Förderprogramm

Neuausschreibung Förderprogramm Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

Was wird gefördert?

  1. Vorrangig internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich in Ausstellungen, Dokumentationen, Dokumentarfilmen sowie sonstigen Formaten mit der NS-Zwangsarbeit auseinandersetzen und dazu beitragen, das Thema dauerhaft in der europäischen Erinnerungskultur zu verankern. (Bewerbungsschluss: 15.10.2016)
  2. Vorrangig internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich der Erinnerung an „vergessene“ NS-Opfergruppen widmen. Im Jahr 2017 werden dabei vorrangig Projekte zur Erinnerung an die Opfer der NS-„Euthanasie“, an die Verfolgungsgeschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen sowie zwangsgermanisierter Kinder, die in den besetzten Gebieten entführt, verschleppt und gemäß der rassistischen NS-Volkstumspolitik „eingedeutscht“ wurden, gefördert. (Bewerbungsschluss 15.10.2016)
  3. Internationale Konferenzen, die kontextübergreifend das Thema NS-Zwangsarbeit behandeln. (Bewerbungen: laufend möglich)

Die ausführliche Ausschreibung und Antragsformulare finden sie hier:

Deutsch: http://www.stiftung-evz.de/zavo
Englisch: http://www.stiftung-evz.de/eng/funding/critical-examination-of-history/flfv.html
Russisch: http://www.stiftung-evz.de/index.php?id=1453

Kontakt

E-Mail zavo [at] stiftung-evz [dot] de

 

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