Förderprogramm

Neues Förderprogramm der Stiftung EVZ: „Zwangsarbeit und vergessene Opfer“

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

Was wird gefördert?

  1. Vorrangig internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich in Ausstellungen, Dokumentationen, Dokumentarfilmen sowie sonstigen Formaten mit der NS-Zwangsarbeit auseinandersetzen und dazu beitragen, das Thema dauerhaft in der europäischen Erinnerungskultur zu verankern. (Bewerbungsschluss: 04.04.2014)
  2. Internationale Konferenzen, die kontextübergreifend das Thema NS-Zwangsarbeit behandeln. (Bewerbungen: laufend möglich)
  3. Vorrangig internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich der Erinnerung an „vergessene“ NS-Opfergruppen widmen. In den Jahren 2014 und 2015 werden dabei primär Projekte zur Erinnerung an die Opfer der NS-„Euthanasie“ sowie an das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen gefördert. (Bewerbungsschluss 04.04.2014)

Die ausführliche Ausschreibung und Antragsformulare finden sie hier:

http://www.stiftung-evz.de/handlungsfelder/auseinandersetzung-mit-der-geschichte/lbp0.html

Kontakt

E-Mail: zavo [at] stiftung-evz [dot] de 
Martin Bock, Programmleitung
Tel.: +49 (0)30 25 92 97-48
Fax: +49 (0)30 25 92 97-11 
Leonore Martin, Programmleitung
Tel.: +49 (0)30 25 92 97-45
Fax: +49 (0)30 25 92 97-11 

 

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