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Call for Articles in den LaG-Magazinen Januar/Februar 2016

Die Redaktion des  Webportals ww.lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für die Monate Januar und Februar 2016 dazu einladen, Beiträge Ausgaben unseres LaG-Magazins einzureichen.

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln.

Wir bitten alle Interessierten ein Abstract von 600 Zeichen (ohne Leerzeichen) einzureichen.

Die Redaktion behält sich nach Eingang des Abstracts eine Auswahl nach inhaltlichen und qualitativen Kriterien vor. Die Abgabe des fertigen Textes sollte ca. vier Wochen vor dem Erscheinen erfolgen. Die genauen Daten der Abgabe können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.

Ein Recht auf eine Veröffentlichung ergibt sich weder aus der Zusendung des Abstracts, noch aus der Abgabe des Textes. Wir bemühen uns aber in jedem Fall um eine möglichst partnerschaftliche Zusammenarbeit. Leider können wir keine Zeilenhonorare zahlen. Bitte reichen Sie keine fertigen Texte ohne vorheriges Abstract und Rücksprache ein. Ein fertiger Essay sollte ungefähr 7.000 Zeichen umfassen.

Alle Texte auf dem Portal „Lernen aus der Geschichte“ stehen unter einer Creative Commons License (BY-NC-ND 3).

Die Ausgaben werden durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gefördert, der sich eine Zweitveröffentlichung in einer verbandseigenen Publikation vorbehält.

Für beide Ausgaben können entweder die jeweiligen historischen Ereigniss, die jeweilige Erinnerung oder methodisch-didaktische Modelle/Projekt Eingang in dieTexte finden.

1. Griechenland: Am Rande des deutschen Erinnerungshorizonts

Bis heute leiden Teile der griechischen Gesellschaft darunter, dass die deutsche Besatzungspolitik und die Massaker an der griechischen Zivilbevölkerung nur mangelhaft anerkannt sind und Reparationen durch Deutschland nur in einem geringen Maße gezahlt wurden. Im Gegensatz zur öffentlichen Meinung hierzulande wird in Griechenland zwischen den Komplexen Erinnerung, Reparationen und Tagespolitik einerseits getrennt, andererseits weckt die oben angesprochene Problemlage immer wieder aufs Neue Ängste in Teilen der griechischen Bevölkerung. Die Verfolgung der griechischen Jüdinnen und Juden spielt in den Erinnerungskulturen eine eher marginale Rolle. Daher wären Beiträge zu diesem Thema besonders willkommen.

Einreichung des Abstracts: ab sofort bis zum 30. November 2015.

Einreichung des fertigen Beitrages: 7. Januar 2016

Erscheinungsdatum: 27. Januar 2016.

2.  Bevölkerungstransfers und Zwangsmigration im Rahmen des Zweiten Weltkrieges

Die Ausgabe wird unterschiedliche Aspekte von Vertreibung und Zwangsmigration während und infolge des Zweiten Weltkriegs aufgreifen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf den zwangsweisen Transfers deutscher Minderheiten in Mittel- und Osteuropa liegen. Diese Vertreibungen werden als Folge deutscher Besatzung, Vernichtungskrieg sowie Kriegsverbrechen und der im Vergleich zum Deutschen Reich hohen Zustimmung deutscher Minderheiten zur NS-Ideologie kontextualisiert. Auch die Vertreibung von Jüdinnen und Juden oder der Bevölkerung in den besetzten Ländern wird aufgegriffen. Thematisiert werden zudem die Rolle, die Vertreibungen in der Konstruktion "deutscher Opfermythen" spielen.

Einreichung des Abstracts: ab sofort bis zum 15. Dezember 2015.

Abgabedatum für Beiträge: 1. Februar 2016.

Erscheinungsdatum: 28. Februar 2016.

 

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