum für Beiträge: 31. Mai 2017

Erscheinungsdatum: 28. Juni 2017.

 

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